Fünf Freunde (Agenturen), das sind wir!

Ihr erinnert euch doch sicherlich noch an meine Liste von Literaturagenturen, die für „Der Morgen danach“ prinzipiell in Betracht kamen, oder? Diese Liste habe ich in Hinblick darauf zusammengestellt, dass das Genre meines Romans veretreten wird und, ganz wichtig, dass es professionelle „Fürsprecher“ wie Sandra Uschtrin und Sylvia Englert gibt, die eine Vorsortierung vorgenommen haben.

Am Ende des Tages saß ich dann aber trotzdem mit ca. 30 Agenturen auf meinem imaginären Zettel und musste mir überlegen, in welcher Reihenfolge ich die nun anschreiben wollte.

Das erste Kriterium war das Einfachste: Agenturen, die per E-Mail ein Manuskriptangebot entgegen nehmen, lagen ganz klar vorne. Neben dem Geld, das ich an Portogebühren spare, ist es auch am wenigsten Aufwand, die Unterlagen zu versenden. Es ist einfach flexibel.

Das zweite Kriterium war dann tatsächlich schon der Eindruck, den die Agentur bei mir mit ihrem Internetauftritt hinterließ. Ich bewege mich seit gut zwanzig Jahren im World Wide Web und habe davor bereits in diverse Mailboxen mal einen Blick geworfen. Im Laufe der Zeit habe ich einen Blick dafür entwickelt, wer mit seiner Homepage ein Konzept verfolgt und bei wem sie eher ein notwendiges Übel darstellt. Übrigens haben interessanter Weise nach meinem Empfinden die Agenturen die besten Webseiten, die Wert auf eine postalische Zusendung legen!

Was in meinen Überlegungen überhaupt keine Rolle gespielt hat war, wie viel Prozent der eventuell zu erwirtschaftenden Einnahmen sich die Agentur als Erfolgshonorar vorbehält. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass eine Agentur für die (hoffentlich) gute und Früchte tragende Arbeit, die sie tut, auch ihren gerechten Lohn erhalten soll. Ob es dann letztlich 15 oder 20 Prozent sind, ist für mich dann nicht so wichtig. Aber das sehe ich wahrscheinlich anders, wenn das Geld erst mal fließen sollte … ;-).

Für mich stand von Anfang an fest, dass ich nicht mehr als fünf Agenturen auf einmal anschreiben würde. Fünf sind eine gute Zahl. Fünf Freunde (von denen einer, derjenige der gerade absagt, den Hund geben muss), auf der Suche nach einer literarischen Heimat für mich.

Nun bekam ich ja gestern die erste Ablehnung und deswegen war es an der Reihe, einen neuen fünften Kandidaten in den Ring zu werfen.

Und auf einmal stellte ich fest, dass ich mir dieses Mal gar nicht so einen großen Kopf darum machte, welche Agentur es sein würde! Ich kam zu dem Entschluss, dass alle Agenturen auf meiner Liste vom Grundsatz her in Frage kommen und es deswegen nicht nötig ist, dass ich mir jedes Mal den Kopf neu zerbreche. Diese Einsicht war eine rechte Erleichterung!

Zu guter Letzt nahm ich eine Agentur, für die ich meine bereits vorhandenen Bewerbungsunterlagen nicht modifizieren musste (das Anschreiben, logisch, ausgenommen) und hatte die neue Bewerbung in zehn Minuten draußen, während ich mit einem Ohr dem Fußball-Länderspiel Schottland gegen Deutschland zuhörte.

Jetzt sind es wieder Fünf Freunde und, mal sehen, vielleicht wird einer von ihnen ja mein ganz spezieller Freund!?

Ich wünsche euch einen schönen, nicht zu verregneten Dienstag!

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5 Gedanken zu “Fünf Freunde (Agenturen), das sind wir!

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