Ein Tag Schriftsteller-Burn-Out

Hallo zusammen!

Erinnert ihr euch noch an meinen Sonntagsreport vom vergangenen Wochenende? Falls ihr ihn nicht gelesen haben solltet, könnt ihr das hier nachholen. Ich habe darin an mehreren Stellen beschrieben, dass ich im Augenblick unter ganz schönem Druck stehe. Nein, habe ich nicht? Dann war es wohl nur die Botschaft zwischen den Zeilen ;-).

Tatsache ist, dass mich einige Faktoren des Schreibens ganz schön unter Druck setzen, ob ich es nun wahr haben möchte oder nicht, ob ich mich dagegen zur Wehr setze oder nicht, ob es gut für mich ist oder nicht.

Und dann war es gestern halt so weit, dass ich einen Tag Schriftsteller-Burn-Out hatte.

Ich glaube, ich muss euch nicht erklären, was ein Burn-Out ist. Das Stichwort geistert schließlich inzwischen lange genug durch die Medien, die mal mehr und mal weniger kompetent damit umgehen und meistens doch nicht so ganz den Kern der Wahrheit treffen.

Ich kann hier aus Erfahrung sprechen. Das sage ich nur, um zu verdeutlichen, dass ich mit dem Begriff nicht leichtfertig umgehe. Das, was ich gestern erlebt habe, war ein Burn-Out im Kleinformat, der mich kalt erwischt hat und der mich nachdenklich zurücklässt.

Aber was ist nun eigentlich geschehen? Vorgestern hatte ich, wie ich ja schrieb, einiges zu tun. Im Moment kümmere ich mich um die Kurzgeschichte für den Literaturwettbewerb der Clue Writer. Die habe ich am Sonntag beinahe zur Hälfte komplett umgeschmissen und in einem Stück neu verfasst. Daneben geht mein Blick immer mal wieder zum Kalender, weil ich eigentlich ja den September für die Überarbeitung von „Der Beobachter und der Turm“ vorgesehen hatte. Jetzt haben wir schon den 27.09. und es ist wenig in dieser Hinsicht passiert.

Was mir massiv gegen den Strich geht ist, dass ich mich nur noch sporadisch auf anderen Blogs herumtreiben und meinen Senf da lassen kann, weil ich das Gefühl habe, zu nichts zu kommen.

Und jetzt ist noch dazu gekommen, dass ich im Moment eifrig bei eBay dabei bin, ein paar nicht mehr wirklich benötigte Dinge „flüssig“ zu machen, um den Etat für die zu erwartenden Kosten im Selfpublishing aufzufüllen. Wer das schon mal gemacht hat weiß, was es bedeutet, Artikel einzustellen, Fotos zu machen, Anfragen zu beantworten, Dinge versandfertig zu machen, und, und, und.

Und gestern war es einfach zu viel von allem

Genauer gesagt fing es schon in der Nacht auf Montag an. Ich bin erst nach halb zwei eingeschlafen, weil ich vorher total unruhig war. So richtig mit zittrigen Beinen, auf- und abdecken im Minutenrhythmus und allem, was dazugehört.

Entsprechend „fit“ war ich Montagmorgen. Ich habe mich zwar auf die Arbeit geschleppt, aber da war kaum etwas mit mir anzufangen. Und wann immer ich in meine Mails schaute, war da wieder ein Beitrag, auf den ich jetzt nicht antworten konnte (oder überhaupt irgendwann). Wenn ich auf den Kalender sah, dann sah ich die Deadline für den Wettbewerb und das Ende des Überarbeitungsmonats September. Und wenn ich auf die Uhr sah, dann waren es noch Stunden bis zum Feierabend.

In der Mittagspause habe ich mir Süßkram besorgt. Das hilft manchmal. Diesmal ist mir davon nur schlecht geworden, was nicht zur allgemeinen Aufheiterung beitrug.

Mit einem Mal stellte ich mir die Sinnfrage. Ob das wirklich alles so seine Richtigkeit hat, oder ob ich mir doch nur etwas vormache mit allem, was ich eigentlich tue. Und das war der Moment, in dem mir klar wurde, dass ich das nicht einfach nur würde aussitzen können.

