Worum ging es hier noch gleich?

Lange nichts mehr vom Projekt Buchveröffentlichung gehört, richtig? Das könnte daran liegen, dass sich da seit dem letzten Beitrag auch nichts mehr getan hat, wie ich zu meiner Schande gestehen muss. Ich könnte das jetzt noch geraume Zeit überspielen und so tun, als wäre ich „very busy“ im Hintergrund, aber das brächte mir dann auch keinen weiteren Erkenntnisgewinn und ich habe auch kein Interesse daran, euch anzulügen.

Wie ich in meinen Antworten zum „Liebster Award“ geschrieben habe, dient dieses Blog für mich zur Selbstmotivation. Das klappt in gewisser Weise auch ganz hervorragend, denn sowohl die Besucherzahlen als auch die lieben Kommentare, die ich gerade in den letzten Tagen bekommen habe, sind eine enorme Motivation für mich. Zumindest mal in der Hinsicht, dass ich mit diesem Blog nicht auf einer falschen Fährte unterwegs bin, sondern dass es seinen Zweck erfüllt. Aber das bringt mich noch keinen Schritt weiter in Richtung des Versuchs einer Veröffentlichung.

In einem früheren Beitrag habe ich davon gesprochen, dass mir bei dem Gedanken unwohl ist. Dass, ich sogar irgendwie Angst habe, vor negativen Reaktionen, oder vor gar keinen Reaktionen. Jetzt muss ich dazu sagen, dass Ängste generell ein Thema für mich sind, mit dem ich zu tun habe und die in manchen Bereichen mehr Macht über mich besitzen, als gut für mich ist. Das scheinbar ganz normale Denkmuster „du hast nichts zu verlieren“ gilt für mich entsprechend leider nur eingeschränkt.

Aber ich will den Kopf nicht in den Sand stecken. Und ich will auch nicht jammern. Beides würde der Sache nicht gerecht werden, ihr mehr Macht zugestehen, als sie eigentlich verdient hat.

Also: worum ging es hier noch gleich? Es geht um meinen Traum vom eigenen Buch! Es wird keine gute Fee vorbei kommen und den Zauberstab schwingen, damit er sich erfüllt. Ich muss ihn selbst in meine Hände nehmen! Und dazu sollte ich mit einer konkreten Arbeit anfangen.

Im „Handbuch für Autorinnen und Autoren“ gibt es, wie schon erwähnt, eine Liste mit Literaturagenturen. Diese Liste habe ich durchforstet und Agenturen, die meiner Meinung nach zu meinem Projekt „Der Morgen danach“ passen könnten, markiert. Der nächste Schritt, wie ich ihn auch aus meiner beruflichen Tätigkeit gewöhnt bin ist nun, diese Informationen zu systematisieren. Dazu werde ich mir eine Tabelle anlegen, die mindestens folgende Inhalte aufweisen wird:

  • den Namen der Agentur,
  • den Ansprechpartner,
  • Adresse der Website,
  • weitere Kontakmöglichkeiten,
  • vertretende Genres,
  • Bewerbung per E-Mail/Post,
  • Unterlagen, die eingereicht werden sollen,
  • prozentuale Beteiligung im Vermittlungsfall,

und zum Schluss die alles entscheidenden Angaben:

  • kontaktiert am,
  • nachgefragt am.

Damit habe ich ein Grundgerüst, das ich dann im Weiteren füllen kann um dann, wenn die Tabelle „fertig“ ist, zumindest mal keine organisatorischen Gründe mehr zu haben, um mich nicht um die Veröffentlichung zu bemühen.

Als weitere Motivation dient mir der Gedanke an das neue Schreibprojekt, mit dem ich lieber heute als morgen anfangen würde, nachdem ich eine gewisse Grundrecherche abgeschlossen habe.

Wenn ich den Bogen überspannen wollte, könnte ich jetzt euch noch um ganz viele virtuelle Streicheleinheiten bitten, um mir den Rücken zu stärken (oder mich in den Hintern zu treten). Aber so etwas würde ich doch nie tun :D.

Habt einen schönen Rest-Tag!