14.09.2015 – 11.11.2015

141.638 Wörter auf 577 Normseiten

Geschrieben in der Zeit zwischen dem 14.09.2015 und dem 11.11.2015.

… und 15 Jahre, nachdem es seinen Anfang genommen hat.

„Der Beobachter und der Turm“ – fertig!

Der Autor – fertig!

Mehr dazu folgt morgen. Habt einen schönen Abend!

Kurz und schmerzvoll (4)

Ich verstehe mich nicht!

Ich verstehe im Moment einfach die Reaktionen meines Körpers, meines Verstandes nicht!

Ich stehe vielleicht zweitausend Worte davor, „Der Beobachter und der Turm“ abzuschließen. Höchstens!

Und mein Körper und mein Verstand reagieren mit: Angst!

Das kenne ich nicht! Leichte Nervosität, ja, kann sein. Aber mehr doch immer die Euphorie, die sich daraus ergeben sollte, dass ich etwas geschafft habe, etwas geschaffen habe! Ein befriedigendes Gefühl, die letzten Worte zu setzen, die letzte Szene abzuschließen und noch kurz im Manuskript zu vermerken, von wann bis wann ich daran gearbeitet habe.

Aber seit gestern, seit sich das kurzfristige Ende abzeichnet, habe ich richtiggehende Angstzustände, so richtig mit Schwitzen und allem, was dazu gehört.

Sie hindern mich nicht am Schreiben. Das wäre ja noch verständlich, irgendwie. Also so rein psychologisch.

Aber ich kann schreiben und schreibe auch und mit jedem Abschnitt, den ich dem Ende näher komme, wird das Gefühl von Angst größer!

Ich verstehe mich nicht!

Aber ich ziehe das jetzt durch! Und dann hoffe ich, dass sich diese Angst in Luft auflöst und ich mit den üblichen, positiven Gefühlen auf meine Geschichte schauen kann.

Drückt mir bitte die Daumen, heute kann ich es gebrauchen!