Eine Welt formt sich in meinem Kopf

Ich habe meine Entscheidung getroffen: Falls ich jetzt nicht noch irgendwie unvorhergesehen krank werde oder einen Unfall habe, der mich vom Schreiben abhält, werde ich beim Literaturwettbewerb von Clue Writing, Überschrift „Schmerzlos“, teilnehmen. Da dort die Möglichkeit besteht, sowohl in einem eBook, als auch in einem Printbuch, als auch als Hörbuch zu erscheinen, wenn man gewinnt, wäre eine Nicht-Teilnahme beinahe schon fahrlässig.

Zumal ich spontan eine Idee hatte, was ich schreiben könnte. Und jetzt ist das passiert, was leider nicht so oft passiert: Mehrere Ideen haben damit begonnen, sich zu einer ganzen Welt in meinem Kopf zu verbinden!

Altgediente Mitleser erinnern sich wahrscheinlich noch an die Zeit, als es hier regelmäßig eine Kurzgeschichte zu lesen gab, die meistens auf den Schreibaufgaben von Hanna Mandrello (lange nichts gehört, ich hoffe, es geht dir gut!) fußten.

Im Rahmen dieser Aufgaben habe ich zwei Geschichten geschrieben, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun hatten. Es handelt sich dabei um die Stories „Abschnitt 238/a“ und „Jupiters Moorland“.

In der einen der beiden Geschichten ging es darum, dass eine Grenzwache von einem Haufen Angreifer, der offensichtlich von einer herrschenden Klasse unterdrückt wird, überrannt wird, nachdem diese verzweifelten Menschen sich endlich zum Angriff entschlossen haben.

Die andere Geschichte zeigte einen Philosophen, der darauf stößt, dass das seine Welt beherrschende Konkordat ein verbrecherisches Regime ist, dem kein Menschenleben etwas gilt.

Heute fragte ich mich, nicht zum ersten Mal übrigens, ob diese beiden Geschichten nicht vielleicht mehr gemeinsam haben, als ich es ursprünglich vorhatte. Und jetzt kommt Geschichte Nummer drei ins Spiel. Die, die ich für die Ausschreibung schreiben werde. Ich habe beschlossen, dass diese ebenfalls in der Welt von „Abschnitt 238/a“ und „Jupiters Moorland“ spielen wird. An einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, aber mitten hinein in die dort angerissenen Spannungsfelder.

Dadurch, dass die drei Geschichten nicht als Einheit geplant waren, gibt es kleinere Widersprüche in den Bezeichnungen. Aber das ist nichts, was ein geübter Autor nicht aus der Welt kritzeln könnte ;-).

Und so sitze ich jetzt hier und kann mich kaum konzentrieren, weil mir Geschehnisse und Handlungsfäden durch den Kopf gehen, für die es noch viel zu früh ist. Nichts davon soll verloren gehen, aber alles davon aufzuschreiben, wäre auch verfrüht.

Im Moment weiß ich nur eins: Selbst wenn es bei dem Wettbewerb nicht für einen Gewinn reichen sollte, hat er mir die Vorlage für einen großangelegten dystopischen Roman geliefert. Vielleicht sogar für einen Mehrteiler.

Und hier für die, die noch einmal ihre Erinnerung an die beiden Geschichten, die es schon gibt, auffrischen, oder die sie neu entdecken wollen, die Direktlinks dorthin:

Abschnitt 238/a                  Jupiters Moorland

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4 Gedanken zu “Eine Welt formt sich in meinem Kopf

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