Der Sonntagsreport vom 21.08.2016

Guten Abend, ihr Lieben!

Und wieder neigt sich ein Wochenende dem Ende entgegen. Die neue Woche steht uns bevor und damit wird es dringend Zeit für den Sonntagsreport. Warum das in letzter Zeit so ist, dass ich den tendenziell immer später schreibe, kann ich selber gar nicht so genau sagen. Ich meine, ich nehme mir das nicht vor, oder so. Es ergibt sich einfach.

Die letzte Woche war ja meine erste Arbeitswoche nach dem Urlaub. Und meine Güte: Die hatte es in sich! Leider kann ich nicht alles schreiben, was passiert ist und wie ich es gerne schreiben würde. Aber man kann es wohl grob so zusammenfassen, dass man es sich kaum besser (im Sinne von konfliktreicher und auch „interessanter“) hätte ausdenken können. Ich bleibe hier besser vage, aber ihr könnt mir glauben, das war schon intensiv.

Eine ebenfalls sehr intensive Erfahrung war, dass ich gestern und heute die ersten Schritte unternommen habe, in einem über die Volkshochschule angebotenen Kurs doch noch Fahrradfahren zu lernen. Das kann ich nämlich trotz meines stolzen Alters nicht. Es gab, wie zu erwarten, positive und negative Erlebnisse. Zu den positiven gehört, dass ich nicht nur auf dem Rad saß, sondern das Ding sogar einigermaßen tat, was ich von ihm wollte. Das Negativste war, dass ich mir zum Schluss zuviel zugemutet und mich deswegen entsprechend spektakulär auf die Nase gelegt habe.

Nun, die Kopfschmerzen sind wieder vergangen, Tablette sei Dank, aber der Rest des Körpers wird mir aller Wahrscheinlichkeit nach morgen ziemlich weh tun.

Sei es drum, jetzt geht es um die vergangene Woche.

Mein Schreiben:

Ich habe in dieser Woche angefangen, mir langsam aber sicher wieder meine Gedanken zu machen. Teilweise habe ich dies ja auch im Blog veröffentlicht. Die ersten Meinungen der Testleser zu „Der Beobachter und der Turm“ sind ja nun eingetroffen und ich muss mir überlegen, wie ich damit umgehe. Gerade gestern habe ich ja einen Artikel veröffentlicht, der ziemlich genau eine Fragestellung beschreibt, die mich gerade umtreibt.

Des Weiteren sind die Gedanken an die Geschichte zur Duisburg-Anthologie noch einmal ein wenig konkreter geworden. Allerdings muss ich gestehen, dass ich wohl nicht so genau auf die Ausschreibungsbedingungen geschaut hatte, wie ich dachte. Die Story darf höchstens 9.000 Zeichen umfassen. Das dürfte für die Idee, die ich hatte, etwas wenig sein. Aber ich kann ja erst einmal schreiben und danach dann sehen, ob es klappt, oder nicht.

Wenn es nicht klappt, habe ich vielleicht eine Geschichte, die ich im Blog veröffentlichen kann. Das wäre doch auch etwas Schönes.

Ansonsten gibt es zum Schreiben noch zu berichten, dass ich natürlich nicht nur Werbung für die Kurse von Matthias Matting gemacht, sondern auch selber noch einmal zugeschlagen habe. Heute galten noch die reduzierten Preise. Ja, ich weiß, ich bin diesbezüglich leicht unter Druck zu setzen ;-).

Mein Blog

Ihr werdet es bemerkt haben, ich bin wieder mittendrin im Schreibmodus. Jeden Tag muss/soll ein Artikel erscheinen. Das ist manchmal gar nicht so einfach und deswegen bin ich jedesmal wieder froh, wenn ich auf eine Woche zurückschauen kann, in der ich genau das geschafft habe.

Diese Woche hatten wir einen bunten Mix aus Urlaubsfotos, Politik, Schreiben und einem Gedicht. Man sollte meinen, dass da für jeden etwas dabei gewesen ist. Allerdings sind die Zugriffszahlen in dieser Woche teilweise arg in den Keller gegangen. Vielleicht liegt es daran, dass mancherorts noch Urlaub ist. Am „tollen“ Wetter kann es, zumindest in meinen Breitengraden, eigentlich nicht gelegen haben …

Weitere Projekte

Am 03.07.2016 hatte ich schon einmal an dieser Stelle darüber berichtet, dass ich an einem Artikel über kreative Ergüsse im Zusammenhang mit alten Computerspielen arbeite. Nachdem, ich die ganze Sache erst auf Eis gelegt, dann vergessen und zuletzt neu konzipiert habe, ist der Artikel jetzt fertig und liegt André von videospielgeschichten.de vor. Er sollte also demnächst dort erscheinen und ich könnte mir vorstellen, dass er auch für meine Leser hier von Interesse ist. Zumindest gibt es was zu lachen, könnte ich mir vorstellen.

