Den Traum real machen (7) Hier, bei der Arbeit!

Meine Güte, war das ein Wochenende! Nicht nur, dass wir ein Konfirmationskleid für meine Älteste kaufen mussten, ich ein ehemals spinnertes Notebook der rechtmäßigen Eigentümerin zurückgebracht habe und das erste Mal seit keine Ahnung im Fitnessstudio war, so ein wenig habe ich auch darauf geachtet, das Wochenende für das zu nutzen, wofür es eigentlich da ist – zum Abschalten nach der Arbeitswoche.

Dennoch bin ich, immer noch, hier bei der Arbeit! Ich bin gerade dabei, die letzten Züge von „Der Morgen danach“ zu überarbeiten, um es danach, wie beschrieben, ein weiteres Mal auf die Reise zu schicken. Verknüpft mit allen guten Hoffnungen, die man an so eine Reise eben knüpfen kann.

Ich bin noch einmal mit der groben Schere durch das Manuskript gegangen und habe weitere 5% des Textes herausgenommen, was ziemlich entschlackt hat, wie ich finde. So langsam kann ich wirklich nachvollziehen, was manche Autoren am Überarbeiten finden. Und vor allem kann ich nachempfinden, dass es etwas Befreiendes sein kann, wenn man merkt, dass der Fettrand, den man an viele Stellen gepackt hat, verschwindet. So nimmt das Manuskript an den richtigen Stellen ab, was, genauso wie beim Menschen, noch selten geschadet hat.

Und die alte Fassung geht mir ja nicht verloren, sondern ist selbstverständlich separat archiviert und bleibt auch separat bestehen.

Und wenn es nicht, wie erhofft, bei dieser laufenden Ausschreibungsrunde seinen Platz findet? Dann geht es eben wieder auf die Reise zu anderen Literaturagenturen und/oder Verlagen. Ich glaube an den Text. Und mit jedem Mal, dass ich ihn lese, glaube ich mehr an ihn.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie seltsam, aber auch sehr gut, es sich für mich anfühlt, so von einem meiner Texte zu denken!

Also, wie gesagt: ich bin hier, bei der Arbeit. Und die Arbeit hört nicht so schnell auf. Da wartet noch ein anderes Manuskript darauf, dass die handschriftlichen Anmerkungen umgesetzt werden. Und dass es dann allgemein mit der Überarbeitung weitergeht.

Aber wenn ich mit „Der Morgen danach“ durch bin, werde ich es, glaube ich, genießen, erst einmal wieder ein paar Seiten zu schreiben. Etwas ganz Neues entstehen zu lassen. Denn das Schreiben fehlt mir. Weil es sich eben weniger nach Arbeit anfühlt.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Arbeitswoche!

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3 Gedanken zu “Den Traum real machen (7) Hier, bei der Arbeit!

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