[NaNo2015] Aus und vorbei!

Und ehe man es sich versieht, ist der ganze Spuk auch schon wieder vorbei und man fragt sich

  1. wo denn der November eigentlich geblieben ist und
  2. wieso man immer noch keine Ahnung hat, was man eigentlich zu Weihnachten verschenken soll.

Und so wird immer eine Sorge von der anderen abgelöst, wobei der NaNo mir insgesamt weniger Sorgen bereitet hat, als ich ursprünglich befürchtet hatte. Ich habe es geschafft, quasi vom Start weg über dem jeweiligen Tagesziel zu liegen. Dabei hat mir sicherlich sehr geholfen, dass ich mit „Der Beobachter und der Turm“ einen Roman hatte, den ich „nur noch“ abschließen musste – und nicht mit einer ganz neuen Geschichte zu kämpfen hatte.

Wobei meine Erfahrungen mit „Die Welt der stillen Schiffe“ ja eindeutig aufzeigen, dass ich auch dann wahrscheinlich genügend Ideen gehabt hätte, um mich auf das Ziel der 50.000 Worte in 30 Tagen zu hieven. Es wäre halt nur schwieriger gewesen.

Insgesamt habe ich in diesem NaNo, meinem zweiten, 64.683 Wörter geschrieben, von denen sich ungefähr jeweils die Hälfte auf die beiden Romanprojekte verteilt. Wobei ich in den letzten Tagen schon ein paar Mal Pausen einschieben musste, weil ich einfach merkte, dass ich doch etwas überschrieben war. Drei Tage habe ich mir komplett frei genommen, was ich als für mich gut bewerte, weil ich normalerweise mit Sicherheit durchgezogen hätte, auch wenn es mir nicht so gut damit gegangen wäre. Meine Therapeutin wäre stolz auf mich ;-).

Der NaNo2015 wird mir sicherlich nicht nur aufgrund des abgeschlossenen Romans in Erinnerung bleiben. Er war auch der erste, zu dem ich, wenn auch mit viel geringerem Engagement, als ich es eigentlich wollte, mit anderen Autoren das Rennen gemeinsam bestritten habe. Die liebe Hanna hat mich ein ums andere Mal dazu angestachelt, doch noch eine oder zwei Seiten zu schreiben, auch wenn ich schon recht müde war.

Interessant ist vielleicht noch, dass der November auf dieses Jahr betrachtet trotz der sehr guten Zahl nur auf Platz drei der Monate mit den meisten Wörtern steht. Ich kann also jetzt schon sagen, dass ich auf ein sehr produktives Jahr zurückblicken kann. Aber für den Jahresrückblick ist es noch ein wenig früh!

Deswegen bekommt ihr hier, zum letzten Mal in diesem Jahr, meine NaNo-Statusseite präsentiert.

NaNo_Woche4

Mit dem Tagesschnitt von 2.156 bin ich sehr zufrieden und natürlich damit, dass ich schon am 19.11. das Ziel erreicht hatte.

Ach, was, ich bin mit dem ganzen NaNo2015 sehr zufrieden! Es hat Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Jahr!

Und bei euch bedanke ich mich dafür, dass ihr an meiner Arbeit Anteil genommen habt! Ohne euch wäre es nicht dasselbe gewesen!

8 Gedanken zu “[NaNo2015] Aus und vorbei!

    • Mic schreibt:

      Danke dir, aber ich finde wirklich nicht, dass das bewunderungswürdig ist. Es ist Training, nicht mehr, nicht weniger. Und irgendwo schrieb ich mal während des NaNos, dass die ersten 1.000 Worte immer die schwersten sind.

      Aber Hand aufs Herz: kommt es auf die Wortzahl pro Tag wirklich an? Wir sind ja hier nicht am Romanfließband 🙂 – auch wenn ich manchmal vielleicht anderes zu suggerieren scheine.

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  1. Hanna Mandrello schreibt:

    Ja, du bist mit dem Wordcount von Anfang an abgerüstet. In meiner ganzen Buddylist gab es nur Eine, die noch schneller war als du. Aber von ihr weiß ich, dass sie von Anfang an 100k anpeilt und deshalb ein straffes Tempo vorlegt. Mit hat es auch Spaß gemacht, mal einen Frontman zu haben, in dessen Wind ich segeln konnte. Wir machen das nächstes Jahr einfach wieder. 🙂

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    • Mic schreibt:

      Das klingt nach einem Deal!

      100.000 Wörter? Okay, das hätte ich nur dann geschafft, wenn ich mir den ganzen November Urlaub genommen hätte. Mein bisher bestes Ergebnis stammt aus dem September diesen Jahres, mit 73.000 Wörtern.

      Gefällt 1 Person

      • Mic schreibt:

        Hab gerade noch mal nachgesehen. Im März 2013 habe ich tatsächlich auch schon mal 77.000 Wörter geschrieben. Aber 100.000 Worte … nee, da bekäme ich echt Alpträume!

        Hochachtung vor der Kollegin!

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