Immer langsam mit den alten Autoren

Ihr Lieben, heute melde ich mal so gut wie vom Krankenbett bei euch. Nein, es muss keiner kommen und Fieber messen, oder mir ein warmes Süppchen ans Bett bringen (obwohl …). Mir hat heute Morgen, als mein Wecker mich zur Arbeit rufen wollte, nur der Kopf sowas von gedröhnt, dass ich mich mit zwei Kopfschmerztabletten wieder hingelegt habe. Und als die dann, eine halbe Stunde später, immer noch nicht wirkten, habe ich auf der Arbeit angerufen und gesagt, dass ich dann heute mal einen Tag ausfallen lasse.

Ist mir ja immer ein wenig unangenehm, vor allem, wenn dem ein dreitägiges, langes Wochenende vorausgegangen ist.

Aber genau darin liegt auch der Grund, denke ich. Ich habe euch ja stets auf dem Laufenden gehalten, was ich so treibe und so habt ihr ja mitbekommen, dass ich eine ziemliche Ochsentour sowohl durch „Die Welt der stillen Schiffe“, als auch durch „Der Beobachter und der Turm“ hinter mich gebracht habe. Wobei sich besonders die Arbeit daran auch ganz genau wie „Arbeit“ angefühlt hat!

Mir hat gestern Abend nämlich schon ein wenig der Schädel gequalmt. Ich kam aber auch nicht auf die Idee, mir mal sozusagen einen freuen Abend zu nehmen und etwas ganz anderes zu machen, als mit gezücktem Stift über dem Manuskript zu sitzen.

Die Lehre, die ich aus dem heutigen Vormittag ziehe, lautet: Besser mit den eigenen Kräften haushalten. Keine Rekorde brechen wollen. Ja, ich habe einen recht anspruchsvollen Zeitplan aufgestellt, keine Frage. Und ich glaube, dass ich den auch einhalten kann. Aber nicht auf Kosten meiner kompletten Energieressourcen. Im Endeffekt verliere ich dadurch nämlich mehr Zeit, als wenn ich ein wenig langsamer und dafür mit Pausen überarbeite (und schreibe). Nämlich die Zeit, die ich bis jetzt im Bett verbracht habe. Zwar zuletzt schon wieder mit einem guten Buch vor den Augen, aber doch in der Horizontalen.

Ich hoffe, dass ihr eure Grenzen kennt und wenn nicht, dass ihr jemanden habt, der euch vielleicht das Köpfchen streichelt oder ein Süppchen ans Bett bringt. Und wenn dann noch ein Tässchen übrig bleiben sollte, könnt ihr ja mal an mich denken ;-).

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14 Gedanken zu “Immer langsam mit den alten Autoren

  1. Ich hoffe, es geht dir heute schon wieder besser 🙂

    Ja, das mit den Ressourcen kenn ich. Sie lassen sich nicht einfach so einteilen, wie ich das will 😀 Der Groschen ist bei mir nach dem NaNo 2014 gefallen. Mir wurde plötzlich klar, dass ich mit einem NaNo im Jahr oder einer 50k5d-Challenge nicht so weit komme. Wichtig ist es, jeden Tag zu schreiben und nicht innerhalb von einer kurzen Frist so viele Wörter wie möglich zu schreiben. Daraus entstand eben auch mein Projekt #200für2016 😀 Jeden Tag 200 Wörter schreiben, da hat man auch einen Roman im Jahr zusammen und in intensiven Schreibphasen kommen sowieso mehr Wörter aufs Papier ^^
    Trotz allem ist es toll, wenn man ein paar Tage nur fürs Schreiben Zeit hat, doch die Illusion vergrößert sich dadurch, dass man ja nur auf den richtigen Augenblick fürs Schreiben warten muss 🙂

    Liebe Grüße und gute Besserung,
    Tinka 🙂

    Gefällt 2 Personen

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