“Die Welt der stillen Schiffe” – Status nach der 3. Woche

Im Moment rennt ja die Zeit, als ob sie ganz dringend irgendwo hinkommen müsste. Wahrscheinlich Weihnachtseinkäufe erledigen. Geht euch das auch so, dass ihr kaum in Gedanken mit den Tagen Schritt halten könnt? Ich konnte es kaum glauben, als ich mit dem Blick in den Kalender feststellte, dass ich heute schon seit drei Wochen an „Die Welt der stillen Schiffe“ schreibe. Vor allem unter dem Aspekt, dass ich eigentlich ursprünglich so ein 100-Seiten-Ding als Ausklang für den NaNo im Kopf hatte …

Nun, heute habe ich die 155. Seite in Angriff genommen. Die erste Nacht haben unsere Helden mehr oder weniger überstanden und jetzt geht es für sie darum, einen Weg zu suchen, der sie wieder in die normale Welt führt. Ob es überhaupt einen geben kann? Aber auch sonst wird es spannend werden, denn das englische Kriegsschiff ist kurz davor, zu erscheinen. Keine besonders angenehme Situation, sollte man meinen.

Die letzten Novembertage habe ich noch ein wenig langsamer ausklingen lassen. Dafür ist der Dezember bis jetzt sehr produktiv! Alleine heute waren es über 3.000 Worte, wobei die meisten davon in die Schreibaufgabe investiert wurden, die Hanna gestellt hat und deren Ergebnis ich morgen veröffentlichen werde :-).

Aber bleiben wir heute noch bei der „Welt der stillen Schiffe“. Der Roman (ja, verdammt, jetzt habe ich das Wort zum ersten Mal benutzt) umfasst bis jetzt 37.800 Wörter. Der Zählfehler in TextMaker wurde übrigens bestätigt und wird mit dem nächsten Service-Pack behoben. Das freut mich!

Und jetzt wird es Zeit dafür, noch ein wenig zu relaxen. Das kann ich euch auch nur empfehlen! Ich wünsche euch einen schönen Abend!

Reblog: Der autobiographische Schreibimpuls am Donnerstag 

Disclaimer: Vorsicht, die folgenden Zeilen könnten ebenso kitschig wie autobiographisch sein!


Du! Was tust du hier? Geht es dir wieder einmal schlecht? Mich interessiert es nicht! Genauso, wie dich nie interessiert hat, wie es mir geht! Jedenfalls nicht mehr in den letzten Jahren, in denen ich dich, deine Freundschaft, wirklich gebraucht hätte!

Was willst du von mir? Willst du wieder meine Kraft aussaugen, mir die Energie rauben, mich in Agonie stürzen und dich dann frisch gestärkt von mir zurückziehen?

Glaubst du, ich durchschaue dich nicht? Dein ewig falsches Lächeln, den Tonfall, in dem du meinen Namen aussprichst? Die subtilen, kleinen Methoden, mit denen du glaubst, mich um den kleinen Finger wickeln zu können?

Und wieder tust du so, als sei nichts gewesen, als wäre nicht bewiesen, dass es nie ein „wir“ gab, sondern nur ein „du“ – schmerzhafte Erinnerungen, die mir Nachts den Schlaf rauben, wenn ich es nicht schaffe, den Gedanken an dich zu verdrängen.

So geh! Geh dorthin, woher du gekommen bist! Ich habe mich entwöhnt, in langem Prozess von dir gelöst. Werde nicht wieder rückfällig diesmal, die Trennung zwischen uns endgültig final und meine Ablösung total.

Du! Was tust du hier? Geht es dir wieder einmal schlecht? Mich interessiert es nicht, doch einst, da war meine Zuneigung echt.

Retten kann und will ich dich nicht mehr, dafür brauche ich meine Energie selber zu sehr.