Ein kleiner und ein großer Meilenstein

Guten (späten) Abend, ihr Lieben!

Normalerweise beginne ich um diese Zeit damit, mich langsam aufs Bettchen vorzubereiten, weil ich Morgens wieder früh raus will/muss. Aber da meine Frau noch beruflich unterwegs ist, habe ich die Gelegenheit, von meinem Schreibwochenende zu berichten. Und an diesem Wochenende hat es einen kleinen und einen großen Meilenstein gegeben.

Der kleine Meilenstein wäre eigentlich, in anderen Zeiten, keine Erwähnung wert gewesen. Aber so wenig, wie ich in letzter Zeit an meinen Texten geschrieben habe, finde ich es schon bemerkenswert und – ganz ehrlich gesagt – unglaublich erleichternd, dass ich mehr als 3.000 Wörter an einem Tag geschrieben habe! Das hat es zuletzt im Januar gegeben und auch wenn es nicht darum geht, Rekorde zu brechen, hatte ich doch das Gefühl, es im Moment einfach nicht mehr „drauf“ zu haben. Aber beflügelt durch die Manuskriptstelle, an der ich gerade bin, hat es dann sehr gut geklappt!

Übrigens hoffe ich, dass niemand mir Stilbruch vorwirft, weil dieser Schreibtag in der Handlung mit einer Vertreibung aus der Heimat begann und mit einer fliegenden Untertasse endete. Neugierig, wie das zusammenpasst? Wartet auf den Roman! 🙂

Der hat auch einen Meilenstein hinter sich gebracht, den ich nicht kommen gesehen habe, als ich im November nur noch die „18.000 Worte, die mir zum NaNo-Ziel fehlen“ schreiben wollte. „Die Welt der stillen Schiffe“ liegt jetzt bei über 100.000 Wörtern. Eine Grenze, die vielleicht nicht viel aussagt, qualitativ schon mal gleich gar nicht, die ich aber trotzdem immer wieder wie eine Schallmauer betrachte.

Ja, und so gehe ich einigermaßen optimistisch in die kommende Woche. Ich bin gespannt, wie viel ich in der Lage sein werde, entlang meines Schlussexposés zu schreiben. Die erste unerwartete Abweichung habe ich schon produziert :-D!

Ich werde jetzt noch ein wenig lesen und auf meine Frau warten. Dann ein rasches „Gute Nacht“ und ab in die Heia.

Wir lesen uns!

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6 Gedanken zu “Ein kleiner und ein großer Meilenstein

    • Mic schreibt:

      Im Moment mein Kindle (ich wechsle immer eBook und Papier wild durch) und der Kurzroman „Höllentunnel“ von Martin Barkawitz. Es geht um eine Frau, die von einer geheimen Organisation in verlassene Londoner U-Bahn-Schächte entführt wurde. Ich mag das Setting! 🙂

      Gefällt 1 Person

  1. 100k Wörter sind definitiv ein Meilenstein. Es bedeutet schließlich, dass du es mit dieser Geschichte wirklich aushältst und dran bleibst. So muss das sein!
    Ich werde mich auch unglaublich freuen, wenn ich 100k habe oder ein Ende unter der Rohversion, auch wenn qualitativ viel Luft nach oben sein wird. 😉

    Gefällt 1 Person

    • Mic schreibt:

      Luft nach oben ist doch etwas Gutes! Vor allem dann, wenn du das Potenzial dafür erkennen kannst und nicht mühsam vor dem Manuskript sitzt in dem Bewusstsein, dass da doch irgendwas zu überarbeiten sein muss, was du nur nicht findest. So ging es mir früher oft mit meinen Texten und ich weiß erst jetzt allmählich jeden Schnitzer zu schätzen, den ich eliminieren kann!

      Und ja, ich halte es sehr gut mit dieser Geschichte aus :-).

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