Schreibaufgabe #10: Future Love

Nach einer ganzen Weile hat Hanna wieder damit begonnen, dem geneigten Publikum ihres Blogs eine Schreibaufgabe zu stellen. Dieses Mal war die grobe Vorgabe, dass man sich in Gedanken in die Welt des Jahres 2065 begeben sollte, um dort das erste Date zwischen einer Frau und einem Mann zu beschreiben. Quasi nebenbei sollten gesellschaftliche, kulturelle und vielleicht auch politische Veränderungen mit in den Text eingebracht werden.

Diese Schreibaufgabe hat mir auf der einen Seite großen Spaß bereitet, weil es ein sehr freies Thema war, zu dem man schön fabulieren kann, auf der anderen Seite musste ich mich aber auch sehr zügeln, denn ich hätte mich, im wahrsten Sinne des Wortes, totschreiben können, alleine schon an den offensichtlichen technischen Verfeinerungen. Auch so wurde die Geschichte mit rund 2.800 Worten zu lang, um sie hier in den Fließtext zu stellen. Darum gibt es sie als PDF-Datei.

Am Ende habe ich mich dazu entschlossen, dem Ganzen eine, wie ich hoffe, erkennbar tragikomische Note zu verpassen mit dem für die Kurzgeschichte typischen offenen Ende. So langsam fange ich wirklich an, mich doch noch für das Format begeistern zu können! Erschreckend, nicht wahr? Jetzt schreibt er auch noch Kurzgeschichten …

Jedenfalls wünsche ich euch viel Vergnügen mit meiner Geschichte „Das Café der fünfziger Jahre“ und würde mich hier, oder bei Hanna, über Feedback freuen.

Euch allen noch einen schönen Mittwoch! 🙂


Das Café der fünfziger Jahre

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23 Gedanken zu “Schreibaufgabe #10: Future Love

  1. lese mit Apfel mobil und Win10 daheim. Funktioniert beides!

    Diese Liebesgeschichte ist eindeutig von einem Mann geschrieben. Mir fehlt die Romantik – es ist alles so nüchtern! In 60 Jahren ist doch Amor (noch) nicht ermordet worden, er funkt doch sicherlich – und nicht nur, weil die Herzensdame einen Verflossenen trifft – dazwischen und schießt Pfeile ab.

    Den Schreibstil mag ich gerne, da will und kann ich nicht meckern – Liebe und Liebesgeschichten müssen (meiner Meinung nach) ein bisschen Schmalz haben.

    erfolglose Grüße aus dem grauen Dorf am Weinberg

    Gefällt 1 Person

    • Mic schreibt:

      Danke für die technische Statusmeldung. Also scheint es wirklich am jeweiligen Gerät individuell zu liegen. Nicht sehr prickelnd.

      Als nicht sehr prickelnd sehe ich eben auch die Liebe in 50 Jahren an. Tatsächlich erwarte ich, dass sich dort, also im zwischenmenschlichen Bereich, am meisten ändern wird in der Zukunft. Und wenn wir nicht stark aufpassen, dann nicht zum Besseren!

      Wenn man so möchte, ist also doch noch so eine Art „romantische Dystopie“ aus dem Text geworden.

      Aber vielen Dank für deine Meinung und das Lob für den Stil! 🙂

      Eines noch: wieso erfolglos!?

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