Work in Progress (1) „Der Morgen danach“

So, ich denke, es ist langsam an der Zeit, euch einen kleinen Einblick darin zu gewähren, was das überhaupt ist, was ich so schreibe. Ich bezeichne dies deswegen als Work in Progress, weil nach meiner Definition ein Romanentwurf erst dann abgeschlossen ist, wenn er wirklich in die Welt geschickt wird, also entweder sich um eine Veröffentlichung bewirbt oder z.B. als eBook veröffentlicht wurde. Und selbst dann kann es sich noch lohnen, Verbesserungen kleinerer Natur vorzunehmen.

Als ersten Teil dieser kleinen Reihe möchte ich kurz das Romanprojekt vorstellen, das ich dazu ausersehen habe, einen Fuß in die Tür der Verlagswelt zu bekommen. Bei „Der Morgen danach“ handelt es sich um einen Thriller, der im Großraum Freiburg spielt und in dem es …

Tja, und da wird es schwierig, denn ich tue mich ein wenig schwer damit, etwas über den Inhalt zu verraten, weil sich viele Zusammenhänge erst im Laufe der Handlung erschließen. Der Protagonist des Romans begegnet dem Leser nämlich das erste Mal, als er vollkommen desorientiert und mit einem kapitalen Gedächtnisverlust in einer Betonröhre über einem reißenden Kanal erwacht. Er kann sich an nichts erinnern, nicht einmal an seinen eigenen Namen. Er befreit sich aus seiner misslichen Lage und versucht, Schritt für Schritt wieder in sein Leben zurück zu finden. Dabei stellen sich ihm viele Fragen, die alle in der dringlichsten von allen zusammenführen: was geschah eigentlich an dem Abend vor dem „Morgen danach“? All das erlebt der Leser zeitgleich mit dem Protagonisten, es gibt keinen Wissensvorsprung.

Ich habe mich für dieses Projekt unter mehreren anderen möglichen entschieden, weil der Roman relativ kurz ist (ca. 400 Taschenbuchseiten, je nachdem wie diese gesetzt wird), eine actionreiche Handlung aufweist und sofort in einen Konflikt für die Hauptperson startet. Ich erhoffe mir damit, einen Lektor oder Literaturagenten davon zu überzeugen, dass ich mich nicht in langer Exposition verliere, sondern auf den Punkt kommen kann. Wobei ich die Sache mit der Exposition auch recht gut beherrsche, ähem …

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich „Der Morgen danach“ geschrieben habe. Danach ließ ich es einige Zeit reifen um dann noch einmal zu prüfen, ob es die Ansprüche, die ich selber daran gestellt habe, auch erfüllen kann. Da dies der Fall ist und es auch von einigen Testlesern (mit denen ich übrigens nicht verwandt bin) als gut bis sehr gut bezeichnet wurde, bin ich jetzt so weit davon überzeugt, dass feststeht, dass es „Der Morgen danach“ sein wird, der irgendwann auf Bewerbungstour gehen wird.

Wieso ich von irgendwann spreche und nicht jetzt schon dabei bin, E-Mails und schriftliche Bewerbungen zu schreiben? Nun, zum einen möchte ich den Roman gerne selber noch ein letztes Mal lesen, wie ihn ein normaler Leser sehen würde. Dafür musste ich erst wieder einige Zeit ins Land verstreichen lassen, um nicht „aus dem Gedächtnis heraus“ zu lesen, was ich glaube geschrieben zu haben, sondern nur das, was auch wirklich dort steht.

Und zum zweiten … dazu schreibe ich in den nächsten Tagen noch einmal einen eigenen Beitrag, denke ich.

Ich wünsche euch einen angenehmen Abend und einen schönen Tanz in den Mai!

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4 Gedanken zu “Work in Progress (1) „Der Morgen danach“

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