Der Sonntagsreport vom 03.07.2016

Hallo, ihr Lieben!

Im Moment ordnet sich ganz schön viel, auch im Leben dieses Schreiberlings, der Fußball-EM unter. Eigentlich hatte ich das nicht in dem Maße geplant, aber ich muss sagen, dass mich Geschichten wie die der Underdogs Wales oder Island ziemlich für dieses Turnier eingenommen haben. Und dann noch Krimis wie der Sieg „unserer“ Mannschaft gestern Abend – doch, alleine aus dramaturgischen Gesichtspunkten hat das schon was. Ich jedenfalls würde mich über ein Halbfinale Deutschland gegen Island ziemlich freuen.

Ansonsten stand die Woche für mich unter keinem so guten Stern. Ich kämpfe seit Dienstag mit mal mehr, mal weniger ausgeprägten Erkältungsbeschwerden, die es mir unmöglich gemacht haben, mich so sehr in die Textarbeit zu stürzen, wie ich es gerne getan hätte. Auch das Lesen am Bildschirm war nicht immer nur mit Freude verbunden. Wie das halt so ist, wenn einem der Schädel brummt. Aber Medikamenten sei Dank glaube ich, jetzt langsam das Gröbste hinter mir zu haben.

Meine Aktivitäten für diese Woche fallen entsprechend ein wenig geringer aus.

Mein Schreiben:

Das Wichtigste in dieser Woche war sicherlich meine Teilnahme an der Ausschreibung des Schreiblust-Verlags mit den beiden Geschichten „Wenn rauskommt, was im See drin ist“ und „Wenn rauskommt, was wir getan haben“. Die letztgenannte Geschichte trug ursprünglich mal den Namen „Nur die besten Absichten“, der allerdings nicht gut zu ihr gepasst hat.

Eine Leseprobe zum „See“ gab es ja schon gestern hier zu lesen, eine Leseprobe zu „Getan“ folgt noch in den nächsten Tagen.

Dann habe ich diese Woche einen Blick auf das Schreibprogramm „Patchwork“ geworfen und muss gestehen, recht beeindruckt zu sein. Ich brenne darauf, mich gut genug zu fühlen, um mit der Testversion ein wenig herumzuspielen.

Dennoch darf und will ich nicht vergessen, mich um „Der Beobachter und der Turm“ zu kümmern. Hier kam in dieser Woche noch einmal die Frage nach einem Probelektorat auf, ob es sinnvoll sein könnte, oder nicht. Dazu werde ich in den nächsten Tagen, so der Plan, einen Beitrag im Blog veröffentlichen.

Und dann war da noch diese neue Idee für einen Thriller, die mir neulich unter der Dusche gekommen ist. Im Moment existiert sie in der Hauptsache in meinem Kopf, weil ich halt diese Schwierigkeiten habe, mich konzentriert an einen längeren Text zu setzen (gerade brummt mir auch schon ziemlich der Schädel …). Aber das werde ich baldmöglichst ändern!

Mein Blog

Am Dienstag habe ich in einem Artikel beschrieben, wieso ich MS Word nicht mehr für die Überarbeitung von Romantexten verwenden werde. In den Kommentaren gerieten Evanesca Feuerblut und ich im Laufe der Zeit in eine nette kleine Unterhaltung über Retrospiele, Retrotextverarbeitungen und Retro im Allgemeinen. Hat Spaß gemacht und vielleicht habt ihr ja Lust, euch das noch einmal durchzulesen und noch euren Senf dazu zu geben, auch wenn es ein wenig vom Thema dieser Seite weggeführt hat.

Weitere Projekte

Ich arbeite gerade (mit den krankheitsbedingten Einschränkungen) an einem Artikel über Musik in alten Computerspielen und wie sie mich seinerzeit kreativ herausgefordert hat. Jedenfalls glaube ich, dass es nicht zu viele Menschen gibt, die einen Liedtext auf die Titelmusik von „Ikari Warriors“ am Schneider CPC geschrieben haben. Ansonsten: outet euch, ich würde euch gerne mal kennenlernen!

Der Artikel soll beizeiten bei videospielgeschichten.de erscheinen.

Multimedia

Das mit dem Lesen hat diese Woche nicht so gut geklappt. Zum einen wurde ich schnell unaufmerksam wegen der Kopfschmerzen, zum anderen fielen einfach viele Gelegenheiten weg, bei denen ich gut lesen kann – namentlich die Fahrten zur Arbeit und zurück. Demzufolge lese ich immer noch den Roman „E.D.E.N.„, von dem ich letzte Woche schon kurz berichtete. Die Handlung entwickelt sich dergestalt, dass viel über Religion, ihren Ursprung, ihren Wahrheitsgehalt und ihre verschiedenen Ebenen sinniert wird. Ganz interessant zu lesen, aber mit einem etwas flachen Spannungsbogen. Nun ja, ich bin ja erst bei 55 Prozent angekommen. Mal sehen, was noch wird.

Ansonsten habe ich hin und wieder in der aktuellen Ausgabe des „Selfpublisher“ herumgeblättert und habe versucht, nicht panisch zu werden bei dem Gedanken, dass ich das alles sowieso nie auf die Reihe bekomme. Insbesondere der Artikel über den Buchsatz war in dieser Beziehung nicht ohne! Vielleicht schreibe ich in der kommenden Woche mal einen Beitrag dazu, da bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.

Als ich mich die Woche über irgendwann Mittags einmal hingelegt hatte, habe ich das Hörspiel „Dead Link“ aus der Reihe „ARD Radio Tatort“ gehört. Es ist ein Hörspiel mit der „Task Force Hamm“. Kennt ihr die? Eine Truppe von Polizisten, die nach Hamm versetzt wurde, weil sie in ihren früheren Jobs entweder Scheiße gebaut haben oder weil sie sonst durch persönliche Makel (Alter, Spielsucht) ins Abseits geraten sind. Nur Georg Latotzke, der musste seine Beziehungen spielen lassen, um da aufgenommen zu werden …

Die Fälle, die dieser Haufen zu lösen hat, sind immer ein wenig skurril und neben der eigentlichen Krimihandlung ist durch die hervorragende Chemie zwischen den Sprechern für Spaß gesorgt. Es sprechen unter anderem Hans Peter Hallwachs, Uwe Ochsenknecht und Sönke Möhring. Im aktuellen Fall geht es um einen Internettroll, der verschiedene Personen auf dem Kieker hatte und vielleicht, vielleicht auch nicht, deswegen umgebracht wurde.

Die Fälle des „Radio Tatorts“ kann man sich immer im Internet anhören, wobei die ersten acht Fälle aus Hamm inzwischen auch auf einer günstigen MP3-CD im Handel erschienen sind.

Wenn mir neben der Fußball-EM noch ein wenig Zeit zum Fernsehen geblieben ist, habe ich mich weiter mit „Jericho“ vergnügt. Ich habe jetzt 18 Folgen gesehen, verbleiben leider nur noch 11 …

Famous Last Words

So, ich merke, dass der Beitrag viel zu lang war, mein Kopf sagt „Schluss jetzt, PC ausmachen“!

Noch schnell ein paar Verlinkungen einsetzen und dann Pause. Schließlich will ich morgen wieder arbeiten gehen. Noch zwei Wochen, bis ich Urlaub habe, die muss ich irgendwie überstehen! Ich hoffe, dass dieser Sonntagsreport euch bei besserer Gesundheit angetroffen hat.

Passt auf euch auf und drückt heute Abend den Isländern die Daumen ;-)!

Liebe Grüße

Michael

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9 Gedanken zu “Der Sonntagsreport vom 03.07.2016

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