Ein Meilenstein: 600 Seiten!

Durch die Arbeit in den letzten Tagen, die ich in mein Manuskript von „Der Redner“ gesteckt habe, habe ich gerade die Marke von 600 Normseiten geknackt!

Wenn ich diese großen Zahlen sehe, dann weiß ich immer nicht, ob ich mich jetzt freuen, oder lieber ein ganz klein wenig eingeschüchtert sein soll. Zum einen sind 600 Seiten eine Menge Holz, selbst wenn es in einem tatsächlich gedruckten Roman effektiv weniger sein würden. Zum anderen fühlt es sich immer so an, als ob ich einen Meilenstein hinter mich gebracht hätte. Einen von der Sorte, die einen darüber sinnieren lässt, wie viel Wegstrecke man jetzt eigentlich noch vor sich hat.

Im Fall von „Der Redner“ kann ich das relativ klar sagen. Alle meine Figuren sind in Stellung gebracht und entweder schon am Ort des großen Finales, oder zumindest auf dem Weg dorthin. Entsprechend weiß ich, dass ich auf die Zielgerade eingebogen bin, von der es nur noch wenige Abweichungen geben wird, falls eine meiner Figuren zwischendurch mal ins Straucheln geraten sollte. Aber das wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht passieren, weil ich inzwischen sogar eine Art Beziehungsbild zwischen den einzelnen Beteiligten aufmalen könnte, aus dem sich ergibt, wer sich wann, wie und mit welchem Ausgang gegenüber steht. Ja, das schließt auch unseren Freund von gestern, Anton Lechleitner, mit ein.

600 Normseiten sind aber auch eine große Hypothek. Im Hinterkopf habe ich immer noch den Gedanken, dass von Neulingen auf dem Veröffentlichungskarussell lieber kurze Romane angenommen werden. Das war ja auch einer der Hauptgründe, aus denen ich „Der Morgen danach“ ausgewählt habe, um mich damit zu bewerben. Nur mal so zum Vergleich: „Der Morgen“ hat knapp unter 99.000 Worte, „Redner“ bereits jetzt über 140.000!

Bei aller Ambivalenz, die der Zahl innewohnt, kann ich mich über eines auf jeden Fall völlig vorurteilsfrei freuen. Die letzten 28 Seiten habe ich in den vergangenen vier Tagen geschrieben. Dafür, dass ich noch vor dem Wochenende über eine Schreibblockade geklagt habe, bin ich damit ganz zufrieden.

Ich wünsche euch ebenfalls einen zufriedenstellenden Tag (und schreibe später sicherlich noch ein bisschen weiter 🙂 )!

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