Und so machte ich dann eine Stunde früher Schluss, was sich mit der Stunde, die ich schon später als normal gekommen war, auf zwei Fehlstunden summierte (ein Hoch auf Gleitzeit). Als ich dann zu Hause ankam, legte ich mich in mein Bett. Stand dann noch einmal auf, um mit meiner Familie zu Abend zu essen. Und legte mich wieder in mein Bett. Schlief bis heute Morgen. Fühle mich wieder besser.

Alleine die Tatsache, dass ich heute wieder hier schreibe, dokumentiert schon eine Verbesserung um mehrere hundert Prozentpunkte. Ich werde es auch schaffen, mich heute wieder ein wenig um den Rest zu kümmern und immerhin habe ich ja auch nur noch drei Tage und den Rest von heute, bis ich wieder Urlaub habe.

Aber das, was da passiert ist, ist ein Alarmsignal! Und dieses Signal muss ich ernst nehmen, aufgrund meiner Vorgeschichte. Ich werde solche Tage wie Sonntag, wo ich schon merkte, dass es zu viel wird, frühzeitiger abbrechen. Dann gibt es einen Sonntagsreport eben nicht mehr um 22 Uhr abends, sondern aus „technischen Gründen“ erst am Montag. Da stirbt auch keiner von, außer meinem Sinn für Ordnung.

Ich muss begreifen, dass das alles Nebenkriegsschauplätze sind, die zwar nicht unwichtig, aber eben auch nicht ausschlaggebend sind. Meine Prioritäten müssen die richtigen sein. Und da ist meine Gesundheit an Spitzenplatz 1 mit ganz viel Luft nach unten.

Ich erinnere mich noch an das Jahr 2013, als ich von einer Seite auf die andere mit dem Schreiben aufhören musste, weil ich es einfach nicht mehr konnte, weil es zu viel wurde, zu viel Streß, zu viel Hektik, zu zwanghaft. Das will ich nicht unbedingt noch einmal erleben.

Es tut mir leid, dass ihr schon wieder den „Jammertext der Woche“ von mir bekommt. Aber wer sich hierher verirrt, der hat es verdient, 100% (abzüglich leichten Flunkerns) meiner Persönlichkeit als Autors zu bekommen. Und das gehört eben auch dazu. Solange ich nicht populär oder Bestsellerautor bin, kann ich es mir erlauben, über solche Dinge zu schreiben. Und werde es auch weiterhin tun.

Ich wünsche euch einen schönen Tag, passt auf euch auf, hört auf eure innere Stimme.

Seid es euch selber wert!

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80 Gedanken zu “Ein Tag Schriftsteller-Burn-Out

  1. Michael, du bist wirklich nicht der Einzige, der sich mit solchen Problemen rumschlägt. Gefühlt die Hälfte meiner Bekannten hat mit Burnout-Problemen zu tun; bei einigen haben die sich sogar zu Depressionen weiterentwickelt. Wenn du also sagst, deine Gesundheit steht an erster Stelle, ist das kein Jammern, sondern Einsicht. Bitte handle danach! Lass die Blogeinträge aus, wenn die Zeit nicht reicht, oder der Druck zu groß wird. Nicht nur, dass niemand sterben wird, wenn mal ein Sonntagsreport (oder was auch immer) ausbleibt – du wirst vermutlich nicht mal Leser verlieren, weil jeder versteht, dass es manchmal eben nicht drin ist. Und wer das nicht versteht ist, mit Verlaub gesagt, ein Arschloch, auf das man gut verzichten kann.

    Lieben Gruß und alles Gute!

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    • Danke, Nike, für deine Worte. Ich musste tatsächlich auch erst zweimal den totalen Crash hinlegen, bis ich gemerkt habe, dass es manchmal besser ist, auf die Signale zu hören, die der Körper so aussendet. Auch wenn es gestern wieder mal zu spät war, so habe ich dennoch nicht versucht, auf Teufel komm raus etwas zu erzwingen, was sich sowieso nicht erzwingen lässt. Wie soll man eine Geschichte korrigieren/überarbeiten, wenn der Kopf total dicht ist?

      Tiefs können passieren und manchmal ist es sogar gut, wenn sie passieren. Man kann aus ihnen lernen. Das ist es, was ich jetzt versuche. Mal wieder.

      Liebe Grüße zurück und noch einmal Danke!

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  2. Kein Klick auf „gefällt mir“, weil mir das kein bisschen gefällt.
    Es ist gut, dass du inzwischen gelernt hast, auf dich aufzupassen und die Notbremse zu ziehen. Gerade wenn du SP machen möchtest, läuft dir ja sowieso nichts weg, also kein Grund zur Eile. Pass weiterhin so gut auf dich auf!

