Der Morgen danach – und danach?

Hand aufs Herz, mit der Fertigstellung des Exposés bin ich dem Zeitpunkt, an dem ich „Der Morgen danach“ in die weite Welt schicken werde, einen gewaltigen Schritt näher gekommen.

Da ich aber weiß, dass ich nicht unbedingt binnen Wochen Antworten auf meine Bewerbungen bekommen werde (vielleicht nicht einmal binnen Monaten …), fing heute mein Kopf ganz von alleine an, sich Gedanken darüber zu machen, was ich in der Zwischenzeit so schreiben könnte.

Ich finde es richtig, wichtig und eigentlich auch undiskutabel, dass ich bald mit der Arbeit an einem neuen Roman anfangen möchte. Das lenkt vom Warten ab und nimmt mal wieder ein wenig Druck vom Phantasie-Kessel ,-) .

Ich habe im Moment drei Prospekte in der engeren Auswahl, von denen zwei sich schon eine ganze Weile in development hell befinden, wie man es Kinofilmen nennen würde. Das älteste der betroffenen Projekte ist „Der Beobachter und der Turm“, zu dem ich hier schon einmal kurz etwas geschrieben habe. Dieses Manuskript ist schätzungsweise zu 50% fertig und müsste einfach nur fertig geschrieben werden. Wobei ich, wie in all diesen Fällen, natürlich den ersten Teil noch einmal abschreiben und gleichzeitig direkt überarbeiten würde. Aber so ganz sicher bin ich mir dessen noch nicht, denn eigentlich möchte ich nicht schon wieder einen Roman schreiben, in dem es um übersinnliche Phänomene geht. Auf die Dauer kann das ermüden, auch wenn es sich recht leicht schreibt, weil man die Naturgesetze und diverse andere Dinge ein wenig strecken kann, ohne dafür Rechenschaft ablegen zu müssen.

Das zweite Projekt ist der Roman, den ich nach „Darkride“ begonnen, dann aber mit Absicht nicht fertig gestellt habe. Der wäre nun wirklich gar nicht phantastisch, sondern würde sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen erotischer Natur (kein Hardcore!) beschäftigen. Aber da schreckt mich, dass man zum Schreiben von Erotik ja auch Erotik schreiben können sollte. Der Ratgeber, den ich zum Thema gelesen habe, hat mir auch nicht wirklich weitergeholfen.

Und dann ist da Projekt Nummer Drei, frisch aus der Ideenschmiede. Ein Thriller, der die Begriffe Bahnhof, Telefon, Triebwagen, Durchsage und Firmenticket auf durchtriebene Weise miteinander in Verknüpfung setzt.,

Ach, ich wünschte, ich könnte einfach loslegen! Aber erst die Arbeit und dann das Vergnügen. Und so langsam ins Bett, denn vor lauter Pläne schmieden bin ich ziemlich müde geworden.

Gute Nacht!

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6 Gedanken zu “Der Morgen danach – und danach?

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