Das Anschreiben und wie es in die Welt ging

Ich hatte es euch versprochen, auch wenn ich mich jetzt schon ein ganz klein wenig gegen die vielleicht aufkommende Kritik wappnen muss. Und trotzdem: versprochen ist versprochen und wird auch im Allgemeinen nicht von mir gebrochen. Deswegen kommt jetzt hier die finale Version des Anschreibens, so wie es von mir in die Welt geschickt wurde. Ich habe mich im Wesentlichen an die Version 3.1 gehalten, sie noch ein wenig ausgebaut und bin jetzt gespannt, ob es sich als Türöffner oder als Schuss in den Ofen erweisen wird.

Oder ob es am Ende des Tages vollkommen überflüssig war, sich darüber so viele Gedanken zu machen. Wir werden es sehen.

Oh, einen Disclaimer sollte ich noch einbauen, falls irgendeiner der angeschriebenen Agenten das Schreiben googeln sollte um zu sehen, ob ich es irgendwo abgeschrieben habe. Habe ich nicht, dieses Schreiben ist auf meinem Mist gewachsen – mit der fantastischen Hilfe der lieben Menschen, die mich hier auf meiner Reise zur Veröffentlichung mit Rat und Tat oder auch einfach nur moralischer Unterstützung begleiten!

Also, hier von mir für euch: Das Anschreiben Version 4.0, stabiler Release:


 

Angebot des Manuskripts „Der Morgen danach“

Sehr geehrte Frau xyz,

seit Jahren habe ich einen Traum. Ich träume davon, dass eines meiner Manuskripte den
Weg in die Buchhandlungen findet und möglichst vielen Menschen Freude beim Lesen
bereitet. Ich möchte diesen Traum gerne mit Ihnen zusammen verwirklichen. Daher komme ich auf das auf Ihrer Website gemachte Angebot zurück, Werke von neuen Autoren auf eine mögliche Zusammenarbeit hin zu prüfen.

Deswegen stelle ich Ihnen mein Manuskript mit dem Arbeitstitel „Der Morgen danach“ vor. Es handelt sich hierbei um einen Thriller, der im Deutschland der Gegenwart vor dem
Hintergrund der vorhandenen rechtsextremistischen Strömungen in Teilen der Gesellschaft spielt und diese mit der Suche des Protagonisten nach seiner eigenen Identität kombiniert.

Die beigefügten Unterlagen sollen Ihnen ermöglichen, sich einen Eindruck von meinem
Manuskript zu verschaffen. Wenn es mir gelungen ist, Ihr Interesse zu wecken, sende ich
Ihnen gerne den vollständigen Text zur weiteren Begutachtung und Prüfung zu.

Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Mic

Anlagen:
Exposé
Textprobe (48 Seiten vom Anfang)
Kurzvita
Information über angefragte Literaturagenturen


 

Wenn ihr irgendwelche Rechtschreibfehler oder so sehen solltet, die mir entgangen sind, dann behaltet sie bitte bis auf Weiteres für euch. Ich glaube, das würde ich nicht überstehen heute!

Ich wünsche euch einen schönen Abend!

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9 Gedanken zu “Das Anschreiben und wie es in die Welt ging

  1. Lieber Michael,
    Das klingt sehr gut und das Thema sehr spannend. Ich bin ja noch nicht so lange dabei, somit höre ich das Thema heute zum ersten Mal. Das passt sehr gut in die aktuelle Zeit und könnte somit auch für die Verläge interessant sein. 🙂

    Daumen sind feste gedrückt!

    LG Kiira

    Gefällt 1 Person

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