“Die Welt der stillen Schiffe” – Status nach der 8. Woche

Jetzt ist es tatsächlich so lange her, dass ich euch etwas zum Status der Arbeit an meinem neuen Roman geschrieben habe, dass ich erst einmal nachschauen und nachrechnen musste, wie viele Wochen das denn nun eigentlich waren. Und tatsächlich sind inzwischen schon acht Wochen vergangen, seit ich angefangen habe. In der Zeit habe ich auch schon mal Romanprojekte abgeschlossen. Nun, dieses hier erkennbar nicht, aber das ist auch okay so.

Wie ihr ja mitbekommen habt, hat mich gegen Ende des letzten Jahres eine massive Schreibmüdigkeit ereilt. Es war keine Blockade, ich hätte sicherlich schreiben können, wenn ich mich dazu hätte aufraffen können. Aber es klappte eben nicht. Vielleicht wäre auch der Begriff „Schreibdepression“ kein ganz schlechter. Denn mit dem NaNo kann es ja wohl nichts mehr zu tun haben, wie noch im Dezember vermutet.

Wie dem auch sei, ich habe diese Probleme überwunden und schreibe seit Anbeginn des neuen Jahres wieder. Dabei setze ich mich, wie ebenfalls bereits geschrieben, nicht unter Druck. Na ja, so ein klein wenig nur. Ich fände es nämlich schon schön, wenn ich den Schnitt von 1.000 Worten pro Tag einhalten könnte. Das bedeutet aber auch, dass ein Tag, an dem ich mehr geschrieben habe, einen Tag ausgleichen kann, der weniger produktiv war. So hätte ich heute, beispielsweise, etwa 650 Wörter schreiben müssen, um am Ende die 7.000 zu erreichen, die der Januar bis jetzt eingefordert hat. Da ich aber mehr als 1.000 Worte mehr geschrieben habe, kann ich mich für morgen jetzt schon fast ganz entspannt zurücklehnen und den lieben Gott auch mal einen guten Mann sein lassen.

Oder ich baue mir ein weiteres Polster auf. Ganz so, wie es eben passt und sich für mich gut anfühlt.

Außerdem habe ich mich entschlossen, für diejenigen, die es interessiert, jeden Tag so gegen Abend einen kurzen Status auf Twitter zu posten, wie viele Wörter ich an dem Tag geschrieben habe. Das rechtfertigt keinen eigenen Eintrag hier im Blog, ist für mich aber doch eine schöne Zusatzmotivation. Wer das sehen möchte, ich habe rechts in der Seitenleiste meinen Twitter-Account eingebunden. Oder folgt mir doch einfach! 🙂

So, jetzt aber zu dem, was immer an dieser Stelle kommt: „Die Welt der stillen Schiffe“ umfasst jetzt 51.433 Wörter auf ca. 214 Normseiten. So langsam wird es doch, oder was meint ihr?

Zumal sich langsam aber sicher die Konflikte zuspitzen …

Lesetipp und Meinung: Ein Besuch bei Jeff Bezos

Über einen der täglich hereintröpfelnden Newskanäle wurde ich auf einen wirklich sehr lesenswerten Bericht über Jeff Bezos, Gründer und Boss von Amazon, aufmerksam. Man muss sich ein wenig Zeit dafür nehmen, aber die ist es definitiv wert!

Wenn man sich vor Augen hält, von wo Amazon einst gekommen ist und wo es heute als Unternehmen mit vielfältigen Produkten und Technologien steht, dann kann man schon ins Nachdenken kommen, wo das alles noch hinführen kann – und ob das alles wirklich im Sinne des Erfinders sein kann.

Jeff Bezos als Cheferfinder von Amazon würde da wahrscheinlich nur seinen Cowboyhut leicht in die Stirn schieben und unter der Krempe hervornuscheln: „Hell, yeah!“

Es sei denn, er ist bereits auf dem Weg zu seinem Habitat auf dem Mond. 51 Jahre alt ist der Mann, das heißt, er hat noch eine Menge Zeit! Und dank der Gelddruckmaschine in seinem Firmenhauptquartier hat er auch genügend finanzielle Mittel.

Ich gestehe, ich bin ein Amazon-Addict. Ich bestelle inzwischen wirklich so gut wie alles da, was ich nicht im örtlichen Einzelhandel kaufen kann/will. Und ja, es wird auch meine erste Anlaufstelle als Autor sein, um die Veröffentlichung meiner Romane voranzutreiben. Aber doch, wenn ich das alles so durchdenke und vor allem die Geschwindigkeit sehe, mit der Amazon in immer neue Bereiche unseres Lebens Eingang findet, da kann ich die Menschen verstehen, die das für eine nicht unbedingt gute Entwicklung halten.

Aber macht euch, wie gesagt, selbst ein Bild. Und der Bericht ist dafür ein guter Einstieg!