Fakt und Fiktion (7) Freitag der 13.

Disclaimer: Unter dem Label ‘Fakt und Fiktion’ veröffentliche ich kleine Episoden aus meinem Leben (Fakten), die in eine etwas ausgeschmückte (Fiktion) Form gepresst sind. Der Kern der Geschichten ist allerdings ein wahrer!


Seid ihr abergläubisch?

Ich eigentlich auch nicht. Jedenfalls glaube ich nicht an schwarze Katzen, die Unglück verursachen, auch nicht an die Mär, dass man nicht unter einer Leiter durchgehen kann. Und bislang bezeichnete ich Freitage, die zufällig auf einen 13. fallen, als regelrechte Glückstage.

Muss ich wohl revidieren …

Nein, in Bezug aufs Schreiben ist alles gut! Ich habe wieder über 2000 Worte an meiner neuen Novelle „Die Welt der stillen Schiffe“ geschrieben und denke, dass das Gesamtwerk so um die 200 Seiten haben könnte. Ich habe Spaß am Setting, das meinen mir inzwischen nun schon so vertrauten fiktiven Abschnitt der Nordseeküste in die Zeit des Zweiten Weltkriegs versetzt. Der Ich-Erzähler wollte eigentlich nur ein wenig Schmuggelgut übersetzen, aber …

Ja, das war der gute Teil des Tages.

Der schlechte Teil des Tages ist, dass ein Projekt auf der Arbeit, das seit zwei Monaten exakt terminiert und durchgeplant war, jetzt um eine Woche verschoben werden muss, weil jetzt einem Projektbeteiligten auffällt, dass man das Computersystem zum vorgesehenen Termin auf keinen Fall herunterfahren dürfe. Widerspruch zwecklos, sonst rufe ich die Geschäftsleitung an!

Ich – hab – so – einen – Hals!

Dreimal dürft ihr raten, wer extra seinen Urlaub, den er ursprünglich nächste Woche hatte nehmen wollen, verschoben hat, weil da ja die Endabstimmungen für das Projekt laufen sollten! Und dreimal dürft ihr raten, was jetzt in der Woche passieren soll, in der dieser Jemand seinen Urlaub eingetragen hat!

Das war übrigens eine Woche Urlaub, die ich mir extra als Puffer eingebaut habe, falls ich sie für den NaNo brauchen sollte. Wenigstens die Sorge brauche ich wohl nicht haben.

Und da soll man nicht abergläubisch werden?!?

Aber dem gewissen Projektbeteiligten, dem würde ich schon ganz gerne meinen Freund Jason Voorhees aus den Filmen zu diesem speziellen Tag mal vorbeischicken. Nur erschrecken, nicht anfassen! Nicht, dass ihr noch denkt, ich neige zu Brutalitäten! Ich doch nicht!

Seid ihr abergläubisch? Verläuft euer Tag glücklicher?

7 Gedanken zu “Fakt und Fiktion (7) Freitag der 13.

  1. Hanna Mandrello schreibt:

    Das mit den schwarzen Katzen, die meinen Weg von rechts und links kreuzen, habe ich täglich. Und ich lebe noch :-). Nein, ich bin nicht abergläubisch. Freitag, den 13. nehme ich zur Kenntnis, aber sonst nichts. Es war reiner Zufall, dass mir heute morgen meine Pancakes misslungen sind und ich bestimmt zwei Kilo Teig ins Klo gekippt habe. Auch am Handtuch, das ich heute rosa aus der Waschmaschine gezogen habe, wo es doch bis gestern eigentlich weiß war, war nicht dieser Tag schuld. Ich ziehe jetzt wieder meinen NASA-Schutzanzug an und warte bewegungslos auf Mitternacht. 🙂 Auf Samstag, den 14.

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