Liebster Award zum zweiten

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Einmal ist keinmal oder aller guten Dinge sind zwei oder wer zweimal lügt, dem glaubt man nicht, oder … nein, lassen wir die dummen Sprüche, sonst könnte man noch auf die Idee kommen, dass ich mich nicht freuen würde, dass ich erneut für den „Liebster Award“ nominiert wurde! Dieses Mal danke ich der Kati, die mir einige sehr fordernde Fragen gestellt hat, auf die ich gerne eine Antwort geben möchte.

Allerdings werde ich dieses Mal darauf verzichten, den Award weiter zu geben. Nicht, weil mir nicht genug Blogger einfallen würden, die ihn verdient hätten, aber ich warte zum einen (glaube ich) noch auf Antworten zu meiner ersten Nominierung und viele der Blogs, die ich gerne nominiert hätte, sind schon öfter bedacht worden. Außerdem bin ich immer noch so schüchtern wie beim letzten Mal und … ach egal, Kati hatte mir schon gestattet, die Nominierung ausfallen zu lassen.

Aber nun genug der Vorrede und zu den Fragen und Antworten:

1. Warum bloggst Du? Gab es einen bestimmten Auslöser?

Hier könnte ich auf meine Antwort zum ersten Award verweisen. Mache ich auch. Ich möchte aber noch hinzufügen, dass der konkrete Auslöser war, dass ich unbedingt in diesem Jahr die Veröffentlichung vorantreiben möchte. Und dafür dient mir der Blog als immer präsente kleine Erinnerung.

2. Wenn Dir morgen eine Fee begegnet und Dir einen Wunsch erfüllen will, welcher wäre das?

Ich würde mir etwas sehr Privates wünschen, das ich – sorry – hier nur vage andeuten kann. Ich würde mir wünschen, dass meine Familie, meine Frau und ich und unsere Kinder, langsam aber sicher endlich einmal zur Ruhe kommen können. Dass wir nicht immer weiter getrieben werden. Das wünsche ich mir mehr als alles andere, weil alles andere darauf folgen könnte.

3. Mit welcher Persönlichkeit/ Berühmtheit/ Promi würdest Du gern mal einen Abend verbringen (z.B. zusammen essen) und warum?

Das ist einfach und dürfte niemanden überraschen, der schon mal in meinen Blog gelesen hat. Ich würde gerne einen Abend mit Stephen King zum Fachsimpeln verbringen. Oder von mir aus auch bei einer Matinee von Horrorfilmen im nächstgelegenen Autokino.

4. Was war Dein Berufswunsch als Kind?

Soweit ich mich erinnern kann, wollte ich nie Astronaut oder Lokführer werden. Das wäre dann wenn so früh gewesen, dass ich mich nicht mehr erinnern kann. Der erste Berufswunsch, der wirklich stark war, war es, Journalist zu werden. Diesen Wunsch habe ich auch über fast zehn Jahre behalten bis mir dann irgendwann 1.) klar wurde, dass Journalisten gut auf Menschen zugehen können sollten und 2.) ich in diesem Bereich starke Defizite habe. Deswegen ist daraus leider nichts geworden. Aber die Liebe zu Worten war auch da schon vorhanden.

5. Welches Zitat hat Dich geprägt oder beschreibt Dich und/ oder Dein Leben am besten?

Es gibt nicht DAS Zitat, das mein Leben geprägt hat. Das hat immer wieder gewechselt, meistens aus Songtexten entnommen. Ein Zitat, das seit über 20 Jahren immer wieder Bedeutung für mich erlangt stammt aus dem Lied „Close“ von Camouflage:

We stroke the flames
we never quenched all those years
we should have learned from
things which may come close

6. Beschreibe Dich selbst mit maximal zehn Worten

Ich bin, was ich bin. Nicht, was ich sein möchte.

7. Wo/ worin findest Du Ruhe und kannst die Seele baumeln lassen?

Das ist eine sehr schwere Disziplin für mich. Ich finde Ruhe bei einem guten Buch, kann die Seele baumeln lassen bei guter Musik. Erschreckend unoriginell, oder?

8. Dein ultimativer Buchtipp für mich?

„Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Das Gesamtwerk von Stephen King. Mein eigener Debütroman, der 2016 erscheint 😉 .

9. Was stört Dich am meisten an anderen Menschen?

Mich stört es, wenn Menschen durch Unachtsamkeit andere Menschen verletzen. Wenn die Gefühle von Menschen nicht wahrgenommen werden. Wenn Oberflächlichkeit tiefere Bindungen oder Gespräche erschwert. Wenn Türen aus Unwissenheit zugenagelt werden und hinterher der Zorn groß ist, dass niemand durch sie hindurch geht.

10. Und welche Deiner Eigenschaften stören Dich an DIR?

Meine Ängstlichkeit, die sich leider häufig darin äußert, dass ich mich wie einer der Menschen aus Frage 9 verhalte.

11. Was löst der Begriff BESTER Freund/ BESTE Freundin bei Dir aus?

In einem Wort: Wehmut

Tja, soweit meine Antworten. Ich hoffe, ich konnte die Fragen zu Katis/eurer Zufriedenheit beantworten. Wenn es Nachfragen geben sollte, dann fühlt euch frei, sie zu stellen – ebenso wie ich mich frei fühlen werde, die Antworten zu verweigern, wenn es mir zu persönlich wird.

🙂

7 Gedanken zu “Liebster Award zum zweiten

  1. zu 11. Wehmut – merkwürdig, das ist auch mein Wort (eher Wehdam, aber das ist in etwa dasselbe) es ist auch mein Wort, wenn ich an eine wunderbare Freundin denke. Wir waren, erst spät geworden und leider nicht lange geblieben, ein Arsch und ein Kopp. Wir haben uns angeguckt und wussten…

    … und dann hat sie sich einfach aus dem Staub gemacht und ist gestorben!

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  2. Kati schreibt:

    Vielen vielen Dank für die Antworten. Wunderbarer Song und das Zitat daraus. Passt. Michael Ende und Stephen King hab ich gelesen und sie stehen auch in meinem Regal. Dann muss ich wohl auf Dein Debüt warten 😉 Bei mir löst der Begriff bester Freund (…) etwas völlig anderes aus. Wehmut…darüber muss ich nachdenken.

    Gefällt 1 Person

    • Mic schreibt:

      Freut mich, dass dir der Song gefällt. Eines meiner absoluten Lieblingslieder. Und wenn du fertig bist mit nachdenken, würde mich interessieren, zu welchem „Ergebnis“ du gekommen bist 🙂 !

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