Zitat: Jeder Weg ist nur ein Weg

Der Newsletter des Zenart-Blogs spülte mir heute folgendes Zitat in meinen Posteingang:

Jeder Weg ist nur ein Weg und es ist kein Verstoß gegen sich selbst oder andere, ihn aufzugeben, wenn dein Herz es dir befiehlt. Sieh dir jeden Weg scharf und genau an. Versuche ihn so oft wie nötig. Dann frage dich, nur dich allein: Ist es ein Weg mit Herz und mit Liebe? Wenn ja, dann ist es ein guter Weg. Wenn nicht, ist er nutzlos.

Carlos Castaneda

Ein sehr wichtiger Ausspruch, wie ich finde, der auch für das Schreiben insgesamt und mein Schreiben insbesondere Wichtigkeit besitzt. Ich lese daraus, dass für mich – bei allen Ambitionen – das Wesentliche bleiben muss, ob ich mit dem Weg, den ich gerade einschlage, zufrieden bin. Ich bin Herr meiner Entscheidungen und ich bin Herr meines Weges.

Wenn ich es schaffe, dieses Zitat zu verinnerlichen, lösen sich vielleicht einige meiner Probleme vom Getrieben-Sein und des Stresses von alleine. Aber keine Sorge: Ich habe nicht vor, meinen Weg grundlegend zu ändern oder aufzugeben!

Doch könnte es sich lohnen, hin und wieder einmal genau hinzusehen, ob der Weg noch der richtige ist.

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5 Gedanken zu “Zitat: Jeder Weg ist nur ein Weg

  1. NNIN schreibt:

    Hallo Mic,
    nettes Zitat.
    Meine Gedanken dazu: Jeder Weg braucht ein Ziel. Was ist dein Ziel? Jedes Ziel kostet. Wieviel bist du bereit, dafür zu bezahlen? Jeder Schritt erzeugt den Weg, „Wege“ sind erst im Rückspiegel zu erkennen. Jeder Schritt ist auch ein Schritt von etwas weg. Was hindert dich, das zurückzulassen, was dich hindert? Sei ehrlich. Jeder Weg (jedes Wegschreiten) wird irgendjemandem weh tun. Mach dir das klar. Und am Ende läuft es auf die ganz simple Feststellung hinaus: Definiere das Ziel und bezahle die Reisekosten.
    Und sei ehrlich. Wirklich ehrlich. Sonst wirds ein ewiges Jammern, ein Selbstbetrügen, und vor allen Dingen, wenn mans dann besser weiß, ist es oft zu spät.
    Nice day!
    NNIN

    Gefällt 1 Person

    • Mic schreibt:

      Okay, NNIN, ich gebe zu, darüber muss ich jetzt erst einmal nachdenken. Bezogen auf das Leben insgesamt kann ich deine Meinung nachvollziehen, bezogen auf den kleinen Aspekt „Schreiben“ nur so halb. Wieso tut es Jemandem weh, wenn ich meinen Weg ändere? Dieser Jemand könnte dann ja höchstens ich selbst sein.

      Ich wünsche dir auch einen schönen Tag!

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  2. NNIN schreibt:

    Guten Morgen, Mic!
    Du schreibst: Wieso tut es Jemandem weh, wenn ich meinen Weg ändere? Dieser Jemand könnte dann ja höchstens ich selbst sein.
    Antwort: Weil Schreiben (richtiges Schreiben, und nicht nur da mal ne Notiz, dort mal 3 Sätze) Zeit frisst, richtig viel Zeit. Und die Zeit musst du dir nehmen. Das könnte (!) Auswirkungen haben auf die Organisierung des Familien-Sozial-Lebens – quatsch, das HAT Auswirkungen. Wenn nicht, macht man was falsch.
    Schönen Tag noch
    NNIN

    Gefällt 1 Person

    • Mic schreibt:

      Hallo NNIN,

      gut, dann brauche ich nicht mit so vielen Veränderungen zu rechnen, denn wenn ich zum Schreiben komme, dann nehme ich mir auch die Zeit dafür. Anderenfalls würde ich die Produktionsrate auf dem Niveau nicht halten können, auf dem sie ist (ich steuere für dieses Jahr auf einen Tagesschnitt von 1.000 Wörtern zu – reine Romanarbeit, ohne Überarbeitung, Blogartikel oder dergleichen).

      Schwierig wird es erst, wenn ich ZUSÄTZLICH noch versuchen würde, die gleiche Zeit für Überarbeitungen, etc. aufzuwenden. Dann müsste ich wohl meinen Job oder meine Familie kündigen ;-).

      Ich wünsche dir auch einen schönen Tag!

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