[NaNo2015] Ein klein wenig Motivation und Selbstvertrauen

Ich muss jetzt mal was beichten. Erstens: ja, auch ich höre manchmal sehr gerne ganz ordinäre Popmusik! Wobei ich das immer schon getan habe, nur dass es mir im Laufe der Jahre immer egaler geworden ist, was denn der Rest der Welt davon hält.

Zweites Geständnis: Ich weiß, dass das, was nun folgt, eigentlich ein Lied ist, in dem es um Beziehungen geht. Aber wisst ihr was? Auch das ist mir egal! Eventuelle Kommentare in dieser Richtung werden mit Nichtbeachtung gestraft ;-). Zumal ich noch deutlich machen werde, dass es mir, im übertragenen Sinne, auch um eine Beziehung geht.

Aber damit ihr wisst, wovon ich eigentlich rede, hier erst einmal der Song „Pearl“ von Katy Perry in einer tollen Live-Version:

So, seid ihr noch da? Dann kann ich euch ja jetzt erklären, wieso ich finde, dass dieses Lied auch eine ganze Menge mit dem Schreiben als Solches und dem NaNo im Speziellen zu tun hat.

In dem Lied geht es darum, dass eine ehemals starke Frau durch ihre Beziehung klein gemacht wurde, von einer strahlenden Perle zu einer leeren Hülle. Es werden sehr kraftvolle Bilder benutzt wie das vom Hurricane, von dem nun nur noch ein laues Lüftchen übrig geblieben ist. Für einen Autor klingt das schon mal sehr reizvoll.

Ich glaube, dass jeder, der schreibt, schon einmal vor der Situation stand, dass sein oder ihr Selbstbewusstsein auf eine harte Probe gestellt wurde. Entweder bekam man, bekam ich von außen die Rückmeldung, dass das, was ich schrieb, nicht „gut“ war, oder man/ich übernahm diese Rolle gleich der Einfachheit halber selbst. Der innere Kritiker war am Werk und verrichtete seine unheilvolle Arbeit.

Es kostet gewaltige Kraftanstrengung, sich davon frei zu machen. Aber es bietet auch eine Chance. Und vor allem zur NaNo-Zeit ist diese Chance besonders groß! Denn dadurch, dass wir NaNo-Ritter einfach schreiben (sollen), ist der innere Kritiker auf Sparflamme gestellt. Und mit jedem Wort Fortschritt, durch das wir uns dem gesetzten Ziel von 50.000 Worten nähern, beginnen wir, wieder aus uns heraus zu strahlen, die leere Hülle mit neuem Selbstvertrauen zu füllen!

Oder, um es mit Ms. Perry zu sagen:

But I woke up and grew strong
And I can still go on
And no one can take my pearl

You don’t have to be shell, no
You’re the one that rules your world, oh
You are strong and you’ll learn
That you can still go on

And you’ll always be a pearl

Es mag keine Liebesbeziehung sein, die uns mit unserem inneren Kritiker verbindet, aber es ist eine Beziehung – und ganz werden wir den Kerl wohl nie los. Wichtig ist nur, uns daran zu erinnern, dass wir es sind, die den Weg vorgeben und die das Ruder in der Hand behalten!

In diesem Sinne: füllt eure Hüllen und fangt an, eure Sprache zum Leuchten zu bringen!

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12 Gedanken zu “[NaNo2015] Ein klein wenig Motivation und Selbstvertrauen

  1. Hanna Mandrello schreibt:

    Ich muss dir auch mal was beichten: Ich segle hart in deinem Windschatten :-). Und ich verringere täglich ein kleines bisschen den Abstand. Solltest du dann mal eine NaNo-Boje nicht in Ideallinie nehmen, dann hisse ich mein Turbo-Segel und ziehe an dir vorbei. Natürlich nicht, ohne zu dir freundlich ins Steuerhaus zu winken und mit der Leuchtpistole ‚Go, Mic, go!‘ in den Himmel zu schreiben. 🙂

    Gefällt 1 Person

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