Der Redner: Ich habe fertig!

Heute Nachmittag habe ich die Arbeiten an meinem Manuskript zu „Der Redner“ beendet. Auch die letzten Seiten flossen wie ganz von alleine in die Tastatur und auf einmal war der Moment da, in dem ich den letzten Absatz, den letzten Satz, das letzte Wort schrieb.

Was zurück bleibt ist erst einmal eine ungeheure Leere. Ich bin dann richtig ausgelaugt und sehe den kommenden Tagen und Wochen mit einem total zwiespältigen Blick entgegen, der sich gut beschreiben ließe als „und womit soll ich nun meine Zeit verbringen“?

Wahrscheinlich habe ich mich deswegen häufig direkt in den nächsten Entwurf, die nächste Geschichte geflüchtet. Etwas, das ich dieses Mal ja nicht tun möchte.

Für heute kann ich euch nur noch ein paar Zahlen liefern, dann muss ich das Erlebnis erst einmal verdauen. Verrückt, nicht wahr?

Habt noch einen schönen Abend und eine gute Nacht!


 

Der Redner

Zeit der Entstehung: ca. 01.10.2014 – 07.06.2015

Geschriebene Worte: 200.098

Anschläge: 1.253.533

Normseiten: 827


26 Gedanken zu “Der Redner: Ich habe fertig!

    • Mic schreibt:

      Och, das kann noch dauern. Ich versuche mein Glück zunächst mit „Der Morgen danach“. Auf meinem Blog kannst du lesen, wieso ich diesen Roman für geeigneter halte, um eine Veröffentlichung anzugehen (was ja nicht heißt, dass ich nicht den „Redner“ auch irgendwann veröffentliche).

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      • Mic schreibt:

        Das ist richtig, aber wenn, wie in meinem Fall, sechs Romane „auf Halde“ liegen, die nach meiner Meinung veröffentlichungsreif wären, dann muss man sich für einen entscheiden, der den Türöffner spielen soll. Das ist Vorteil und Fluch zugleich, wenn man so lange für die Schublade geschrieben hat.

        Was anderes wäre das, wenn ich im Selbstverlag oder über eBooks veröffentlichen wollte. Da wäre ich ja dann mein eigener Herr und könnte nach eigenem Gutdünken meine Bücher der Reihe nach raushauen.

        Da ich zunächst aber wirklich die VÖ in einem Verlag anstrebe, musste ich mich entscheiden. Und da gibt es gute Gründe für „Der Morgen danach“.

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      • Marianne B. schreibt:

        Du kannst auch über Amazon ein Buch veröffentlichen hab ich gelesen
        es mag sein, dass du das nicht willst, aber du musst doch einen verleger finden
        auch wenns nur für ein Buch sein soll.
        Du könntest aber auch einen Blog beginnen und Teile aus deinem Buch veröffetlichen online, das wäre doch auch eine Option, solange du noch keinen Verleger hast. Ich kenne jemand, der das so gemacht hat. Doctotte nennt er sich. googel mal nach ihm. wenn du willst natürlich nur

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      • Mic schreibt:

        Ja, Amazon ist eine von mehreren Möglichkeiten, entweder als eBook oder auch als gebundenes Book on Demand. Eine Veröffentlichung über einen Blog stelle ich mir komisch vor. Aber ich schau mir das mal an, was du geschrieben hast.

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  1. Herzlichen Glückwunsch!!! Viel Erfolg für die nächsten Schritte. Ich verstehe die Leere nach einem so langen und intensiven Projekt. Ich wünsche dir, dass die Entspannung bald einsetzt und das gute Gefühl etwas Gutes zu Ende gebracht zu haben. Toll!

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    • Mic schreibt:

      Natürlich werde ich berichten, wie es jetzt weitergeht. Auch wenn ich mich zunächst einem anderen Romanprojekt als dem „Redner“ zuwende, bleibt es für mich spannend. Ich gönne mir ein paar Tage Pause, denke ich, und dann geht es an die Vorbereitungen für die „Bewerbung“.

