Ich war bei IKEA: Der Beweis

Bei Twitter hatte ich es geschrieben: Ich war diese Woche zwei Mal bei IKEA und habe dort weder einen Hotdog, noch Kötbullar, noch Lachslasagne gegessen. Daraufhin wurde angezweifelt, dass ich überhaupt bei IKEA gewesen sei. Den Beweis möchte ich nun gerne nachholen, nachdem ich mit allem drum und dran eine ganze gefühlte Ewigkeit daran gebastelt habe.

(Kleiner Einschub: Was ich bei IKEA gleichwohl getrunken habe, war ein Milchshake. In der grandiosen Sorte Heidelbeere. Irgendwie drehen die Schweden, was ihr Bistro angeht, gerade etwas am Rad.)

Bis jetzt fristeten meine Bücher ein Dasein bei mir im Keller, wo ich auch meinen PC, meine Filmsammlung und alles Weitere stehen habe, was ich mit dem Begriff „Hobby“ verbinde. Das hatte einen einfachen Grund: In allen Wohnungen, die wir vor dem Haus hatten, war ich gezwungen, die Bücher in teils elendig gequetschter Weise in Zweier- und Dreierreihen aufzubewahren, was nicht nur nicht besonders schön aussah, sondern ein Wohnzimmer auch schnell in eine Rumpelkammer verwandeln konnte.

Daraufhin hatte ich mir beim Umzug eigentlich geschworen, dass ich nie wieder ein Bücherregal im Wohnzimmer stehen haben möchte. Und dann kam meine Frau mit ihrer Idee vom Umbau des Wohnzimmers. Ich berichtete vor einiger Zeit darüber.

Nun, ihr könnt euch denken, womit ich jetzt meine Zeit verbracht habe. Und deswegen will ich nicht mehr lange palavern, sondern euch die Beweisfotos zeigen.

Im ersten Schritt haben wir zwei 80cm-Billys beim schwedischen Möbelriesen gekauft. Ich finde, dass das immer noch die besten Bücherregale sind und scheue mich deswegen auch nicht, den Namen auszuschreiben (vielleicht bekomme ich beim nächsten Besuch ja dafür einen Heidelbeer-Shake gratis).

Bücherregale1Nachdem ich dann meine Stephen-King-Sammlung in das linke Regal geräumt und festgestellt hatte, dass es damit schon halb voll war (leider habe ich davon kein Foto), sind wir noch einmal zu IKEA gefahren und haben das ganze mit zwei weiteren 45cm-Regalen noch ein wenig aufgepimpt.

Bücherregale2Und jetzt, etliche Gänge zwischen Keller und Wohnzimmer später, mit etlichen grauen Haaren über die Bücher, die nun wirklich nach oben sollen und wo genau sie nach welchen Kriterien hin sortiert werden sollen, sieht das ganze so aus:

Bücherregale3Schick, oder was meint ihr? Ich jedenfalls finde, nachdem ich das nun sehe, dass Bücher unbedingt ins Wohnzimmer gehören!

Und jetzt kann ich mir in Ruhe Gedanken machen, wie ich den ganzen entstandenen neuen Stauraum im Keller nutzen werde … ich weiß schon: noch mehr Bücher kaufen! 😉

Wie haltet ihr es mit Büchern im Wohnzimmer? Und in wie vielen Reihen stapeln die sich bei euch?

Advertisements

32 Gedanken zu “Ich war bei IKEA: Der Beweis

  1. Hallo Michael, wir haben unsere Bücher auch im Wohnzimmer, mit einem grossen Vorteil!
    Wir haben zwei Wohnzimmer, eines in den Bergen, eines in der Stadt. In beiden haben wir Bücher, Stephen King ist im Berg Wohnzimmer 😉
    Wir haben keine Billy’s mehr, aber im Stadt Wohnzimmer sind es auch Ikea Regale 😉

    Gefällt 1 Person

  2. Ich liebe Ikea und ich steh dazu. Ich will unbedingt mal wieder dahin. 🙂
    Das sieht richtig toll aus mit den Bücherregalen als Flanken zum den kleinen Schränkchen in der Mitte!

    Wir haben auch Regale mit Büchern bzw. seit wir letztes Jahr umgezogen sind, ist noch immer nicht alles an Ort und stelle und darum sehr unsortiert oder ist in irgendwelchen Kartons… jetzt überlegen wir sogar, zwei Räume zu vertauschen und das Wohnzimmer in den Raum, der als Büro angedacht war, zu verlegen. Hauptsache, es gibt genug Platz zum Sortieren für Bücher, DVDs und anderen Krempel. 🙂

    Gefällt 1 Person

    • Dankeschön! An der Wand stand ja vorher unsere Schrankwand und ich konnte mir eigentlich nicht vorstellen, das alles umzubauen. Aber jetzt finde ich es auch richtig schön, so wie es ist.

