„Der Beobachter und der Turm“ – Wer hat noch nicht, wer will noch mal (lesen)?

Hallo, alle zusammen!

Ich weiß nicht, ob ihr euch ein wenig mit der Technik auskennt, die hinter dem von mir hier verwendeten Blogsystem WordPress steckt. Die Artikel, die ich schreibe, werden von Haus aus mit einem sogenannten „Permalink“ versehen. Dieser Link ist ein eindeutiges Identifikationsmerkmal und bleibt, wie schon im Namen zu erkennen, permanent bestehen. Der Link setzt sich in den allermeisten Fällen aus einer Datumsstruktur und einem Titel zusammen.

Im Datum dieses Beitrags stand, bevor ich anfing, ihn zu editieren, der 28.09.2015 (in Worten: achtundzwanzigster September Zweitausendunfünfzehn). Seit dem schlummerte er in meinem Archiv. Das sind beinahe zehn Monate.

In diesen zehn Monaten ist bei mir einiges passiert: Ich habe mit „Der Beobachter und der Turm“ und „Die Welt der stillen Schiffe“ zwei Romane geschrieben, damit erfolgreich am NaNoWriMo 2015 teilgenommen und war auch ansonsten auf und um den Blog sehr rührig. Es ist aber nicht nur bei mir viel passiert, sondern auch bei einigen von euch. Deswegen schreibe ich diesen Beitrag.

Testleser bieten sich aktiv an

Ich habe damals, als ich recht frisch mit dem „Beobachter“ angefangen hatte, von einigen Lesern meines Blogs die Rückmeldung bekommen, dass sie gerne als Testleser für meinen Roman fungieren würden. Damals musste ich sie auf später vertrösten – und dann ist das Thema irgendwie eingeschlafen. Auch aus Gründen, wie ich sie in dieser Woche in meinem eher introvertierten Beitrag genannt habe.

Dieser Beitrag soll dazu dienen, noch einmal öffentlich auf den Busch zu klopfen und deutlich zu machen, dass ich mich nach wie vor über ein paar Testleser für den Roman freuen würde. Ich hätte jetzt natürlich auch hingehen können und einfach mal schauen, wer zu welchem Zeitpunkt seinen Hut in den Ring geworfen hat, aber das fände ich nicht okay. Eben vor allem, weil so viel Zeit ins Land gegangen ist, sich die Lebensumstände geändert haben können und dergleichen mehr.

Deswegen sage ich auch explizit denen, die sich irgendwann einmal als Testleser angeboten haben, dass sie sich bitte zu nichts verpflichtet fühlen sollen! Das Testlesen soll euch vor allen Dingen Spaß machen – und mir natürlich nach Möglichkeit Rückschlüsse darauf liefern, ob mein Roman vielleicht noch Macken hat, die auch ein Lektor nicht unbedingt herausfinden würde. Nämlich solche Macken, die über ein strukturelles Problem hinausgehen und mehr auf den Inhalt zielen.

Was ich suche

Ich suche also, wie gesagt, Testleser für meinen Roman „Der Beobachter und der Turm“, bei dem es sich, für den, der sich nicht mehr erinnern kann, um eine Mystery- /Horrorgeschichte handelt. Ich bin sehr vorsichtig mit Vergleichen, aber ich denke schon, dass man der Story anmerkt, dass ich den einen oder anderen Roman von Stephen King gelesen habe ;-). Es wäre also super, wenn ihr mit diesem Genre etwas anfangen könntet. Falls ihr euch nicht sicher seid, dann könnt ihr hier und hier noch einmal einen Blick auf die Leseproben werfen (Achtung: Erstentwurf, der inzwischen schon deutlich überarbeitet wurde!).

Vollkommen egal ist mir, ob ihr jung seid oder alt, Männlein oder Weiblein, groß oder klein. Ihr müsst auch nicht selber Autor sein. Leser reichen mir vollkommen!

Eine Einschränkung gibt es allerdings doch: Ich möchte den Roman eigentlich nur an Menschen geben, die mir entweder dadurch bekannt sind, dass sie mir auf meinem Blog folgen und ggf. auch kommentieren, oder die selber über einen Blog verfügen, anhand dessen ich mir ein Bild machen kann. Damit möchte ich vermeiden, meinen Roman, sozusagen, an „irgendwen“ herauszugeben, der dann „irgendwas“ damit veranstaltet. Es würde ganz einfach eine Vertrauensbasis begründen.

Was ich gerne hätte

Ich würde mir von euch wünschen, dass ihr das Manuskript, das circa 550 Normseiten umfasst, innerhalb von etwa einem Monat lesen und mir danach einen Leseeindruck zukommen lassen würdet. Dabei interessieren mich vor allem Dinge wie diese:

  • Ist die Handlung nachvollziehbar?
  • Gab es Stellen, an denen ihr den Roman zur Seite legen wolltet?
  • Ist die Geschichte spannend?
  • Konntet ihr euch in die Personen hineinversetzen?
  • Handeln diese Personen so, wie es richtige Menschen tun würden?

Es geht also um Dinge, wie man sie zum Beispiel auch in Amazon-Rezensionen oft liest und gar nicht so sehr um fachspezifische, womöglich germanistische, Erleuchtungen. Die nehme ich auch gerne an, verlange sie aber niemandem ab. Das ist dann anschließend die Aufgabe für einen professionellen Lektor/Korrektor.

Was ich biete

Ruhm und Ehre, einem Nachwuchsautor geholfen zu haben 😉 !

In der Tat verspreche ich euch keine Reichtümer, weil ich halt an Menschen interessiert bin, die ihrerseits an mir bzw. meinem Roman interessiert sind. Was ich mir sehr gut als Gegenleistung vorstellen kann ist, meinerseits Texte von euch als Testleser zu lesen – wobei sich das eigentlich von alleine verstehen dürfte.