Multimedia

Nachdem ich die letzten paar Seiten von „Luna Park: Jahrmarkt des Grauens“ gelesen hatte, stand ich zum ersten Mal vor der Herausforderung, aus meinen neuen Bücherregalen ein Buch auszuwählen. Es ist gar nicht so leicht, aus dieser Ordnung heraus einen Griff zu tun. Man sieht auf einmal viel mehr die Möglichkeiten, die man hätte. Vorher war das ein eher zufälliger Griff und gut war.

Gelandet bin ich schließlich bei dem Thriller „Die Kälte im Juli“ von Joe R. Lansdale. In diesem Roman geht es um Richard, der in Notwehr einen Einbrecher in seinem Haus erschießt. Die Polizei nennt ihm den Namen des Verbrechers und sagt, alles sei gut. Aber nichts ist gut, denn der Vater des Toten taucht auf und versucht, Richard und seine Familie einzuschüchtern. Doch viel bedrohlicher ist eigentlich, dass Richard schnell das Gefühl bekommt, dass es noch ganz andere gibt, die weder aufrichtig zu ihm, noch das sind, was sie zu sein scheinen.

Es ist schwer, über diesen Roman zu schreiben, ohne zu viel zu verraten. Vielleicht nur dies: Mit knapp 250 Seiten ist es ein kurzes Buch. Aber es hat kein Gramm an Gewicht zuviel auf den Knochen und es langweilt an keiner Stelle. Trotz teilweise wirklich sehr wenig Zeit habe ich es schnell ausgelesen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Macht euch auf den einen oder anderen Twist bereit!

Im Moment lese ich die kurze aber anstrengende Erzählung „Lea und Siegfried: Die Geschichte einer Liebe, die nicht sein durfte und doch denkbar war“ über ein jüdisches Mädchen und einen arischen Jungen, die sich zu Beginn der 30er-Jahre ineinander verlieben. Hier versucht jemand, literarisch zu schreiben. Ich muss gestehen, ich bleibe nur noch am Ball, weil mir die Figur des Schulrektors, seines Zeichens der örtliche Parteibonze, ganz gut gefällt. Der Rest, insbesondere die Sprache, ist mir schlicht zu viel Geschwurbel.

Ich höre nach wie vor „Die Deutschen: Vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert“ und bin inzwischen in der Zeit Napoleons angekommen. Ich habe schon einiges gelernt, was ich noch nicht wusste, wobei nicht wenig, ganz ehrlich gesagt, auch einfach so an einem vorbei rauscht. Ich fürchte, da muss ich noch einen zweiten Hördurchgang einlegen.

Famous Last Words

Und wieder einmal wundere ich mich, was es nicht alles zu erzählen gibt für eine ganz normale Woche und an einem stinknormalen Sonntag. Haltet euch gerade, lasst euch von dem durchwachsenen Wetter nicht die Laune verderben und passt auch euch auf! Ich freue mich, wenn ihr mich auch in der kommenden Woche wieder hier besuchen kommt.

Schönen Sonntag noch!

Euer Michael

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2 Gedanken zu “Der Sonntagsreport vom 21.08.2016

  1. Guten Morgen nochmal 🙂
    Ich fand und finde das Wetter wirklich toll. Nicht zu warm und nicht zu kalt – obwohl ich gelesen hab, dass sich das ab morgen ändern soll. Um die 30 Grad! 😵

    Da stimme ich dir mal vage zu! Meine erste Arbeitswoche nach dem Urlaub letztens hätte man genauso beschreiben können! ^^‘

    Oh Fahrradfahren! Wie kommt es, dass du jetzt die Lust verspürst, es zu lernen?

    LG Kiira

    Gefällt 1 Person

    • Ja, ab morgen soll der Hochsommer noch einmal zurückkommen. So ist es jedenfalls bei mir in NRW angesagt. Da „freut“ man sich doch sehr über die zahlreichen Stunden, die man im Büro verbringen darf …

      Tja, Fahrradfahren. Lass es mich mal so sagen: Wenn es nur um mich ginge, dann könnte ich auch weiterhin gut ohne auskommen. Aber ich habe ja zwei Töchter und eine Frau, die alle mehr oder weniger gut fahren können. Und da kam wiederholt die Sprache darauf, dass es doch schön wäre, auch für die Kinder, wenn man einfach mal einen Ausflug mit dem Rad machen könnte, oder so. Und da ich wusste, dass die hiesige VHS einen Kurs für erwachsene Fahranfänger anbietet, habe ich mich eingeschrieben.

      Ich gebe zu, es macht auch Spaß, jetzt, wo ich die ersten Runden gedreht habe. Der Spaß kommt beim Fahren, könnte man sagen.

      Liebe Grüße
      Michael

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