      Oh, vieles in Kartons? Ich glaube, ich könnte keine Nacht ruhig schlafen! Das ist eine schwache Stelle von mir, dass ich nach einem Umzug (und wir hatten einige davon) alles ganz schnell an (s)einem Platz haben muss. Meine Frau wäre da eher so wie ihr: In Ruhe überlegen und dann umsetzen.

      Gefällt 1 Person

      • Ja, es sieht toll aus!!

        Naja, in Ruhe überlegen wie deine Frau ist schön und gut – das mache ich auch gern. Aber bei uns dauert das nun schon über 1 1/2 Jahre… *räusper* Und da ich mich nach seinem Tempo richten muss und es an dem grossen Arbeitsvolumen liegt… ich mecker nicht mehr. Ich versuche geduldig zu warten… grmpf… Deine Vorgehensweise wäre mir bedeutetnd lieber und mein Ex wäre so wie du.
        Wie viele Umzüge habt ihr denn bereits hinter euch? Er hat einen offiziellen in die jetztige Wohnung, ansonsten zwei… bzw. auch mal bei ner Ex kurzfristig inoffizell. Ich habe dafür schon … Moment… 7 Umzüge hinter mir… jeder ist ein pures Chaos gewesen und immer nahm ich mir vor, beim nächsten wird es besser. 😀

        Gefällt 1 Person

      • Man muss aber der Fairness halber sagen, dass meine Vorgehensweise die ist, die ad hoc mehr Stress verursacht.

        Mit deinen sieben Umzügen kann ich nicht ganz mithalten. Bei mir waren es „nur“ fünf. Und jetzt, mit dem Haus, hoffe ich, dass das Thema durch ist!

        Gefällt 1 Person

      • Ja, die sieben Umzüge waren auch jedesmal haarig – auch emotional… Ich finde Stress auf kurze Zeit gut, wenn es dadurch gute Ergebnisse gibt. Dann kann man danach wieder entspannen.
        Wenn man es zu entspannt angeht, dann verursacht dies bei mir langfristigen Stress, weil es einfach nicht voran geht. ich denke, da ist der kurzfriste Stress besser…

        Gefällt 1 Person

      • Ich bin leider inzwischen nicht mehr so stressrobust, wie ich es noch vor einigen Jahren gewesen bin :-(. Ich muss da gut auf mich und meine Ressourcen aufpassen. Und nicht zu vergessen in diesem Zusammenhang ja auch der Stress, den man bei zu sehr abweichenden Vorstellungen untereinander bekommen kann.

        Gefällt 1 Person

      • Oh, das mit den abweichenden Vorstellungen untereinander, der Stress auslöst, hast du schön ausgedrückt. Den kenne ich auch in anderen Bereichen. 😉
        Ja, pass gut auf dich auf, denn du brauchst dich selbst, aber deine Familie auch!

        Gefällt 1 Person

  3. Sehr schön geworden! Ich beneide dich um die neuen Regale. Ich bräuchte unbedingt auch ein zweites Bücherregal, aber das ist aus Platzgründen unmöglich. Meine Wohnung ist einfach zu klein. Deswegen kaufe ich in letzter Zeit wohl mehr E-Books. Ich mag’s einfach nicht, dass ich meine Bücher schon übereinander stapeln muss.

    Herzliche Grüße und einen schönen Sonntag!
    Myna

    Gefällt 1 Person

    • Oh, bitte, kein Neid!

      Ja, es ist schön geworden und ich weiß auch, dass leider nicht jeder diese Platzmöglichkeiten hat. Aber ich kenne auch Leute, die hätten den Platz, würden ihn aber nie auf diese Weise nutzen. Bei denen würde dort dann werweißwas stehen.

      Gefällt 1 Person

  4. stdfsh schreibt:

    Ach Michael, was musste ich beim Lesen schmunzeln. 😉 Diese Platzprobleme begleiten Dich glaube ich durch Dein ganzes Leben. Man könnte fast sagen, es ist Dein Schicksal. ;-)) Und ich bedauere Deine Frau, die wahrlich nicht zu beneiden ist. Denn es ist ja schon ein kleines Problem, dass Du so viele Bücher hast. ABER es kommen ja noch die Sammlungen an DVDs und CDs hinzu. 😉 Das sind gleich drei auf einmal. Das kann einen schon mal zur Verzweiflung bringen.

    Aber zum eigentlichen Thema. Ich habe damals ja schon geschrieben, dass ich vor einigen Jahren bereits beschlossen habe, alles zu digitalisieren. Man kann sagen, dass ich in diesem Thema konsequent war. 😉 Denn wahrhaftig habe ich nur noch sehr wenige Bücher (die es digital nicht gibt) in Papierform. Meine CDs und DVDs sind alle nur noch auf meinem Server. Das Prinzip hat seine Vorteile. Aber wie wir damals schon diskutiert haben, gibt es auch einige Nachteile.

