Und hier die Jahressicht der Statistik-Elfen

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 6.200 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 5 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Mein Traum vom eigenen Buch – Der Jahresrückblick 2015

Und nun ist es auch schon wieder so gut wie vorbei, das Jahr 2015. Ich möchte euch eigentlich gerne mit Plattitüden verschonen, wie sie einem da zwangsläufig in den Kopf kommen. Aber diese eine muss sein: Könnt ihr mir sagen, wo die Zeit geblieben ist? Ich habe das Gefühl, dass das Leben von Jahr zu Jahr schnelllebiger wird und dass es immer schwerer wird, damit auch nur halbwegs Schritt zu halten. Es ist mir in diesem Jahr sogar noch bewusster geworden als in anderen, weil ich durch diesen Blog eine Art Tagebuch geführt habe. Ein monothematisches zwar, das nicht sooo viele meiner privaten Sorgen und Nöte hat durchscheinen lassen, aber sie für mich trotzdem präsent hält.

Anyway, für mich, ganz privat, wird 2015 als das Jahr in die Erinnerung eingehen, das mir sowohl große Brocken in den Weg gelegt hat, die ich nur zum Teil zur Seite räumen konnte, als mich auch in einigen Punkten gewaltig nach vorne gebracht hat. An den Brocken arbeite ich, teils auch mit professioneller Unterstützung. Und ich denke mir einfach, dass alle schwierigen Erfahrungen, die ich mache, in irgendeiner Weise auch meiner Schreibe zugute kommen. Irgendwann schreibe ich, auf Basis meiner Erfahrungen, den einen, großen Roman, der dann eine Aussage und ein Gewicht haben wird. Das ist jedenfalls das, was ich mir in dunklen Stunden immer wieder sage.

Aber gut, deswegen sind wir alle nicht hier. Hier sind wir, weil ich auf diesem Blog meinen Weg zu einem „richtigen“ Autor, so mit Veröffentlichungen und allem, dokumentiere. Der Start dieses Blogs mit dem ersten Beitrag am 27. April ist ein echtes einschneidendes Datum in dieser Entwicklung. Zum ersten Mal habe ich mich in die Öffentlichkeit gestellt. In eine Öffentlichkeit, die ich damals nicht in Bezug darauf einschätzen konnte, wie sie mit mir und meiner fixen Idee umgehen würde.

Heute kann ich sagen, dass es eine gute Idee gewesen ist und dass ich nur gute Erfahrungen mit euch gemacht habe. Ihr habt mir eine ganze Menge Zuspruch gegeben, wofür ich sehr dankbar bin!

Dann markiert 2015 auch das Jahr, in dem ich zum ersten Mal versucht habe, einen Text von mir veröffentlichen zu lassen. Und auch, wenn die Literaturagenturen nicht sofort alle „haben will“ gerufen haben, so kann mir diesen Schritt, es gewagt zu haben, niemand mehr wegnehmen. Ich denke nach wie vor, dass das Absenden der ersten Bewerbungen am 30.08. irgendwann einmal der Punkt sein wird, von dem an es in Bezug auf meine Autorentätigkeit bergauf gegangen ist.

Was haben wir noch? Ich habe in diesem Jahr mit „Der Redner“ und „Der Beobachter und der Turm“ zwei Romane fertiggestellt. Ein weiterer, nämlich „Die Welt der stillen Schiffe“, ist in Arbeit. Dazu kommen eine ganze Menge an Kurzgeschichten, was ich noch vor einem halben Jahr nicht für möglich gehalten hätte.

Insgesamt habe ich, nach meiner penibel geführten Wortstatistik, in diesem Jahr 383.239 Wörter geschrieben, was zu einem Jahresschnitt von exakt 1.050 Wörtern pro Tag führt. Oder in Seiten ausgedrückt: ich habe im Schnitt jeden Tag diesen Jahres vier Normseiten geschrieben. Damit bin ich außerordentlich zufrieden – zumal ja noch die vielen Blogeinträge (mit diesem sind es 227) dazu kommen, die in dieser Statistik überhaupt nicht auftauchen. 2015 war mithin ein sehr produktives Jahr.

Wortstatistik 2015

Für 2016 habe ich mir einige Ziele gesetzt. Dazu gehören vor allem die Veröffentlichung von „Der Beobachter und der Turm“ sowie die Fertigstellung von „Die Welt der stillen Schiffe“. Auch mit „Der Morgen danach“ möchte ich, nach einer weiteren Überarbeitung, noch einmal mein Glück bei den Agenturen versuchen, die ich noch nicht angeschrieben habe. Ich habe viel gelernt bis jetzt und muss das „nur noch“ umsetzen.

Das Wichtigste wird aber sein, auch in 2016 meinen Weg weiterzugehen. Und damit meine ich nicht nur den Weg in Bezug auf das Schreiben. Auch in meiner persönlichen Entwicklung möchte ich weitere Schritte machen. Sorry, wenn ich das nur so nebulös schreibe, aber da gehören viele Dinge dazu, die ich nicht öffentlich im Internet den Suchmaschinen zum Fraß vorwerfen möchte ;-). Wen die Neugierde plagt, der kann mir ja eine Nachricht über meine Kontaktseite schicken.

Was, also, bleibt mir noch zu tun? Ich möchte euch allen danken! Ohne euch wäre ich schon nicht mehr hier an dieser Stelle. Und ohne euch hätte ich das, was ich dieses Jahr erreicht habe, nicht geschafft. Das weiß ich und das könnt ihr mir ruhig glauben. Deswegen würde ich mich freuen, wenn wir alle uns in 2016 gesund und munter wiedersehen würden. Ich zähle auf euch!

Ich wünsche euch, euren Familien, Freunden, Liebsten und wer immer euch wichtig ist einen guten Übergang in das neue Jahr – und dass es für euch ein gutes Jahr werden mag!

Bleibt, wie ihr seid!

Alles Liebe
Michael