Der Sonntagsreport vom 28.08.2016

Hallo zusammen!

Heute bin ich: platt! Und deswegen werde ich zumindest versuchen, mich einigermaßen kurz zu fassen, damit ich noch ein wenig Entspannung einbauen kann, bevor ich mich ins Bettchen legen muss. Morgen klingelt wieder früh der Wecker und ich habe festgestellt, dass es für mich durchaus gut ist, wenn ich früh auf der Arbeit bin und früh wieder gehen kann. Früh heißt in diesem Fall 6.30 Uhr. Die vergangene Woche habe ich es zum ersten Mal seit gefühlten Äonen geschafft, an jedem Tag so früh zu sein. Diese Serie würde ich gerne noch ausbauen.

Also, was gibt es zu berichten? Die zweite Arbeitswoche war besser als die erste. Das wollte ich nur schreiben, weil ich ja nicht so in die Details gehen konnte – und weil der eine oder die andere sich vielleicht gefragt hat, ob es bei mir jetzt so doof weitergegangen ist.

Heute und gestern war wieder Fahrradfahren angesagt. Ich hatte ja schon kurz darüber geschrieben. Was ich gestern noch nicht wusste war, dass ich heute meine erste kleine Fahrradtour machen würde. Bis jetzt waren wir ja vornehmlich auf einem Schulhof unterwegs, gestern sind wir durch einen Park zurückgefahren. Aber da heute nur noch grandiose (festhalten) zwei (!) Teilnehmer erschienen sind, haben die beiden Kursleiter gesagt, wir könnten ja mal gemütlich um den Töppersee hier in Duisburg herumfahren.

Zuerst war ich ja skeptisch, ob ich das schaffen würde, aber es hat gut funktioniert, alles in allem. Natürlich bin ich einige Male abgestiegen, z.B. wenn mir ein Auto auf enger Straße entgegen kam, aber das hielt sich in Grenzen. Unfälle habe ich jedenfalls keine mehr gebaut auf den ziemlich genau 10 Kilometern, die wir gefahren sind.

Wenn mir das vor zwei Wochen jemand prognostiziert hätte, dann hätte ich demjenigen den Vogel gezeigt! Ich freue mich, diesen Kurs gemacht zu haben. Jetzt brauche ich nur möglichst schnell ein eigenes Rad, um weiterüben zu können.

Ich merke gerade, dass ich doch wieder ins Erzählen komme, aber ich denke mal, euch interessiert weder der neue Drucker, der diese Woche bei uns Einzug gehalten hat, noch der eine oder andere Schwank aus meiner nicht mehr vorhandenen Jugend. Machen wir also so weiter, wie wir es immer an dieser Stelle tun :-).

Mein Schreiben:

In dieser Woche habe ich erst einen kleinen Durchhänger gehabt, was das Schreiben anging. Allerdings habe ich in dieser Zeit viele E-Mails geschrieben, die mir wichtig gewesen sind und die auch langsam mal anstanden. Gegen Ende der Woche habe ich dann allerdings noch einmal in die Vollen gegriffen.

Zum einen habe ich den Prolog für „Der Beobachter und der Turm“ fertig gestellt. Ich weiß noch nicht, ob ich diesen nun wirklich verwenden werde. Das wird, nicht zuletzt, auch von den Reaktionen abhängen, die ich vielleicht noch von meinen Testlesern bekomme. Es stehen noch ein paar aus, wobei mir da schon signalisiert wurde, dass es bis zum 01.09. eng werden könnte. Schauen wir also mal.

Wenn ich den Prolog nicht für den Roman verwenden sollte, dann wäre er ggf. ein nettes kleines Gimmick, das man Lesern des Romans zur Verfügung stellen könnte, wenn sie sich für einen Newsletter anmelden – nur so als Beispiel. Aber das steht ja noch in den Sternen.

Und ansonsten war, auch das schrieb ich, diesmal bei Twitter, diese Woche irgendwie Lektorats-Woche. Ich habe noch einmal den Lektor angeschrieben, der mit mir zusammen aus dem „Beobachter“ das Beste herausholen soll. Er sieht die terminliche Frage relativ entspannt. Mir macht das, ehrlich gesagt, ein wenig Stress. Ich lasse Leute ungerne warten. Und ja, ich erkenne das Paradoxon in dem, was ich gerade schreibe.

Und dann gibt es ja noch das Geheimprojekt, zu dem ich euch nichts verraten darf, wo ich aber in dieser Woche auch das Lektorat durchlaufen habe mit meiner Geschichte. Mehr dazu gibt es, wenn ich mehr dazu verraten darf.

