“Die Welt der stillen Schiffe” – Status nach der 13. Woche

Guten Abend!

Ich wage zu bezweifeln, dass es Menschen gibt, die schon gespannt darauf warten, was denn der Statusbericht von dieser Woche zu sagen hat, aber das hindert mich in keiner Weise daran, ihn dennoch zu veröffentlichen! 🙂

Die vergangene Woche war deutlich mehr der Überarbeitung von „Der Beobachter und der Turm“ gewidmet, als dem Erschaffen des nächsten Manuskripts. Nach wie vor ist es, zum Glück, für mich keine große Schwierigkeit, zwischen den beiden Projekten zu wechseln. Es ist in der Tat alles eine Frage der Zeit und da sind Tage wie heute, an denen ich es schaffe, über 1.000 Wörter zu schreiben, schon ziemlich selten geworden.

Ich habe mich allerdings dazu entschieden, in Sachen Schreiben den Fokus wirklich für den Moment ausschließlich auf „Die Welt der stillen Schiffe“ zu belassen. Ich hatte ja noch darüber nachgedacht, mir eine Kurzgeschichte nebenbei zu gönnen. Aber das würden wohl dann doch zu viele Baustellen nebeneinander werden. Und ich möchte ja gerne diesen Text schon in dem Wissen schreiben, ihn ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr ganz so streng überarbeiten zu müssen – weil ich viele Dinge, die mir jetzt beim Überarbeiten als generelle Marotten von mir auffallen, schon im Schreibprozess abstellen oder anders managen kann.

Das alleine macht es schon zu einer guten Entscheidung, beides parallel zu tun. Ganz zu schweigen von den bereits genannten zeitlichen Abläufen, die einfach um einiges positiver sind.

Meine Protagonisten haben es jetzt übrigens geschafft, sich (vorerst?) aus ihrer misslichen Lage frei zu quatschen. Aber das dicke Ende kommt erst noch, weil zum einen ein Versuch unerwartete Probleme heraufbeschwört und zum anderen ein Konflikt offen zu tage tritt, der weitaus größere Folgen hat, als man zuerst annahm.

Der Roman hat gegenwärtig nunmehr einen Wortcount von 84.378 auf 351 Seiten. Ich bin, alles in allem, doch sehr zufrieden mit mir.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend! 🙂

Meldung und Meinung: Die Illuminati-Aktion – jetzt geht’s vor Gericht!

Erinnert ihr euch noch daran, dass vor einigen Wochen eine große Welle der Irritation zwischen dem Verlag Bastei-Lübbe und den Sortimentern des lokalen Buchhandels herrschte, weil der Verlag, zusammen mit Amazon, den Roman „Illuminati“ von Dan Brown als eBook verschenkte?

Ja, ich hatte eigentlich auch geglaubt, dass es langsam aber sicher gut damit sei, nachdem es erst regelrechte Boykottmaßnahmen und danach einen runden Tisch gegeben hat.

Doch die Realität hat mich eingeholt und da ich angefangen habe, euch über diesen Vorgang auf dem Laufenden zu halten, möchte ich wenigstens einen kurzen Sachstand geben.

In der Zwischenzeit hat nämlich die Genossenschaft eBuch, die zunächst versucht hatte, Amazon und Bastei per Unterlassungserklärung an der Wiederholung einer solchen Aktion zu hindern, Klage erhoben, um eine einstweilige Verfügung zu erwirken.

Das Börsenblatt hat ein wirklich lesenswertes Interview mit dem eBuch-Vorstand Lorenz Borsche geführt, der die Sicht der Genossenschaft schildert und warum er zu „100%“ davon ausgeht, den Prozess zu gewinnen.

Ich muss gestehen, bei dem ganzen juristischen Tauziehen nicht mehr wirklich mitzukommen. Aber gespannt, was sich in dieser Angelegenheit weiter ergibt, bin ich schon! Aus meiner Sicht handelt es sich bei vielen Argumenten in der Tat um Klimmzüge, um einen Tatbestand zu rechtfertigen oder zu schaffen, der in dieser Form vielleicht gar nicht vorhanden wäre.

Und: unbedingt auch die Kommentare beachten, da geht es ebenso lesenswert weiter!