Leseprobe: Der Beobachter und der Turm

Hallo meine Freunde,

ich wurde in den letzten Wochen ja immer mal wieder gefragt, ob und wann es eine Leseprobe aus „Der Beobachter und der Turm“ geben würde. Die Antwort auf das ob war ein „Ja“ und die Antwort auf das wann ist ein „Jetzt“.

Genauer gesagt habe ich gleich zwei Stellen ausgewählt. Leseprobe 1 ist direkt vom Anfang der Geschichte und führt die Hauptfigur und schon einen Teil seiner für ihn problematischen Lebenssituation ein:

Der Beobachter und der Turm (Leseprobe 1)

Leseprobe 2 ist ein Stück weiter in der Handlung und schildert die zweite Begegnung, die Richard mit dem „Beobachter“ hat:

Der Beobachter und der Turm (Leseprobe 2)

Beide Leseproben enden natürlich, ohne dass die jeweilige Szene richtig aufgelöst wurde. Ich hoffe, dass ihr mir dieses leichte anteasern verzeiht. Aber es soll ja auch Interesse am Rest wecken.

Kritik und Anregungen und dergleichen höre ich mir gerne an, aber ich bitte euch zu beachten, dass es sich hierbei um den ersten Entwurf (wenn auch in Version 1.1) handelt. Deswegen seid nicht zu hart mit mir.

Ich wünsche euch jetzt viel Spaß beim Lesen und freue mich auf Reaktionen! Und einen schönen Samstag wünsche ich euch noch obendrauf!

Euer Michael

Nachtrag: Aus einem mir unbekannten Grund funktionierten die PDF-Dateien bis gerade nicht auf Smartphones. Ich habe jetzt noch einmal neue Dateien erstellt und diese funktionieren zumindest auf meinem Android-Gerät und dem Acrobat Reader. Wenn es noch zu Schwierigkeiten kommt, dann bitte melden!

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33 Gedanken zu “Leseprobe: Der Beobachter und der Turm

  1. Hallo. Vielleicht solltet ihr zwei, du und Hanna, einen Twitter Account eröffnen…zwitscher 😉

    Lieber Mic
    Danke für die Leseproben. Du stellst dich „der Kritik“ (ich gebe lieber Feedback), was ich sehr mutig finde. Bitte betrachte dieses Feedback als Wertschätzung deiner Arbeit.

    Ich habe jetzt Teil 1 gelesen. Zuerst, damit ich es nicht vergesse, ein einziger Schreibfehler: ihr wohlgeformter Po, nicht s_ohlgeformter Po 😉

    Die Gedankenflüsse deiner männlichen Hauptfigur sind sauber beschrieben, mit der Zeit zieht es einen richtig hinein. Allerdings: Für den Buchanfang würde ich einen Szenenausschnitt mit einem höheren Drive wählen. Du müsstest irgendwo mitten in der „Action“ anfangen, damit die Geschichte Fahrt aufnehmen kann.

    Ich hoffe, dass wir im Verlauf des Buches auch die Perspektive der Ehegattin erfahren. Wäre sie nur eine gutaussehende geldgierige Egomanin, käme mir das zu flach rüber.

    Lieber Gruss
    Stella

    Gefällt 1 Person

    • Mic schreibt:

      Liebe Stella,

      Hanna und ich sind schon auf E-Mail ausgewichen, um die wirklich langen Gespräche miteinander zu führen ;-).

      Vielen Dank für dein Feedback! Ich fühle mich absolut davon wertgeschätzt und bekomme nichts in den falschen Hals. Ist ja auch kein Anlass für gegeben.

      Den Schreibfehler habe ich zwischenzeitlich schon selbst gesehen und entfernt. Nachdem ich am Samstag nur gefühlte zehn Versuche brauchte, bis das mit den PDFs auch am Smartphone klappte, habe ich darauf verzichtet, das noch einmal auszutauschen. Es ist ja nur ein Appetizer.

      Das mit dem höheren Drive muss ich mir ehrlich gesagt genauer überlegen. Ich gebe aber auch zu, dass ich mit dem Ende von Leseprobe 1, also dem Punkt, so sie aufhört, nicht ganz zufrieden bin. Das Dumme war nur, dass ich keinen anderen Punkt zum Aussteigen gefunden habe (ich wollte ja auch nicht das komplette Vorspiel posten).