Last but not least bin ich gerade in einem Mailverkehr, der vielleicht, vielleicht auch nicht, Chancen für andere meiner Manuskripte bietet. Hier bleibe ich bewusst vage, weil es im Moment wirklich nur ein netter Mailverkehr ist und ich auch nichts und niemanden zu irgendwas drängen will, falls diese Person hier mitliest. Auf jeden Fall lerne ich gerade eine ganze Menge – denn auch dieser Mailverkehr hat am Rande wieder was mit dem Thema Lektorat zu tun.

Für die kommende Woche habe ich mir vorgenommen, noch die Anthologiegeschichte zu schreiben, bevor es dann, spätestens ab dem Wochenende, langsam aber verdammt sicher um den Beobachter gehen soll, muss und wird.

Mein Blog

Hier fasse ich mich aber jetzt kurz, ansonsten wird das nämlich wieder nichts, in diesem Artikel *g. Das für mich Wichtigste in dieser Woche war die Auseinandersetzung mit meinem Blog- und Schreibverhalten und da insbesondere dem, was ich gefühlt alles nicht geschafft bekomme. Ich denke, dass ich mich da zwar nicht herausgeschrieben habe, aber ich habe zumindest schon einmal einen Anfang gemacht. Immer noch liegen tausende von Mails und Blogbenachrichtigungen in meinem Posteingang. Aber das nur, weil ich noch nicht die Zeit zum Sortieren gefunden habe und nicht mehr, weil ich nicht bereit dazu wäre, auszusortieren. Das ist ein gewichtiger Unterschied und in diesem Sinne werde ich weitermachen. Schritt für Schritt, eins nach dem anderen.

Multimedia

Die Erzählung „Lea und Siegfried: Die Geschichte einer Liebe, die nicht sein durfte und doch denkbar war„, von der ich letzte Woche kurz erzählte, hat mich bis zum Schluss nicht wirklich überzeugen können. Mir wurde zu viel hin und her gesprungen in der Zeit, dann wurden Gedichte eingestreut, die ich nicht ansprechend fand. Es hat einfach nicht gepasst zwischen uns. Kann ja mal vorkommen.

Wo ich aber schon einmal in der Zeit des Nationalsozialismus war, bin ich auch, sozusagen, da geblieben und habe das Buch „Göring – Eine Karriere“ gelesen, das auf eine der Dutzenden Fernsehdokumentationen von Guido Knopp zurückgeht. Ich stellte recht schnell fest, dass ich es schon einmal gelesen hatte, aber die Doku kannte ich noch nicht. Die hole ich jetzt über YouTube nach.

Und dann, momentan, zu etwas ganz anderem, nämlich „Götzen-Träume„, eine Anthologie, die sich an das Werk von H.P. Lovecraft und insbesondere seinen Cthulhu-Mythos anlehnt. Die Beiträge sind sehr unterschiedlich in Form und Qualität. Ich habe zu spät bemerkt, dass es sich um ein „Groschenheft“ handelt. Eigentlich habe ich da ja keine Berührungsängste, aber Lovecraft hätte stellenweise schon was Besseres verdient.

Und dann bin ich nach zwei Wochen mit  „Die Deutschen: Vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert“ fertig geworden. Es wurde irgendwann auch mal Zeit. So gut das Hörbuch war, einmal muss man dann doch wieder was anderes hören. Ich habe mich nur noch nicht entschieden, was es sein soll.

Famous Last Words

Kurz fassen. Ja, nee, ist klar. Merkt ihr selber, oder?

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche!

Euer Michael

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4 Gedanken zu “Der Sonntagsreport vom 28.08.2016

  1. Guten Morgen lieber Michael,
    Glückwunsch zu der erfolgreichen längeren Radtour! Da sind Lehrer manchmal sehr nett überraschend. 😂 aber so scheint es auch zu funktionieren. Gut, dass du hier niemandem den Vogel zeigen musst! 😉

    Und cool, dass du es schaffst, so früh aufzustehen! Ich bin gerade auch in so einem Flow! 🙂

    Hab einen schönen Tag in die Woche!
    Kiira

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Kiira,

      ich wünsche dir auch einen schönen Wochentag :-D.

      Ja, die Überraschung war schon sehr gelungen. Der See war ja nicht das Problem, aber das Hinkommen über öffentliche Straßen, das hat mir schon ein wenig Bauchweh bereitet. Heute erlaube ich mir, ein kleines bisschen stolz auf mich zu sein.

      Dafür war ich heute erst eine halbe Stunde später auf der Arbeit. Aber ich war körperlich so geschafft, ich brauchte einfach noch eine Körperumdrehung länger *lach.

      Liebe Grüße
      Michael

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