Woher weiß ich, wann ich aufhören muss, ein Manuskript zu überarbeiten?

Marcus Johanus scheint genau zu wissen, an welcher Stelle ich mich gerade im schriftstellerischen Prozess befinde. Denn gerade in den letzten Tagen habe ich ja häufiger erwähnt, dass ich immer noch etwas finde, was ich anders/besser/wieauchimmer machen könnte. Also: woher weiß ich denn jetzt, wann es genug ist mit dem Überarbeiten? Lest selbst!

MARCUS JOHANUS

Woherweiichwann

Es gibt meiner Überzeugung nach zwei grundlegende Fehler, die man als Autor machen kann: ein Manuskript gar nicht überarbeiten oder es zu viel überarbeiten. Mit dem Editieren zu beginnen, ist relativ leicht. Eigentlich  findet sich immer etwas , das verbessert werden kann. Aber woher weiß ich, wann ein Manuskript fertig ist?

Testleser sind ein zweischneidiges Schwert

Ein guter Weg, herauszufinden, was an einer Geschichte überarbeitungswürdig ist, sind natürlich Testleser. Je aufmerksamer und detailverliebter Testleser jedoch sind (und man will als Autor unbedingt aufmerksame und detailverliebte Testleser), desto mehr offene Wunden werden sie in einem Manuskript finden, die alle „dringend“ überarbeitet werden müssen.

Testleser sind gut, um das Überarbeitungspotenzial eines Manuskriptes herauszuarbeiten. Sie sind nicht unbedingt geeignet dafür, einem Autor klarzumachen, wann es auch mal gut ist mit dem Überarbeiten. Meistens verleiten sie eher dazu, dass man zu viel überarbeitet.

Differenziert entscheiden

Die Lösung kann darin bestehen, möglichst genau auf Anregungen von außen zu hören und…

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