Aber wenn ihr ansonsten glaubt, dass ich irgendwas für euch tun könnte, dann zögert nicht, mich darauf anzusprechen!

Wie machen wir das jetzt?

Ich schlage vor, dass wir das mit den Bewerbungen, so es denn welche gibt, nicht öffentlich hier in den Kommentaren machen, sondern dass diejenigen, die Interesse haben, sich über das Kontaktformular mit mir in Verbindung setzen. Das senkt vielleicht die Hemmschwelle beim einen oder anderen, zuerst einmal über die Dinge zu sprechen, die ich mir so vorgestellt habe. Außerdem hält es euch auch die Hintertür auf, dass ihr, wenn ihr den Roman dann doch nicht lesen solltet, nicht von anderen Blogbesuchern irgendwann gefragt werdet, wie es euch denn gefallen hat.

Natürlich müsst ihr die Entscheidung nicht von Jetzt auf Sofort treffen. Ich habe es mir so vorgestellt, dass ihr bis Ende Juli Zeit habt, euch die Sache durch den Kopf gehen zu lassen. Wenn ihr dann dabei sein möchtet, würde ich euch zum 01.08. den Roman in Dateiform (PDF-Datei oder eReader-Format) zur Verfügung stellen – und dann der Dinge harren, die da kommen.

Mein Ziel ist es nach wie vor, den Roman in diesem Jahr zu veröffentlichen. Und euer Name könnte bei den Danksagungen dabei sein!

Sonst noch irgendwas?

Ich glaube, damit sollten alle Fragen für den Moment beantwortet sein. Mir fallen jedenfalls keine weiteren ein. Wenn das bei euch der Fall sein sollte, dass ihr noch eine Nachfrage habt, dann stellt die doch bitte in den Kommentaren – weil die Antwort ja auch für andere Interessenten von Belang sein könnte.

Wundert euch nicht, wenn euch dieser Beitrag in den nächsten Tagen noch ein- oder zweimal als Reblog begegnet. Ich weiß, dass ich eine sehr hohe Taktung an Beiträgen auf dem Blog habe und auf diese Weise kann ich sicherstellen, dass auch Besucher, die nicht jeden Tag vorbeischauen, vielleicht auf ihn aufmerksam werden.

Und dann möchte ich mich im Vorfeld bedanken! Und zwar nicht nur bei denen, die sich vielleicht/hoffentlich melden, sondern auch bei denen, die sich jetzt nicht mit der Hand an die Stirn greifen und denken: Was schreibt der denn da für einen Stuss? Schaut einfach noch einmal auf das Datum oben im Artikel und ihr werdet sehen, dass ich es mir nicht leicht gemacht habe damit, euch um diese Mithilfe zu bitten.

Vielen Dank, dass ihr diesen langen Beitrag bis zum Ende durchgestanden habt und habt einen guten Start ins Wochenende!

Euer Michael

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13 Gedanken zu “„Der Beobachter und der Turm“ – Wer hat noch nicht, wer will noch mal (lesen)?

    • Hallo Marga!

      Natürlich wären die für mich auch nicht uninteressant. Es ist halt die Frage, ob jemand beim entsprechenden Genre sofort abwinkt, weil er/sie das so gar nicht mag. Dann macht das Lesen weder für mich, noch für denjenigen Sinn :-).

      Viele Grüße
      Michael

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      • Jetzt ist der angesprochene Kreis ja quasi erweitert. Vielleicht sucht da draußen jemand das ungewohnte Erlebnis einer Lesegänsehaut und wagt mit deinem Buch in spe die ersten Schritte in diese Richtung.

        Gefällt 1 Person

      • Vielleicht ;-). Wollen wir hoffen, dass die Gänsehaut nicht aufgrund der Qualität kommt …

        Darf ich fragen, von wo du „reingestolpert“ bist? (Im Übrigen: herzlich Willkommen! 🙂 )

        Gefällt mir

      • Oh nein, um Himmels Willen, bitte nicht falsch verstehen! Ich wollte in keiner Weise andeuten, dass irgendwas nicht in Ordnung gewesen wäre.

        Ich war nur neugierig, weil dein Nickname mir bis jetzt noch nicht aufgefallen war. Irgendwie läuft man sich ja doch früher oder später über den Weg.

        Und im Netz ist es immer schon so gewesen, dass man sich zwanglos duzt. Das ist völlig okay so! 🙂

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      • Ja, sind wir. Freut mich!

        Na ja, Mails können durchaus auch den Charakter eines Geschäftsbriefs haben. Aber ich denke, wir bewegen uns ja mehr auf einer informellen Basis. Und da gehört für mich das ‚Du‘ ganz selbstverständlich dazu.

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  1. Hat dies auf Mein Traum vom eigenen Buch rebloggt und kommentierte:

    Ihr Lieben,

    die ersten Testleser haben sich bereits bei mir gemeldet, aber ich habe das Gefühl: Da geht noch was! 🙂

    Lasst mich euch die Sache noch einmal ins Gedächtnis rufen. Es gibt zwar nichts zu gewinnen, aber auch nichts zu verlieren. Schlimmstenfalls schreibt ihr mir eine Mail, dass ihr aus dem Lesen aussteigt, weil …

    Und dieses „Weil“ wäre genau das, was mich brennend interessieren würde. Wobei ich mich natürlich über jeden Testleser freue, der den Roman bis zum Ende liest!

    Lasst es euch doch einfach noch einmal durch den Kopf gehen. Ich beiße nicht!

    Viele Grüße
    Michael

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