Ohne viele Worte: Buchhaus Stern-Verlag schließt in Düsseldorf

Ich muss gestehen, dass Düsseldorf nie mein Einkaufskiez gewesen ist, auch wenn ich relativ dicht dran wohne. Aber an meine wenigen Besuche im Buchhaus Stern-Verlag, mit über 5.000 Quadratmetern eine der größten Buchhandlungen Deutschlands, erinnere ich mich sehr gerne.

Jetzt muss ich lesen, dass das Traditionshaus nach 116 Jahren seine Tore für immer schließen wird (siehe Bericht im Börsenblatt).

Ich bin ein internet- und technikaffiner Mensch. Mir liegt in vielen Fällen das eBook näher als das Buch und der Onlineshop näher als der örtliche Einzelhandel.

Aber es sind solche Meldungen, die mich daran zweifeln lassen, ob ich als Mensch und wir als Gesellschaft wirklich auf dem richtigen Weg sind …

Meine kurze Geschichte für zwischendurch ist fertig

Nachdem ich die Höllenqualen hinter mir gelassen habe, die mir das Format aufgenötigt hat, habe ich es gestern Abend geschafft, meine Kurzgeschichte „Fummeln verboten!“ an die Herausgeberin der zweiten Anthologie von Selfpublishern zu senden.

Ich war ein wenig erstaunt darüber, wie seltsam sich das angefühlt hat. Schließlich veröffentliche ich inzwischen hier auf dem Blog mit einiger Regelmäßigkeit Kurzgeschichten von mir, die deutlich weniger Bearbeitungszeit in Anspruch genommen haben, als dieses Werk, mit dem ich mich sowohl inhaltlich als auch formal viel mehr befasst habe. Alleine für das Überarbeiten mit Papyrus gingen noch einmal gute zwei bis drei Stunden drauf. Und das bei einer Länge von nur rund 990 Wörtern!

Vielleicht liegt es daran, dass diese Anthologie bei Amazon veröffentlicht werden wird und meine Geschichte damit, wenn auch „nur“ als eine von hundert, einer noch breiteren Leserschicht zur Kenntnis gelangt.

Jedenfalls stelle ich mir jetzt Fragen diesbezüglich, ob mein Thema nicht zu ausgelutscht ist, zu comichaft, zu irgendetwas. Ich sagte ja schon, dass ich gerne noch einmal so tausend Worte zur Verfügung gehabt hätte, um ein wenig mehr an Hintergrund mitzugeben. Aber so sind nun einmal die Spielregeln und sie machen ja auch vollkommen Sinn.

Für den Fall, dass euch interessiert, was in der Geschichte an Handlung passiert, möchte ich euch heute einmal auf die Folter spannen. Dieser Einakter ist so kurz, dass jedes Wort vorab die Spannung kaputt machen würde. Glaubt mir, ich habe es versucht, einen einfachen kleinen Satz zu schreiben, als Appetizer, aber es wollte mir nicht gelingen. Tut mir leid!

Falls ihr aber in der Zwischenzeit schon einmal lesen wollt, was bei der ersten Auflage dieser Anthologie so herausgekommen ist, dann findet ihr sie, kostenlos, bei amazon.de unter diesem Link.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten, was die Veröffentlichung der zweiten Auflage angeht, bei der ich dann hoffentlich dabei sein werde. Wenn nicht vorher noch jemand sagt, dass mein Text zu schlecht dafür ist …

Ja, Kopf abschalten, ich weiß ;-).

Jedenfalls habe ich damit einen Punkt auf meiner To-Do-Liste abgearbeitet. Bleibt nur noch ein rundes Dutzend, oder so, übrig. Aber wozu ist denn bald Weihnachtsurlaub!?

Euch allen wünsche ich noch einen schönen Tag!