“Der Beobachter und der Turm” – Status nach der 8. Woche

Irgendwo habe ich die verhängnisvolle Aussage getätigt: der Roman wird diese Woche fertig werden! Also, zumindest die Rohfassung, ist ja klar. Das bedeutet zweierlei:

  1. Ich muss mir Gedanken machen, was ich mit dem Rest des NaNo anfangen will
  2. Ich stehe mal wieder vor der Frage, wie ich überhaupt in Sachen Schreiben fortfahre

Aber das soll uns heute Abend noch gar nicht ausführlich beschäftigen. Ich habe den NaNo bis jetzt gut nutzen können, um ordentlich in das Projekt zu investieren. Der „Höhepunkt“ ist so geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe – und sogar noch ein wenig mehr. Dieses Mehr muss ich mir allerdings hinterher noch einmal ganz genau anschauen, denn ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht ein wenig viel des Guten geschrieben habe.

Immerhin kann ich sagen, dass ich nicht nur auf der Zielgeraden bin, sondern dass die Athleten sich schon nach vorne werfen, um mit der Nasenspitze Erster zu werden!

Nicht alle Athleten werden das Ziel erreicht haben nach diesem spannenden Rennen. Es gibt mehrere Verluste zu betrauern, mehrere Leben sind nicht mehr so, wie sie noch zu Anfang gewesen sind. Aber, so ist das nunmal!

Habe ich weiter oben geschrieben, dass uns das Weitere noch gar nicht beschäftigen soll? Okay, wenn ihr meinen Artikel von gestern gelesen habt, dann habt ihr mir das ohnehin nicht geglaubt.

Ich hatte ja vor einigen Tagen die Möglichkeit angedeutet, einfach ein zweites Ende zum „Turm“ zu schreiben und hintanzustellen. Von dieser Möglichkeit bin ich wieder ein wenig abgerückt. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass das Ende, das seit 15 Jahren in meinem Kopf ist, das perfekte Ende für diese Geschichte ist. Das bedeutet nicht, dass damit das letzte Wort unter die Vorgänge um den Turm und den Beobachter gesetzt ist! Ich kann mir durchaus vorstellen, in diese Welt in Form einer Novelle oder eines Kurzromans zurückzukehren. Es gibt da noch Anknüpfungspunkte …

Aber das ist wirklich Schnee von Morgen.

Schnee von Heute allerdings sind die nackten Zahlen, mit denen ich euch natürlich auch nach der achten Woche malträtiere: „Der Beobachter und der Turm“ umfasst jetzt unglaubliche 135.201 Worte auf ca. 548 Normseiten. Das macht einen Tagesschnitt von 2.414 Worten. Und da wundere ich mich, dass ich abends manchmal Kopfschmerzen habe …

Ich wünsche euch noch einen schönen und, den NaNo-Writern, einen produktiven Abend!

Advertisements

9 Gedanken zu ““Der Beobachter und der Turm” – Status nach der 8. Woche

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s