    Der Traum meiner Frau und mir wäre in diesem Zusammenhang eine eigene Bibliothek. Also wenn wir einmal Geld wie Heu haben, bauen wir uns ein Haus, in welchem ein riesiger Raum befindet. Eine Bibliothek mit einer Wendeltreppe in der Ecke, die in eine zweite Etage mit noch mehr Büchern führt. 😉 Ein Schreibtisch. Ein Lesesessel. Gute Lampen. Viel Holz. Wir sollten also vielleicht eher an ein Schloss denken. :-))) Gut, dazu wird es nie kommen.

    Was bewirken Bücher im Raum? Sie machen einen Raum wohnlicher. Sie beruhigen in meinen Augen und liefern Blickpunkte für Jedermann. Sogar für Personen, die die Faszination „Buch“ gar nicht nachvollziehen können. Aber: Für mich persönlich müssen Bücher in einem Raum mit Ruhe im Einklang stehen. Und das fehlt mir in einem Wohnzimmer. Aber wer hat schon so viel Platz, dass er einen Raum als Leseraum reservieren kann?

    Na, ich kann jedenfalls nachvollziehen, dass Du wieder Bücherregale aufgestellt hast. Auch wenn Du jetzt vielleicht immer mal wieder darüber nachdenken wirst, welche Bücher es denn nun sein sollen, die diesen exklusiven Platz verdient haben. 😉

    Gefällt 1 Person

    • Und dabei habe ich meine Hörspielsammlung schon weitgehend aufgelöst, als wir hier eingezogen sind. Und die Sammlung mit alten Computern ist auch seit zwei oder drei Jahren weg ;-).

      Was das Bedauern meiner Frau angeht, Stephan, so ehrt es dich sehr, aber ich weise noch einmal darauf hin, dass es hauptsächlich ihr Einfluss war, dass wir jetzt wieder Bücherregale im Wohnzimmer haben. Der Rest stapelt sich in meinem eigenen Zimmer, das sie im Zweifel sinnbildlich links liegen lassen kann.

      Euer Traum von der Bibliothek klingt wunderbar! Ich hoffe, dass ihr eifrig Lotto spielt, denn ansonsten wird das wohl schwer werden. Oder kennst du irgendwelche Tricks, die du mir verraten könntest ;-).

      Und dein zuletzt genannter Punkt ist völlig richtig. Mir graut es jetzt schon davor, wenn ich da die Strukturen nach Neuanschaffungen wieder umschmeißen muss …

      Gefällt mir

  5. Hallo, Michael! 🙂
    Die aufgepimpten Billys sehen sehr hübsch aus. Klingt nach einem anstrengenden aber erfolgreichen IKEA-Tag (auch wenn in meiner Erinnerung die Lachslasagne keine Nostalgiepunkte bekommt).
    Die schwarze Laterne haben wir auch im Wohnzimmer – nur in Weiß. 😉 Und wir teilen unsere fünf 80cm Billys auf Büro und Wohnzimmer auf. Bis auf eines sind alle auch sehr ordentlich angerichtet. 🙂

    LG Kiira

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Kiira,

      danke, ich finde sie auch schön :-).

      Es waren effektiv sogar drei Tage, die wir mit Regale kaufen, aufbauen und Bücher sortieren verbracht haben. Ja, das wäre auch schneller gegangen, aber ich tue mich mit dem Auswahlprozess echt immer schwer.

      Mit den Neuzugängen haben wir jetzt 11 große Billys, 3 schmale Billys und 2 Billys in 60cm Breite, die es, glaube ich, gar nicht mehr gibt.

      Wenn man das so aufschreibt, liest sich das sehr maßlos, muss ich feststellen ;-).

      Liebe Grüße
      Michael

      Gefällt 1 Person

      • Hi Michael,
        Ach, dann waren das eben drei effektive Tage. *grins* Für’s Sortieren darf man sich auch Zeit nehmen. 🙂 Macht ja auch irgendwie Spaß und wenn man dann zu schnell fertig ist, ist’s ja auch doof … 😉
        Das ist eine schöne Billy-Sammlung. Ich mag Regale. Auch für mich symbolisieren sie Gemütlichkeit …

        LG Kiira

        Gefällt 1 Person

      • Hi Kiira,

        ohne Zeit hätte das auch nicht geklappt. Zumal ich in meinem Kellerwust ja auch immer erst einmal auf die Suche gehen musste, wenn ich mich z.B. entschieden hatte, einen Autor ins Wohnzimmer zu räumen. Speziell nach den letzten reBuy-Lieferungen ging da nämlich alles kreuz und quer. Brrr, unhaltbare Zustände ;-).

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s