    Gefällt 1 Person

    • Ein Klick auf „gefällt mir“, weil mir dein Umgang mit der Sache gefällt. Mir ist im Moment auch manchmal alles zu viel, weshalb ich mir gestern spontan den heutigen Tag frei genommen habe. Das hat enorm geholfen, ich habe überall aufgeholt und fühle mich frisch aufgeladen!
      Schließe mich Evanesca an und sage: pass weiter so gut auf dich auf und tritt beizeiten auf die Bremse!
      Viele Grüße
      Erin

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  3. Lieber Michael, das tut mir sehr leid, du solltest auf die Signale deines Körpers FRÜHZEITIGER hören, nicht erst so kurz vor dem Zusammenbruch! Kein Job und nichts auf der Welt ist es wert (höchstens die werte Gattin 🙂 )
    Unter Druck zu schreiben, stelle ich mir eh schlecht vor. Du weißt ja ich schreibe gerne, aber wenn ich weiß, ich MUSS, kann ich es eh vergessen.
    Pass auf dich auf… 🍀

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  4. Ich empfinde sowas nie als Jammern, es ist gut, wenn dus schreibst. Mit Sicherheit haben die Meisten Verständnis dafür!
    Mir geht es auch ab und zu so, ein auf und ab. Du weisst zumindest, was zu tun ist. Und ich find es gut, wenn du es dann durchziehst und danach handelst – auch wenn du zeitverzögert handelst, weil es vielleicht früher sein müsste. Hauptsache überhaupt!

    Frag dich doch bei den Kommentaren und Blogeinträgen anderer, ob es dir grad wirklich Spass macht, wenn du liest, wenn du kommentierst… oder ob du grad lieber was anderes machen würdest. Niemand hört deine Antwort, also kannst du ehrlich zu dir sein. Nur ehrlich sein. Mehr nicht. Lautet die Antwort, dass du grad eigentlich keinen Bock hast, hast du trotzdem immernoch die Wahl weiterzumachen oder aufzuhören und was zu machen, was du grad lieber tätest, aber dann bist du aktiv bei deiner Entscheidung. So versuche ich das manchmal…

    Aber im Grunde kann ich dir nicht gut helfen, ich übe noch. 🙂

    Ich hoffe, es wird wieder alles besser bei dir. Vielleicht kann deine Familie ja was Schönes mit dir unternehmen.
    liebe Grüsse
    kitty

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    • Mag sein, dass du noch übst, kitty, aber das, was du schreibst, hat auf jeden Fall Hand und Fuss! Wenn du das so machst, wie du es üben möchtest, dann kann das nur gut für dich sein :-).

      Die Sache mit den Kommentaren und Beiträgen ist schwierig. Ich möchte das machen und lesen. Denn von da komme ich ja her: Vom Lesen und Kommentieren. Und ich finde es schade, dass ich da heute nicht mehr in dem Maße zu komme. Aber ich kann es auch nicht erzwingen, da ist schon was dran.

      Danke dir für deinen Kommentar!

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      • Immer gern, es freut mich, wenn ich mit ein paar Gedanken vielleicht was nützliches mache. 🙂
        Wenn du es schade findest, dass du da nicht mehr so dazu kommst, dann such doch eine bestimmte Zeit, in der du dir nur dafür Zeit nimmst. Geht das nicht? Also immer morgens nach dem Kaffee und/oder mittags kurz vor der Pause und/oder abends kurz vorm Schlafen… oder so. Geht das vielleicht?
        liebe Grüsse
        kitty

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      • Hallo kitty,

        ich fürchte, ich bin für so etwas zu unstrukturiert :-(. Für meinen Urlaub habe ich mir vorgenommen, zu versuchen, mir den Tag ein wenig einzuteilen. Zumindest für die eine Woche, in der die Kids noch Schule haben.

        To get shit done, wie man so schön sagt.

        LG
        Michael

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      • Ach so, ich mag es ja gern strukturiert und geordnet. Herrchen ist genauso wie du glaub ich… wobei er sich ja so wohlfühlt glaub ich. Ihn engt es eher ein, wenn es zu sehr geplant ist. *seufz*
        Vielleicht reicht ja einfach eine grobe Planung für dich? Muss ja nicht minitiös (schreibt man das so) aufgeteilt sein. 🙂
        Den Spruch kannte ich noch gar nicht.
        Schlaf schön lieber Michael
        lg kitty gute Nacht 🙂

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      • Nee, minutiös würde auch gar nicht funktionieren. Ich gehe eher in die Richtung „zwei Stunden am Tag überarbeiten“. Das sollte zu schaffen sein. Besser nicht zu hoch ansetzen, ansonsten gerate ich nur wieder unter Druck.

