Reblog: Ein außergewöhnliches Anliegen

Folgendes „außergewöhnliches Anliegen“, das die Autorin Sylvia Kling auf ihrem Blog veröffentlicht hat, möchte ich gerne aus zwei Gründen mit meinen Leserinnen und Lesern teilen.

Zum einen, weil ich es natürlich toll fände, wenn sich jemand findet, der die gewünschte Information an Herrn Neumann weiterreichen kann.

Zum anderen, weil ich es interessant finde, wie groß die Detailverliebtheit bei einigen Lesern ist, dass man ja schon von einer Detailbesessenheit sprechen muss. Bis jetzt war ich davon ausgegangen, dass der normale, mündige Leser zwar gerne die groben Fakten einer real abgebildeten Welt eingehalten sehen würde, aber dass einzelne Menschen tatsächlich hingehen und die Abfahrtzeiten von Bussen kontrollieren, das war mir neu – und wirft ein ganz neues Licht auf die Akribie, mit der z.B. die Autoren von Regionalia vorgehen müssen.

Ich schwanke in meiner Beurteilung dessen. Als Autor ist es für mich gut, gefordert zu werden. Allerdings sollte eine Recherche nicht zum Selbstzweck werden oder in Pedanterie ausarten müssen.

Ich bewundere das Engagement von Herrn Neumann, bin mir aber für mich selbst nicht ganz im Klaren, ob ich diesen Weg auch gehen würde.

Wobei ich mich, wo ich so darüber nachdenke, tatsächlich schon einmal in einem meiner Romane mit dem Fahrplan der Deutschen Bahn im Raum Freiburg/Breisgau beschäftigt habe, um die Anreise des Protagonisten glaubhaft zu machen …

Nun, wie dem auch sei, ich bin gespannt, ob dem Mann geholfen werden kann! 🙂

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