“Die Welt der stillen Schiffe” – Status nach der 17. Woche

Ich glaube, so früh am Tag habe ich noch nie eine Statusmeldung verfasst. Aber ich war mir auch selten so früh am Tag schon sicher, dass ich nicht noch wenigstens ein kleines bisschen an meinem Roman weiterarbeiten würde.

Das hat zwei Gründe, die im Moment drücken. Der eine ist, wie bereits gebetsmühlenartig immer mal wieder aufs Tapet gebracht, die Bearbeitung von „Der Beobachter und der Turm“. Da komme ich auch nicht so weiter, wie ich es eigentlich wollte.

Der andere Grund ist, dass ich mich ab vorletzter Woche wesentlich stärker in den Bereich „körperliche Ertüchtigung“ reinknien muss, als ich es in den Monaten davor getan habe. Ihr erinnert euch ja vielleicht noch daran, dass ich Mitglied in einem Fitnessstudio geworden bin. Damals war der Faktor Gewichtsabnahme einer von vielen, zwar gerne gesehen, aber nicht unbedingt forciert.

Inzwischen hat sich das geändert, weil meine Hausärztin mir den einen oder anderen gar nicht so schönen Blutwert diagnostizieren musste. Will heißen: das Gewicht muss runter! Und dazu gehört, neben einer entsprechenden Ernährungsumstellung (in meinem Fall reicht es schon, einfach nicht mehr so viel – mit Verlaub – zu fressen), eben auch Sport. Und so dackle ich also an zwei Abenden in der Woche, nachdem Kind2 im Bett ist, noch ins Studio. Und wenn ich von da wieder nach Hause komme, ist an Schreiben nicht mehr so wirklich zu denken.

Aber ich will nicht jammern, ich habe mir das (zumindest zum Teil, Stichwort Medikamente) selbst eingebrockt. Schade ist halt, dass das zeitliche Rahmenfenster unter der Woche noch einmal ein wenig kleiner wird. Ich hatte eigentlich gehofft, dass es am Wochenende mehr Zeit geben würde, aber nachdem der PC von Kind1 den Geist aufgab und morgen ihr neuer geliefert werden soll, werde ich da wohl auch ein wenig Zeit investieren müssen.

Ja, man hat es schon nicht leicht als freischaffender Autor, Vollzeitarbeiter und Teilzeitvater ;-).

Aber nun zu den Zahlen, wie üblich. „Die Welt der stillen Schiffe“ hat jetzt 91.241 Wörter auf 380 Seiten zu bieten. Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass der Roman beinahe schon auf seine Zielgerade eingebogen ist. Es gibt einen wichtigen Konflikt, den ich auflösen muss und ansonsten noch einiges an … nee, das verrate ich jetzt nicht.

Also, ihr Lieben, ich hoffe, ihr verzeiht mir mein kleines Jammertal. Manchmal muss das auch mal erlaubt sein, finde ich.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und denkt dran: morgen fängt das Wochenende an! 🙂

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