        Ich finde den Spruch ziemlich treffend! Nicht, weil alles shit wäre, sondern weil man alles darunter zusammenfassen kann.

        Ich hoffe, du hattest auch eine angenehme Nacht, meine war ganz okay :).

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      • Meine Nacht war eher kurz, aber nicht allzu unangenehm – ich musste früh morgens aufs Klo und bin nicht gegangen.. dadurch kein Schlaf mehr möglich… doof.
        Ja, lieber nicht zu hoch ansetzen. Wobei ich nehm mir mehr vor und sag mir dazu, dass ich nicht alles schaffen muss… geht auch. 🙂

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      • Naja, früher war das bei mir so wie bei dir. Ich schreibe auch gern Listen, aber dann mussten sie auch immer ganz erledigt sein.
        Damit ich jetzt zufriedener sein kann, versuche ich mich zu entspannen und mir zu sagen, dass es ok ist, wenn ich überhaupt irgendwas von dieser Liste mache… hauptsach nicht gar nix…

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      • Mal ausprobieren: wir starren jetzt jeder die Wand vor sich für eine halbe Stunde an. Einschlafen gilt nicht. Wegschauen auch nicht. Auch keine Hubbel zählen (Kari lässt grüßen *g).

        Danach wissen wir sicher mehr. 😉

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      • Liebe Kiira,
        oh ja, das nervt. Mittlerweile habe ich eine ganz gute Taktik, wie ich zumindest erstmal in Ruhe einschlafen kann, ohne dass ich das Gefühl habe, in den nächsten 2 Minuten schon wieder aufstehen zu müssen. Aber von der Blase nicht geweckt zu werden hab ich noch nicht geschafft. Weisst du bei dir, woher es kommt?
        lg kitty

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      • Liebe Kitty,
        Bei mir ist das Problem, oder eigentlich das Gute, dass ich über den Tag verteilt viel trinke. Abends dann oft mehr, wenn ich husten muss. Wenn ich dran denke, reduziere ich abends (ab zwei Stunden vor Schlafenszeit) mein Wassertrinken. Das klappt dann zum Glück ganz gut. Ansonsten nicht auf dem Bauch liegen. Wie ist deine Taktik?

        LG Kiira

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      • Auf dem Bauch liege ich sowieso nicht zum Schlafen – wenn nur halb auf der Seite Richtung Bauch mit hochgezogenem Bein. 🙂
        Ich vergesse über den Tag leider oft, genug zu trinken und hole das automatisch beim Abendessen nach.
        Meine Taktik … ich gehe erst aufs Klo und putze dann Zähne. Anschliessend gehe ich ins Schlafzimmer, ziehe mich aus und gehe dann nochmal aufs Klo. Da kommt immer noch mal was. Vor ein paar Wochen noch bin ich teilweise 3 – 4 Mal vorm direkten Schlafengehen gegangen und es kam immer nochmal was. Dann hab ich ein bisschen rumgegoogelt – ich bin nicht allein. Da hiess es dann auch, man muss sich vielleicht entspannenen und auch vom Kopf her – weil die paar Tropfen, die dann noch vielleicht drin sein könnten, die könnten auch bis zum nächsten Morgen warten. Also versuch ich mich nun beim zweiten Pillern so gut es geht zu entspannen und dann abzulenken, so dass ich nicht drüber nachdenke, dass ich vielleicht nochmal aufs Klo muss… und dann schnell einschlafen, denn sonst muss ich wirklich nochmal. 🙂
        Musst du denn jeden Abend husten? Wenn es nicht allergisch ist oder so… Honig könnte helfen, der legt sich auf die Bronchien. 🙂
        liebe Grüsse
        kitty

