Kurz und schmerzlos (15) Eigentlich wollte ich nicht schreiben

Heute war ein ziemlich anstrengender Tag. Auf der Arbeit stellte ich fest, dass ich die Dokumentation zu einigen Prozessen, die wir im Moment abarbeiten, nicht so detailliert vorgenommen hatte, wie ich es hätte tun sollen. Das muss ich jetzt nachholen.

Danach hatte ich einen dreistündigen privaten Termin, der ziemlich an die Substanz gegangen ist.

Als ich nach Hause kam, empfingen mich schlechte Stimmung und schlechte Nachrichten bezüglich Kind 1.

Als ich mich dann an den PC setzte, hatte ich keine Lust zu schreiben. Spürte, dass ich eigentlich keine Kraft habe.

Eigentlich wollte ich nicht schreiben.

Habe es dann doch getan, weil heute sonst der erste Tag im NaNo gewesen wäre, an dem ich weniger als 1.000 Worte am Tag geschrieben hätte.

Und jetzt, um halb zehn abends, kann ich sagen, dass es mich beruhigt hat, in meine „Welt der stillen Schiffe“ abzutauchen. Ich bin immer noch groggy, werde auch gleich ins Bett gehen, aber der Kopf fühlt sich nicht mehr an, als ob er jeden Moment von den Schultern rollt.

Ich stelle fest: Schreiben ist auch gut für die Seele!

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2 Gedanken zu “Kurz und schmerzlos (15) Eigentlich wollte ich nicht schreiben

  1. Man muss sich immer wieder ganz bewusst rausnehmen – gerade dann, wenn es echt bescheiden läuft. Ich hoffe, du fühlst dich morgen schon besser und dass alles, was heute unschön ist, morgen schon wieder in einem anderen Licht dasteht.

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