Noch mehr Zählerei

Wie ich ja schon vor einigen Tagen schrieb, gehöre ich zu den Menschen, die beim Schreiben immer mal wieder einen Blick auf die Zahl der Worte wirft, die sie geschrieben haben. Neben der täglichen Motivation, die ich dort beschrieb, verfolge ich mit der Zählerei aber noch einen anderen Zweck – nämlich den, mich in puncto Umfang mit anderen zu vergleichen.

Ich habe zwar schon berichtet, dass die Normseite unter anderem zu diesem Zweck erfunden wurde, aber deswegen bleibt sie doch viel zu oft eine Nenngröße, etwas nicht wirklich Greifbares. Wie viel einfacher wäre es doch, wenn man sich sagen könnte, dass das eigene Buch jetzt fast so umfangreich ist wie der neue Grisham oder in etwa die Hälfte der Worte hat wie das jüngste Mammutwerk von Ken Follett.

Zum Glück hält das World Wide Web ja für fast jeden Zweck irgendwo etwas bereit. Man muss sich nur auf die Suche machen und ein wenig Glück haben. Ich hatte auf diese Weise nicht nur das Glück, so eine Seite zu finden, sie bezieht sich auch noch auf einen meiner absoluten Lieblingsschriftsteller, nämlich auf Stephen King.

Statistik von Stephen King Büchern

Wie dem Screenshot zu entnehmen ist, gibt es diese Statistikseite inzwischen wohl nicht mehr auf dem Webangebot von stephen-king.de, wieso auch immer das der Fall ist. Aber die archivierte Fassung tut auch ihren Dienst.

Was bringt es mir nun zu wissen, dass beispielsweise der Roman „Friedhof der Kuscheltiere“ im englischen Original 138.000 Worte umfasst? Eine Angabe, für die sich im Übrigen nicht einmal eine belastbare Quelle findet, was vielleicht der Grund dafür ist, dass die Seite offline genommen wurde.

Es bringt mir – Spaß an der Freude, könnte man sagen! Wie gesagt, ich schätze die Romane von King sehr und habe sie alle hier schräg links hinter mir in einem Bücherregal stehen. Und es ist ein interessantes Gefühl, wenn ich auf dieses Regal schaue und mir denken kann: dich habe ich geschlagen! Dabei ist mir durchaus bewusst, dass sich die englische und die deutsche Sprache auf diese Weise nicht vergleichen lassen und schon die Übersetzungen völlig andere Zahlenwerte aufweisen müssen.

Deswegen bin ich auch immer mal wieder auf der Suche nach anderen, ähnlichen Seiten, die sich nicht zwingend mit King beschäftigen, sondern mit irgendeinem Autor, irgendeiner Autorin. Wenn ihr da irgendwo schon mal über etwas gestolpert seid, lasst es mich doch bitte in einem Kommentar wissen.

Und wieso ich gerade heute über dieses Thema schreibe? Nun, weil ich gerade eben mich vor das Regal stellen, den Roman „Dead Zone“ anschauen und denken konnte: den hast du geschlagen, „Der Redner“ hat mehr Worte!

Vielleicht ist das ja kindisch, vielleicht bestenfalls ein Spleen. Aber so bin ich eben. Mit diesem Aspekt meiner Persönlichkeit komme ich hervorragend klar. Und ich bin mir sicher, dass Mr. King auch damit leben kann 🙂 .

Ich wünsche euch einen schönen Pfingstsonntag!

4 Gedanken zu “Noch mehr Zählerei

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