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      • Hanna Mandrello schreibt:

        Ich bewundere dich ja, wie du dich selbst unter Druck setzt zu veröffentlichen. Das gleiche Problem habe ich auch: Angst vor dem letzten Schritt. Und die Vorstellung, meinen Namen auf einem Buchdeckel zu lesen, verursacht mir leichte Bauchschmerzen. 😕

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      • Mic schreibt:

        Ob es bewunderungswürdig ist, sich selbst unter Druck zu setzen, weiß ich nicht. Bei mir ist es halt so, dass ich jetzt auf ein Dutzend abgeschlossener Manuskripte zurückblicken kann und irgendwie nie den Absprung geschafft habe, auch mal wenigstens den Versuch zu unternehmen, eine Veröffentlichung zu schaffen. Aus verschiedenen Gründen ist/war das für mich in diesem Jahr einfach dran. Nennen wir es eine Mutprobe.

        Aber die leichten Bauchschmerzen kann ich nur so halb nachvollziehen. Wie kommt es?

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      • Hanna Mandrello schreibt:

        Am liebsten wäre ich nur Auftragsschreiber, Copywriter. Ich möchte meine Texte verkaufen, aber ohne mit meinem Namen zu erscheinen. Nicht, weil ich dazu zu schüchtern bin, aber es graut mir vor den ganzen Marketing – Maßnahmen, die ein veröffentlichter Autor durchziehen sollte. Ich blogge gern, aber Twitter und Facebook gehören mindestens genauso dazu. Erst jetzt beginne ich langsam, mich ernsthaft damit zu beschäftigen. Soziale Medien kosten Zeit, erst recht wenn man seine Auftritte darin wie Pressemeldungen planen muss. Manchmal frage ich mich, ob ich das wirklich will. Ich will doch eigentlich nur schreiben.

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      • Mic schreibt:

        Die Geschichte mit dem Marketing schiebe ich erst einmal ziemlich weit weg von mir. In einem meiner Beiträge habe ich ja schon kurz geschildert, dass ich unter anderem deswegen zuerst den Weg über eine „reguläre“ Veröffentlichung suche, weil ich mir eben nicht gut vorstellen kann, für alles eigenverantwortlich zu sein, wie ich es als Self-Publisher zwangsläufig wäre. Natürlich ist es nicht verkehrt, seine Veröffentlichung zu promoten. Aber das ist wirklich Schritt Nummer zwei.

        Deinen letzten Satz kann ich allerdings weitgehend unterschreiben! Aber immer nur für die Schublade schreiben? Ich habe halt irgendwie dieses pathetische Bild vor Augen, wie ich irgendwann auf dem Totenbett liege und mir in den Hintern beiße, es nicht wenigstens probiert zu haben.

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      • Hanna Mandrello schreibt:

        Da hast du schon recht, mein Schreiblehrer fragt mich auch dauernd, ob ich posthum veröffentlicht werden möchte. Den klassischen Weg zu gehen, habe ich mir auch überlegt. Allerdings bin ich viel zu sehr Amazone, um Verlagstürklinken zu putzen, und dazu kommt auch noch, dass dir bei vielen kleinen Verlagen das Marketing trotzdem nicht erspart bleibt. Und dann sehe ich wiederum wenig Sinn darin, noch einen Verdiener dazwischen zu schalten. Da müsste ich schon bei Random House oder einem anderen Großverlag unterkommen, um darin wirklich einen Vorteil zu sehen.

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      • Mic schreibt:

        Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! 🙂 Oder wie die Marketing-Experten sagen würden: Thing big!

        Also warum nicht erst einmal nach der großen Lösung streben/träumen? Zumal mir das Thema Verdienst wirklich (fast) gleichgültig ist. Jedenfalls bis zu dem Moment, wo ich wirklich einen Verlagsvertrag vor mir liegen habe, dann sieht das wahrscheinlich wieder anders aus ;-).

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      • Hanna Mandrello schreibt:

        Ich bin gespannt, wie es dir ergeht und verfolge das mit großem Interesse. Bei diesem Thema bin ich auch hin- und hergerissen. Mir geht es dabei auch nicht allein um den Verdienst. Mich stören ganz massiv Vertragsklauseln, die auch für die kommenden Manuskripte Vorkaufsrechte sichern und die mich generell beschränken, was Veröffentlichungen angeht. Ich gebe gern zu, ich bin da etwas eigen. 😉

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      • Mic schreibt:

        Eigen zu sein ist ja erst mal keine negative Eigenschaft :-). Ich gebe im Gegenzug gerne zu, vielleicht in manchen Dingen ein wenig naiv zu sein!

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      • Hanna Mandrello schreibt:

        Warten wir ab, wie es dir geht. Ich weiß auch alles nur aus zweiter Hand, und vielleicht wird bei dir alles ganz anders. LG Hanna (habe Hunger, gehe jetzt zum Essen) 🙂

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