“Die Welt der stillen Schiffe” – Status nach der 4. Woche

Und wieder ist eine Woche herum, in der ich, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, ziemlich wenig an „Die Welt der stillen Schiffe“ geschrieben habe. Gleich drei Tage blieben ohne jedes einzige Wort. Einmal war ich mit den Arbeitskollegen zum Weihnachtsessen und am Wochenende passte es irgendwie überhaupt nicht.

Ich habe darüber nachgedacht, ob es so eine Art Post-NaNo-Depression ist, die sich jetzt erst, nach fast zwei Wochen, manifestiert. Dazu würden ja auch meine Stimmungsschwankungen der letzten Woche passen. Zu einem Ergebnis bin ich hier allerdings noch nicht gekommen.

Dabei bietet die Handlung, beziehungsweise der Punkt der Handlung, den ich jetzt erreicht habe, durchaus den passenden Stoff für rasante Erzählstränge. Mein Ich-Erzähler hat zusammen mit dem Flieger-Hauptmann und seiner Tochter ein französisches Passagierschiff geentert, das nicht so leer ist, wie es zunächst zu sein scheint …

Der Roman umfasst jetzt 42.486 Wörter auf 176 Seiten und damit kann sich jeder von euch ausrechnen, wie wenig ich in der letzten Woche wirklich geschrieben habe …

Mal sehen, wie sich die kommende Woche so entwickeln wird! 🙂

Eine kleine Bemerkung noch am Rande: Dies ist, wenn WordPress richtig gezählt hat, der 200. Beitrag, den ich in diesem Blog veröffentliche. Anlässlich dieser Marke bedanke ich mich bei allen, die hier lesen, liken und kommentieren, weil sie für mich stete Motivation sind, meine Ansichten und Anekdoten in Worte zu fassen. Danke euch!

23 Gedanken zu ““Die Welt der stillen Schiffe” – Status nach der 4. Woche

  1. Post-NaNo-Depression? Ja. Möglich.
    Ist etwas, was mich 2013 so hart erwischt hat, dass ich einen Monat lang nichts schrieb und… eigentlich erst wieder aus dem Knick kam, als ich auf einmal (im Februar 14) die Zusage gemacht hatte, dass ich mich bis Anfang Dezember damit bei einem Verlag bewerben muss. Davor war meine Schreibe praktisch tot :O
    Dieses Jahr kämpfe ich mit Kurzgeschichten und Disziplin dagegen an, weil ich WUSSTE, dass es kommt und mich sonst mit Haut und Haaren auffrisst.
    Das war dein erster NaNo und… so blöd es klingt, die Erfahrung der langsam einsetzenden Motivationslosigkeit danach ist ganz normal. Kopf hoch. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

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    • Mic schreibt:

      Liebe Evanesca, Disziplin ist ein wirksamer Helfer. In meinem Fall sind es unter anderem auch die Blog-Einträge, die meine Schreibe am Fließen halten. Die Depression hat vielleicht auch nicht nur schreibtechnische Gründe.

      Übrigens war das schon mein zweiter NaNo und beim ersten Mal war von Motivationslosigkeit danach nicht das Geringste zu spüren. Es bleibt einfach nur im gewissen Masse planbar.

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  2. Glückwunsch zum 200. Beitrag! 😄

    Vielleicht ist die Motivationslosigkeit die Folge davon, dass du weniger als im NaNo schriebst? Wenn man über einen längeren Zeitraum viel Sport macht und dann ganz plötzlich deutlich weniger (krank, etc), dann ist es auch immer wieder schwierig, sich dann wieder aufzuraffen 🙂

    Liebe Grüße,
    Kiira

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    • Mic schreibt:

      Das kann sein, Kiira. Ich denke, das konkrete Ziel fehlt einfach. Wenn ich mir jetzt mit dem nötigen Nachdruck sagen würde „das Ding muss bis Silvester fertig sein, dann würde es vielleicht wieder anders aussehen.

      Und mit dem Sport sprichst du was an …

      Lieben Gruß zurück,
      Michael

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  3. Hanna Mandrello schreibt:

    Apropos Sport … 😉 (nein, ich frage nicht nach dem Fitness-Vertrag)

    Nennen wir es PNS. PostNaNoSyndrom, ein schönes Wort, oder auch einfach nur ‚überschrieben‘. Ich denke, das ist ganz normal. Nach dem NaNo sollte man auch mal ein oder zwei Wochen Pause machen. Danach geht es wieder, jedenfalls bei mir.

    Ich gratuliere dir zum 200. Beitrag! 🙂 So viele habe ich noch nicht und ich blogge meines Erachtens ein paar Tage länger. Ganz schön fleißig …

    Liebe Gruesse
    Hanna

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    • Mic schreibt:

      Frag ruhig nach dem Vertrag. Ich gehe da regelmäßig hin – alle paar Wochen … aber immerhin gehe ich noch hin, das ist schon mal was, womit ich ganz zufrieden bin.

      Bei mir sitzt, zum Thema Pause machen, das Trauma zu tief, dass ich halt mehrfach Romanentwürfe durch Pausen, die sich zu Monaten zogen, verloren habe. Ich habe weite Teile der 2000er Jahre damit verbracht mir einzureden, dass ich nie wieder würde schreiben können! Kein schönes Gefühl …

      Danke für die Gratulation! Aber es kommt doch auf den Inhalt an und nicht auf die pure Anzahl :-).

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      • Mic schreibt:

        Meine Blogeinträge schreiben sich wie meine Kurzgeschichten: überwiegend spontan und ungeplant und damit recht schnell.

        Aber ich verstehe den Punkt, den du machen willst ;-).

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      • Hanna Mandrello schreibt:

        Ich nütze mal kurz die Gelegenheit, um zu jammern, wenn schon gerade jemand mit mir spricht. Ich überarbeite meinen Liebesroman und ich bin genervt. Außerdem war heute nur ein Stück Marzipan in meinem Adventskalender. Sonst sind immer zwei drin. Was für ein Sch.. tag! Echt!

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      • Mic schreibt:

        Jammer dich ruhig aus! 🙂

        Läuft es nicht beim Liebesroman, oder woran liegt es? Musst du doch „einfach“ nur schreiben! (‚Tschuldigung, der geht mir jetzt nach …)

        Aber das mit dem Marzipan würde mich auch annerven. Ehrlich! Noch eben was einkaufen gehen?

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      • Hanna Mandrello schreibt:

        Nein, ich akzeptiere es, dass das Schicksal es heute mit mir böse meint. Der Liebesroman ist ein Drama. Wie kann ich nur so einen Mist schreiben? Unfassbar.

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      • Mic schreibt:

        Sofort abbrechen! Wenigstens für eine Stunde was anderes machen. Schau einen Film, geh spazieren, lies ein Buch. Aber du brauchst eine Abwechslung!

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      • Hanna Mandrello schreibt:

        Wenn ich jetzt aufhöre, fange ich nie wieder an. Nein, da muss ich durch. Und wenn mir dabei die Haare ausfallen und Warzen auf der Nase wachsen.

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      • Hanna Mandrello schreibt:

        Ja garantiert. Ich fliege aber nicht mehr mit dem Besen, sondern bevorzuge meinen Staubsauger. Der fliegt schneller und der Motor hält den Popo warm.

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