      Die Perspektive der Ehegattin werdet ihr erfahren, wenn auch sozusagen nur mittelbar. Als Perspektivträgerin habe ich sie nicht angelegt, aber sie findet Mittel und Wege, ihre Sicht der Dinge, die nicht zwingend mit Richards übereinstimmen muss, offen zu legen. Aber den Hinweis finde ich richtig und gut!

      Noch mal Danke für das sehr konstruktive Feedback!

      Liebe Grüße
      Michael

      Gefällt mir

      • Lieber Mic

        Der Stopp-Punkt beim Vorspiel war genial gewählt. Es war genau da, wo man unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.

        Wenn du die Sogwirkung deines Textes exponentiell steigern wilst, nimm‘ ihn aus dem Passiv und schreibe ihn im Aktiv. Soll heissen: Zeige die Handlung, beschreibe sie nicht.

        Beispiel passiv:
        Er steckte in finanziellen Schwierigkeiten.

        Beispiel aktiv:
        „Mr. Gauss, wir werden die Lief.. ja aber, bitte, Mr. Gauss!“ Seine Augen weiteten sich und zogen sich dann zu einem engen Schlitz zusammen. Er starrte auf den Telefonhörer, dem nur noch ein leiser Piepston zu entnehmen war. Mit einer ruckartigen Bewegung stand er vom Bürostuhl auf und brachte dabei den Ordnerstapel, den er achtlos auf den Schreibtisch gelegt hatte, gefährlich ins Schwanken…

        Verzichte auf allzu oft Gelesenes, wie z.B. den Griff zum Whiskyglas. Versuche, die Alkoholsucht zu zeigen (ich habe oben einen, zugegeben schwachen, Versuch gewagt).

        Zur Ehefrau: Auch wenn sie nicht Hauptfigur ist – was ist ihre Motivation? Wer ist sie? Was fühlt sie? Wovor hat sie Angst? Was ist ihr das Wichtigste im Leben?
        Ich gehe davon aus, dass du Antworten auf diese Fragen hast. Du brauchst sie.

        Klasse wäre, wenn das erste Kapitel völlig überraschend beginnen würde. Mit einem Knaller, sozusagen. Vom Gelesenen käme mir nur die Szene mit dem Baby, dessen Eigenheit sehr speziell ist, in den Sinn.

        Als Beispiel:
        Das Baby patschte fröhlich glucksend mit seinen Ärmchen nach den Haaren der Mutter, die unwirsch den Kopf zur Seite drehte: „Hast du mit Gauss gesprochen wegen einem Lieferaufschub?“ Ihre Stimme klingt schrill, als sie mit klackernden Absätzen auf ihn zustürmt. Zentimeter vor seinem Gesicht bleibt sie stehen, der Brustkorb hebt und senkt sich und lässt leise das Collier….. Er fixiert ihre gefährlich blitzenden Augen. Sie hat sie so weit aufgerissen, dass der Kranz mit den gebogenen prechschwarzen falschen Wimpern an den oberen Augenlidern anschlägt. Sein Blick folgt Babys Händchen, das ihr nun in den Ausschnitt greift und…

        Ich hoffe, du kannst an meinen dilettantischen Beispielen erkennen, was ich meine. Das ist sauschwer, so zu schreiben. Aber wenn du zuviel im Passiv schreibst, ist es eben sauschwer, als Leser dran zu bleiben. Deshalb…

        Lieber Gruss
        Stella

        Gefällt mir

      • Mic schreibt:

        Ach.Du.meine.Güte!

        Liebe Stella, was für ein Kommentar! Da steckt wahnsinnig viel drin, worüber es sich nachzudenken, zu reflektieren lohnt!

        Danke dafür! Den werde ich noch oft lesen – spätestens, wenn es an die Überarbeitung geht.

        Deine Beispiele finde ich gar nicht so dilettantisch, es ist halt eine andere Geschichte ;-).

        Danke dir noch einmal!

        Liebe Grüße,
        Michael

        Gefällt mir

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