Time to say goodbye

Fast fertig.

So kann ich in zwei Worten den Status zusammenfassen, wenn es um „Der Redner“ geht. Das Romanprojekt, das mich seit Oktober begleitet hat, durch die eine oder andere sehr schwere Zeit. Und jetzt fehlt eigentlich nur noch der Epilog, wenn ich ihn einmal so nennen darf. Man könnte auch sagen, dass die Figuren noch ihre Auflösung brauchen, die Enden zusammengeknotet werden müssen.

Und dann war es das und ich muss von all diesen Figuren Abschied nehmen. Ein seltsam wehmütiges Gefühl, das mich immer wieder überraschend trifft, auch wenn ich mich nach mehr als zehn geschriebenen Romanen doch langsam daran gewöhnt haben müsste. Ob das Profiautoren auch so geht? Gibt es vielleicht deswegen so viele Serien mit wiederkehrenden Charakteren?

Für „Der Redner“ kommt eine Fortsetzung eher nicht in Frage. Die Personen sind weitestgehend auserzählt, wobei es besser ist, niemals nie zu sagen. Wenn mir vor einem Jahr jemand gesagt hätte, dass Kevin Ryason es nach immer fünfzehn Jahren noch einmal zu einer Hauptfigur bei mir bringen würde, dann hätte ich auch eher lächelnd abgewunken.

Ja, es ist Zeit, Tschüß zu sagen. Morgen wird es wohl soweit sein. Für heute habe ich abgebrochen, weil ich merkte, wie ich müde wurde, wie diese seltsame Roman-Abschluss-Stimmung mich überkam.

Und so setze ich mich jetzt noch ein paar Minuten auf meine eigene kleine Blog-Terrasse, schaue in den Sternenhimmel und denke über alte Zeiten nach.

Ich wünsche euch eine gute Nacht!

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