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      • So lege ich mich zum Schlafen auch immer hin! Aber morgens zum Weiterdösen lege ich mich auch gerne mal auf den Bauch.
        Hmhm. Ich gehe abends auch manchmal zwei Mal auf’s Klo – zur Sicherheit. Und wenn ich nachts wach werde und erst mal nicht weiß, warum, dann gehe ich auch automatisch. Wenn ich das direkt mache, kann ich nämlich schnell wieder einschlafen. 😊
        Nicht jeden Abend, aber oft. Ist wahrscheinlich ein Mix aus meiner Stauballergie und dem Rumkränkeln zur Zeit. Genau! Ich trinke dann abends heiße Milch mit Honig. Das beruhigt dann schon mal. Danke 🙂

        LG Kiira

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      • Guten Morgen, Kiira 🙂
        Ah, ich bin nicht allein damit. Mir gehts auch so, dass es besser ist, wenn ich sofort gehe, wenn ich muss. Aber manchmal komm ich einfach nicht hoch und dann kann ich nicht schlafen, aber aufstehen will ich auch nicht… Hausstauballergie habe ich auch und dafür ein Asthmaspray, wenn der Druck auf den Bronchien zu gross wird. Kind 1 hat auch eins und bekommt wie trockenen Husten bei allergischem Anfall. Hast du das mal testen lassen? Vielleicht kommt dein Husten ja auch davon?
        Heisse Milch mit Honig klingt beruhigend. Ich würd da nur noch paar Löffel Kakaopulver reinkippen. 😀
        schönen Freitag
        kitty

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      • Liebe Kitty,

        Jaaa, das Gefühl kann ich so nachvollziehen, dass man nicht hochkommt und dann da rumliegt und weder noch tun kann. Aber irgendwie habe ich es mir angewöhnt und kann dann auch in Trance auf Toilette gehen, alle Lichter bleiben aus, und dann schlafe ich sofort wieder ein, wenn ich im Bett liege.

        Ich hatte 2012 und 2013 auch mal Asthmasprays und vermutetes allergisches Asthma. Das half anfangs auch ganz gut, dann aber nicht mehr. Und der nächste Arzt – wegen Umzugs – meinte dann, dass das eher ne Erkältung ist. Und da ich letzte Woche auch so rumkränkelte, glaube ich eher, dass es akut eine verschleppte Erkältung ist. Auch wenn es komisch ist, dass wenn ich liege, oder im Bett sitze, das Husten anfängt. Vielleicht schon so ein eingespieltes Ritual? :-/

        Hihi. Das Kakaopulver hatte ich heute. Tat auch sehr gut. 🙂

        Liebe Grüße,
        Kiira

        P.S. an Michael: Irgendwie sind wir ziemlich weit vom Thema abgekommen. Ich hoffe du siehst es uns nach *liebguck*

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      • Nein, auf dem Sofa reagiere ich nicht. Oder zumindest nicht so, dass ich es wahrnehme. Hmhm. Den Allergietest hab ich auch machen lassen: Diverse Pollen und Staub. Aber ein weiterer Staubtest bzgl der Atemwege war negativ. Etwas schräg ^^
        Wenm da auch deine Blase reagiert … hast du es schon mit Bodenbeckenmuskulatur-Training versucht?

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      • Wenn ich mich da kurz mal einmischen darf 😉 , die Geschichte mit den Allergietests habe ich auch mehrfach durch. Ich wurde zu verschiedenen Zeiten positiv auf Hausstaub und Asthma getestet. Aber in der Hauptsache halt mit so einem Pricktest.

        Vor zwei (?) Jahren war ich bei einem Pulmologen, also einem richtigen Lungenfacharzt. Der hat mit mir noch einiges an anderen Tests veranstaltet und kam zu den Schluss, dass er keinerlei physische Anzeichen für Asthma finden könne …

        Das war dann Folge 124 in der Serie: Wie ich herausfand, dass ich psychisch nicht ganz sauber ticke ;-).

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      • Huhu. Ist das nicht ein Pneumologe? Mein erster hatte Allergietest etc und mein zweiter meinte, das sei nur eine Erkältung. Seitdem war ich auch nicht mehr da. Vielleicht ist das auch eine Begleiterscheinung zu meinen Nerven?
        Dass du aber sooo viele Untersuchungen hattest, oh je … :/

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      • Kann auch sein, Kiira, mit dem Facharztnamen.

        Und was die vielen Untersuchungen angeht … du willst nicht wissen, was ich meine Krankenkasse/Beihilfestelle im Jahr so koste :-/ .

