“Die Welt der stillen Schiffe” – Status nach der 12. Woche

Guten Abend zusammen!

Nachdem ich ja gerade durch ein kleines Tief durchmarschiere, war es heute für mich umso wichtiger, mich ein wenig zu sammeln und zu fokussieren. Und wenn es eine Sache gibt, auf die ich mich meistens fokussieren kann, dann ist es das Schreiben. Zwar wurde daraus nicht so viel, wie ich gerne geschrieben hätte – weil ich ja auch noch was zum Überarbeiten habe – aber ein wenig wurde es dann doch.

Zum Thema „Schreiben und/oder Überarbeiten“ schreibe ich euch morgen, glaube ich, mal einen Blogpost.

Heute soll es aber um „Die Welt der stillen Schiffe“ gehen. Natürlich macht es sich massiv bemerkbar, dass ich meine Zeit nun anders aufteile. Ich habe im Februar bereits einen Tag zu verzeichnen, an dem ich gar nichts geschrieben habe und einen, bei dem ich deutlich unter tausend Worten liege. Aber – und das ist ein großes Aber – ich mache mir jetzt keinen Stress. Ich kann mich nicht vierteilen oder klonen, wie ich scherzhaft bei Twitter eingeworfen habe. Ich bin nur ein armer kleiner Autor, der irgendwie seinen Krempel gestemmt kriegen muss.

Das bedeutet, dass meine Figuren immer noch im Bauch eines englischen Kriegsschiffes festsitzen. Es ergibt sich aber gerade eine Gelegenheit, für meinen Protagonisten, mal ein paar ehrliche Worte mit dem Captain zu wechseln. Und dann stehe ich vor der Entscheidung: nehme ich die schwere, aber wahrscheinlich ergiebigere Route, oder halte ich mich kurz und packe nicht alles, was möglich gewesen wäre, in diesen Roman?

Dreimal dürft ihr raten, wie die Entscheidung wahrscheinlich ausfallen wird ;-).

Der Roman umfasst jetzt 78.326 Wörter auf 326 Seiten. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Und jetzt geht es noch eine Weile ans Überarbeiten.

Gedicht: Versuchen

Versuchen

Immer wieder bleibe ich hängen
An den Worten der vergangenen Nacht
Und versuche zu begreifen:
Welche Fehler habe ich gemacht?

Reden kann mir nicht mehr helfen
Die Sprache hab lang ich schon verloren
Und versuch herauszufinden:
Wo neuer Frieden ward geboren

Schreiend in die Welt getreten
Vor Wut und Schmerz schon fast erblindet
Und versuch nicht zu verlieren:
Die Hoffnung, dass man mich einst findet