Der Sonntagsreport vom 19.06.2016

Guten Abend, alle miteinander!

Dieses ganze Wochenende stand ganz und gar im Zeichen des Geburtstages von Kind 2. Deswegen bekommt ihr auch erst sehr spät – und wahrscheinlich vergleichsweise sehr kurz, etwas von mir zu lesen. Ich heiße euch trotzdem willkommen zur zweiten Ausgabe des Sonntagsreports. Wenn ich das jetzt durchnummeriere, kann man irgendwann genau ausrechnen, wann ich damit angefangen habe. Oder man kann mir genau nachweisen, wann ich einmal eine Ausgabe vergessen habe. Oder, oder, oder … ich glaube, ich sollte das Koffein reduzieren ;-).

Nun denn, auf zu den Kategorien!

Mein Schreiben:

In dieser Woche habe ich den dritten Entwurf von „Der Beobachter und der Turm“ fertiggestellt. Und ich bin langsam dabei, meinen Frieden damit zu machen, nachdem ich noch zu Beginn der Woche glaubte, dass der Text immer schlechter und schlechter würde. Ich glaube, es ist einfach nur die Veränderung, die in nicht zu geringer Form auch beängstigend ist. Ja, es kann Angst machen, zu viel an einem Text zu verändern, der einem viel bedeutet. Man fragt sich bei jeder Änderung, ob das nun positiv oder negativ ist.

Ich denke, das Geheimnis liegt darin, sich von diesen Gedanken frei zu machen, soweit man es eben kann. Da habe ich, zugegeben, noch Nachholbedarf. Aber nun ja, irgendwann muss ich ja mal damit anfangen.

Die Kurzgeschichte indes habe ich erfolgreich heruntergekürzt und das hat mir auch handwerklich viel Spaß bereitet. Inhaltlich bin ich ebenfalls noch vollauf zufrieden, so dass ich auf jeden Fall schon mal mit einer Geschichte an der Anthologie teilnehmen werde, für die sie entstand. Eigentlich wollte ich dieses Wochenende eine zweite im ersten Entwurf geschrieben haben, aber die Zeit hat sich nicht gefunden. Schade drum, aber wenn es „nur“ eine wird, dann ist dem eben so.

Generell gibt es noch das eine oder andere Projekt, um das ich mich kümmern will. Ich muss wohl wirklich anfangen, mir mehrere Zeitstrahlen auf ein Blatt Papier zu malen :-).

Mein Blog

Gegen Ende der Woche kam in den Kommentaren, mehr zufällig, die Sprache auf die optimale Artikellänge. Machen wir uns nichts vor: ich bin manchmal ein Schwätzer! Und ich habe hin und wieder tatsächlich Angst, dass ich zu wenig schreibe, zu wenig erzähle. Das ist objektiv betrachtet wahrscheinlich Käse der übelst stinkenden Sorte. Aber es ist schwer, sich von solchen Gedankenmustern zu lösen.

Genauso wie von dem Gedanken, dass möglichst jeden Tag ein Beitrag erscheinen „muss“. Muss er das wirklich? Was passiert schlimmes, wenn das nicht der Fall ist? An diesem Tag besuchen kaum Menschen meinen Blog. Na, und? Bedeutet das, dass sie nie wieder kommen werden? Eigentlich nicht. Und eigentlich weiß ich das auch. Aber auch hier – Gedankenmuster …

Aber: ich stelle mich diesen Gedanken und bewege sie im Augenblick in mir hin und her. Wenn es dazu etwas zu berichten gibt, werdet ihr es als Erste erfahren!

Weitere Projekte

Hier gibt es gegenüber der letzten Woche leider nichts Neues zu berichten. Ich komme einfach mit diesem Emulator nicht klar. Oder vielleicht liegt es auch an den Spielen, die ich gerne spielen will? Nun, ich bleibe dran.

Multimedia

Ich habe in dieser Woche einige Romane aus der Serie „Rolf Torring“ gelesen, die zuerst in den Jahren von 1930 bis 1939 erschienen ist. Es handelt sich um eine klassische Abenteuerserie, die deutlich den Geist von Karl May atmet. Inhaltlich ist sie erstaunlicher Weise gar nicht so altbacken, wie man es glauben sollte. Erzählt werden die Abenteuer des Deutschen Rolf Torring, der zusammen mit seinem Begleiter Hans Warren, der im Stil von Dr. Watson der Chronist der Abenteuer ist, rund um die Welt reist und es dabei mit (sorry, das ist nun einmal political uncorrect) „Negern“ oder „Gelben“ zu tun bekommt. Aus heutiger Sicht liest sich das komisch, aber recht flott weg. Aber jetzt möchte ich doch langsam mal wieder etwas anderes lesen ;-).

So langsam nähere ich mich dem Konzept des „Serie schauen“ an. Im ganzen Internet liest man ja von Menschen, die am laufenden Band Serien schauen. Ich brauche dazu eigentlich standardmäßig Monate. Aber jetzt habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, wenigstens eine Folge pro Tag zu schauen. Das passt in den Tagesablauf und lässt mir auch noch Zeit, andere Dinge zu machen, die mir wichtig sind. Im Moment jedenfalls.

Ich habe diese Woche mit „Jericho“ angefangen und bin nach den ersten vier Folgen infiziert! Leider weiß ich schon, dass die Serie ein offenes Ende haben wird. So ist das leider mit den Absetzungen. Aber bis dahin erwarte ich mir noch manche spannende Stunde!

Famous Last Words

Da ich keine negativen (oder positiven) Rückmeldungen zum ersten Statusreport bekommen habe, bleibt es jetzt erst einmal dabei. Das habt ihr jetzt davon!

Ich wünsche euch noch einen schönen Restabend und vor allem einen erfolgreichen Start in die Woche.

Macht es gut!

Michael

8 Gedanken zu “Der Sonntagsreport vom 19.06.2016

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