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      • Vielleicht bist du nicht (nur) gegen was bestimmtes allergisch. Kind 1 ist nicht gegen was besonderes allergisch, sondern kann im Prinzip gegen alles Mögliche grad reagieren wie Staub, hoher Luftdruck, Parfümwolke, Zigarettenqualm etc… weiss grad nicht wies heisst.. oder bei Anstrengung…
        Meine Blase und mein Beckenboden sind super. Wobei meine Blase übertrainiert ist seit Kindheit an. Öffentliche Toiletten waren tabu weil schmutzig, so lernte ich das lange Einhalten und die Blase ist recht gross. Aber trotz zweier Kinder habe ich noch nie Probleme mit dem Einhalten von Urin oder so gehabt. Der hält krampfhaft dicht…
        Ich hatte eher die Vermutung, dass es was mit dem Liegen zu tun hat – dass dann die Nieren mehr arbeiten oder Wasser im Körper rauswill oder so…

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  5. Hey Mic,

    tut mir echt leid, dass du dich so übernommen hast. Mir passiert das auch häufiger. ^-^“ Zum Glück hast du die Notbremse noch gezogen!
    Ebay Kleinanzeigen treibt meinen Freund und mich auch regelmäßig in den Wahnsinn… Man sollte damit echt nicht so viel Zeit verbringen, wenn man noch ein Leben haben will. Außerdem sind viele Leute dermaßen unhöflich dort! Unglaublich.
    Vergiss‘ nicht, dass du deine Ziele auch in kleinen Schritten erreichen kannst. 🙂 Und wie du schon sagtest: Prioritäten sind sehr wichtig! Wenn du so viel gleichzeitig um die Ohren hast, solltest du auf darauf achten. Ist es so schlimm, wenn dein Buch erst nächsten Monat überarbeitet wird? Ich behaupte mal, dass es das nicht ist und du dir die paar Tage bis zum Oktober noch nehmen kannst, um deine Verkäufe bei Ebay voranzutreiben. Denn das Geld für das Lektorat brauchst du wahrscheinlich etwas dringender, richtig? Und so muss man halt jeden Tag schauen, was man schaffen kann und was von der Liste am wichtigsten ist. 🙂

    Pass‘ auf dich auf!
    Lisa

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    • Hallo Lisa,

      die Kleinanzeigen bei eBay nutze ich aus den beschriebenen Gründen gar nicht. Ich mag das klassische Auktionsformat. Aber wir haben gerade eine Couch über die Kleinanzeigen verkauft und es stimmt schon: Wer da alles so anruft, das ist schon abenteuerlich!

      Ja, man muss jeden Tag schauen, was man schafft, da hast du schon ganz recht. Ich muss das noch ein wenig trainieren. Einsicht, Besserung, du weißt schon.

      Liebe Grüße
      Michael

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  6. Erst einmal: Es tut mir leid, dass du in dieser Situation bist. Gut, dass du bereits selbst die Handbremse gezogen hast!

    Leider kommt mir das alles nur zu bekannt vor. Wie du schon selbst gesagt hast: Wichtig ist, Priorotäten zu setzen.
    Als Autor, vor allem als SPler braucht man einen sehr sehr langen Atem und da muss man mit seinen Energiereserven schonend umgehen. Priorität 1 sollte immer das haben, was dich weiterbringt aka das Schreiben.

    Dann blogst du eben mal ein Monat nicht, machst SocialMedia Pause oder springst als Alphaleser ab (wenn du das tust). Ich denke, herauszufinden wie viel und was man neben Brotjob, Familienleben und Co noch machen kann und was dann eben auf Dauer zu viel wird, ist ein elementarer Schritt auf dem „Autorenweg“.

    Auch wenn alle Ratgeber sagen, dass man mindestens 3x in der Woche bloggen muss: Wenn man dabei kaputt geht, hilft das niemandem. Das Schöne am SPler Dasein ist ja auch, dass man Veröffentlichungstermine mal verschieben kann.

    Ich wünsche dir, dass es bald wieder bergaufgeht 🙂 Und viel Glück bei dem Wettbewerb!

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    • Vielen Dank für deine Worte, Katrin. Ja, es geht sicherlich ganz oft darum, die Grenzen abzustecken und den Umgang mit ihnen zu lernen. Da habe ich spürbare Defizite und bin in vielem wahrscheinlich auch zu ungeduldig – während ich gleichzeitig gefühlt nicht vom Fleck komme.

      Wenigstens kann ich noch sagen, dass mich die Ratgeber relativ kalt lassen. Das mag sich ändern, wenn ich irgendwann anfange, mich zu fragen, wieso ich eigentlich nicht mehr Erfolg habe ;-).

