Lesetipp und Meinung: Ein Besuch bei Jeff Bezos

Über einen der täglich hereintröpfelnden Newskanäle wurde ich auf einen wirklich sehr lesenswerten Bericht über Jeff Bezos, Gründer und Boss von Amazon, aufmerksam. Man muss sich ein wenig Zeit dafür nehmen, aber die ist es definitiv wert!

Wenn man sich vor Augen hält, von wo Amazon einst gekommen ist und wo es heute als Unternehmen mit vielfältigen Produkten und Technologien steht, dann kann man schon ins Nachdenken kommen, wo das alles noch hinführen kann – und ob das alles wirklich im Sinne des Erfinders sein kann.

Jeff Bezos als Cheferfinder von Amazon würde da wahrscheinlich nur seinen Cowboyhut leicht in die Stirn schieben und unter der Krempe hervornuscheln: „Hell, yeah!“

Es sei denn, er ist bereits auf dem Weg zu seinem Habitat auf dem Mond. 51 Jahre alt ist der Mann, das heißt, er hat noch eine Menge Zeit! Und dank der Gelddruckmaschine in seinem Firmenhauptquartier hat er auch genügend finanzielle Mittel.

Ich gestehe, ich bin ein Amazon-Addict. Ich bestelle inzwischen wirklich so gut wie alles da, was ich nicht im örtlichen Einzelhandel kaufen kann/will. Und ja, es wird auch meine erste Anlaufstelle als Autor sein, um die Veröffentlichung meiner Romane voranzutreiben. Aber doch, wenn ich das alles so durchdenke und vor allem die Geschwindigkeit sehe, mit der Amazon in immer neue Bereiche unseres Lebens Eingang findet, da kann ich die Menschen verstehen, die das für eine nicht unbedingt gute Entwicklung halten.

Aber macht euch, wie gesagt, selbst ein Bild. Und der Bericht ist dafür ein guter Einstieg!

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18 Gedanken zu “Lesetipp und Meinung: Ein Besuch bei Jeff Bezos

  1. Hanna Mandrello schreibt:

    Noch viel schlimmer ist Google. Android lässt grüßen. Wir liefern alles frei Haud bei Ihnen und die stoßen technisch in Bereiche vor, dass mir Angst wird. Dagegen ist Bezos ein Waisenknabe.

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    • Mic schreibt:

      Weiß ich nicht. Wenn du bei Amazon Dienste wie den Fotospeicher nutzt, die Clouddienste, das Kindle, das Fire-TV usw., dann lässt du da schon enorme Daten.

      Von der Einkaufsstatistik ganz zu schweigen. Damit kann Amazon rekonstruieren, welchen Vibrator eine Frau zuletzt gekauft hat, welche Bettwäsche sie bei der Benutzung aufgezogen hat, welches Nachthemd sie danach anzieht und mit welchem Kuscheltier im Arm sie einschläft. Bei Google musst du dafür Fotos machen ;-).

      Damit will ich nicht sagen, dass Google oder Apple harmloser sind. Ich sehe sie nur lange nicht in so vielen Lebensbereichen.

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      • Mic schreibt:

        Da ich mein GMX-Konto nicht verknüpft habe und Googlemail nicht mit Amazon nutze …

        Und wenn wir uns jetzt darüber austauschen, welcher Browser welche Daten ausschnüffelt, dann können wir uns sowieso nur noch die Decke über den Kopf ziehen.

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      • Mic schreibt:

        Äh, wenn ich meine Mails nicht auf dem Handy abrufe, wie sendet Android sie dann ans Mutterschiff!?

        Ich gehöre zur aussterbenden Rasse der Menschen, die ihr Handy in der Hauptsache zum telefonieren und hin und wieder spielen nutzen.

        Online gehe ich vielleicht alle drei Tage mal, um meine WhatsApp zu checken und gehe dann direkt wieder offline.

        Nee, da beißt mein Smartphone sich die Zähne aus.

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      • Hanna Mandrello schreibt:

        Ich bin sicher, dass Android über dich Daten sammelt und auch verschickt. Selbst wenn du das nicht mitbekommst. Über den GPS kann man Bewegungsprofile erstellen. Dazu kommt, dass Google fleißig in Wissenschaft und Technik sponsert. Eigene Unternehmen beschäftigen sich mit Satellitentechnik, Optik und KI. Sie haben bereits selbstfahrende Autos und neuerdings bieten sie den großen Zeitungen, die durch die Digitalisierung unter Druck geraten sind, finanzielle Hilfe an. Die SZ ist so ein Kandidat bspw. Sie haben ihre Finger wirklich überall drin. Ehrlich gesagt ist es mir dagegen wirklich egal, ob Bezos weiß, welche Farbe meine Unterhose hat.

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      • Mic schreibt:

        Ich hab ja nie gesagt, dass Google nicht AUCH Daten sammelt. Aber die wollen noch nicht in den Weltraum fliegen, soweit ich weiß. Oder mit Drohnen den ganzen Luftraum für sich einnehmen.

        Da du, wie ich weiß, den zugrunde liegenden Artikel gelesen hast, weiß ich ehrlich gesagt nicht, wo du die großen Unterschiede siehst. GPS hat mein Kindle auch. Wissenschaft und Technik macht Amazon. Weltraumtechnik auch. Selbstfliegende, intelligente Drohnen. Zeitungen haben sie zumindest in USA auch schon gekauft.

        Da geht es schon um mehr, als nur um die Farbe einer Unterhose.

        Aber offen gestanden weiß ich nicht, warum wir uns darüber die Köpfe heiß reden, wenn es doch im Endeffekt nur um die Frage geht, welche von den beiden Datenkraken hauchdünn auf Platz 2 verwiesen wird.

        Und es ist ja nun nicht so, als ob etwa Apple besser wäre. Die machen’s nur mehr im Verborgenen.

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      • Mic schreibt:

        Wir können ja eine Umfrage draus machen ;-).

        Aus unserem Leben vertreiben können wir weder den einen, noch den anderen Konzern. Gefährlich wird es immer dann, wenn sich monopolähnliche Strukturen ausbilden und Marktanteile ins Unermessliche schießen. Deswegen werde ich trotzdem mein Smartphone nicht mit einem Custom Rom ausrüsten oder darauf verzichten, meine Romane bei Amazon zu bestellen. Im Gegenteil, ich will sie ja sogar da VERKAUFEN! 😉

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      • Hanna Mandrello schreibt:

        Dann versenk sofort dein Handy im Klo und lass deine Bücher bei einer Druckerei drucken und geh damit bei den Buchhändlern hausieren und auf den Wochenmarkt. Oder sei verwegen.

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