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  7. Wenn du hier über Nachdenkliches schreibst, so lange du kein Bestseller-Autor bist …., weiß ich gerade nicht mehr, ob ich dir das von Herzen wünschen kann. 😉

    Hallo, Michael!
    Ich hoffe, du hast Sonntag nicht meine negative Energie aufgefangen, denn mir ging es ähnlich. Ich konnte mich einfach nicht aufraffen, mit meinem Mann gleichzeitig das Haus zu verlassen und ‚gen Großstadt zu fahren. Ich wollte die Großstadt und damit die Arbeit noch ein bisschen vor mir herschieben. Morgen – Ende September – ist nämlich Deadline von zwei Projekten und da war so viel zu tun. Montag war ich auch nicht sehr zu gebrauchen… .^^ Aber ich wollte eigentlich nicht von dir ablenken. Ich finde das unglaublich ehrlich von dir, dass du dir eingestehst, dass es dich gerade erschöpft. Man denkt ja sonst immer in den höchsten realistischen Tönen von sich und hat auch so Grundgedankenmuster, wo man das nicht schnell kapiert, dass die auch mal falsch sein können und dürfen.

    Ich drück dich,
    Kiira

    Gefällt 1 Person

    • Kiira, wenn ich das so sagen darf, du bist süß! 🙂

      Die Sache mit dem Bestseller-Autor, die finde ich klasse. Nein, keine Sorge, ich werde nicht komplett darauf verzichten, von meinen Gefühlen und meinen Gedanken zu berichten. Ich habe mich doch schon so sehr daran gewöhnt!

      Tut mir leid, dass du auch so eine stressige Woche hinter dir hast. Ich habe morgen meinen letzten Tag vor zwei Wochen Urlaub und da muss auch immer einiges erledigt werden. Jedenfalls hoffe ich, dass du deine Projekte gut abgewickelt bekommen hast.

      In der Tat bin ich übrigens schon länger mit dem Gedanken herumgelaufen, dass im Moment vielleicht alles ein wenig viel sein könnte. Aber jetzt bin ich die beiden Kurzgeschichten „los“, die ich unbedingt schreiben wollte (Nummer zwei ist gerade vorhin auf die Reise gegangen), da wird das Pensum auch wieder … na ja, nicht kleiner, aber es kann sich anders verteilen.

      Ich drück zurück!
      Michael

      Gefällt 1 Person

      • Lieber Michael,
        Haaach, irgendwie finden mich in letzter Zeit alle süß, dabei mach ich gar nichts Besonderes 😅
        Aber klar darfst du mich so nennen. Danke! 😁💜
        Puuuh! Erleichtert zu hören, dass du uns weiterhin an deinen Gefühlen und Gedanken teilhaben lassen wirst. Zur Not erinnere ich dich eines Tages an diesen Kommentar hier! 😁

        Danke. Irgendwie haben wir’s grad. Aber auf morgen freue ich mich. Die Deadline schaffe ich nämlich! 😁
        Dir auch schon mal einen erfolgreichen Tag und Urlaub klingt herrlich!

        Oh, dann bin ich mal gespannt auf die zweite Geschichte.

        Grüßle,
        Kiira

        Gefällt 1 Person

      • Liebe Kiira,

        vielleicht bist du einfach die ganze Zeit schon süß, aber es ist keinem aufgefallen? Machst du etwas anders als früher? Mir kommt es zwar nicht so vor, aber könnte ja sein :-D.

        Du darfst mich beizeiten gerne an den Kommentar erinnern. Wende dich dann einfach an meine Empfangsdame, die dich sicherlich gerne mit meiner persönlichen Assistentin kurzschließen wird, die strikt angewiesen ist, alle Anfragen an das Team von Lohnsklaven weiterzuleiten, die für mich die Öffentlichkeitsarbeit machen dürfen.

        Bis jetzt lässt sich der Tag ganz gut an. Wenn ich es schaffe, um halb sieben im Büro zu sein, bin ich die erste Zeit immer schön produktiv.

        Und was die zweite Geschichte angeht, da musst du dann die Daumen drücken, dass sie genommen wird. Ansonsten verschwindet sie … nicht in der Schublade, aber als Fragment eines größeren Projekts in den dazugehörigen „Ordner“.

        Liebe Grüße
        Michael

        Gefällt mir

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