Ein leichtes Ziehen im Bauch

Beim Durchsehen meiner (schon wieder viel zu vielen) ungelesenen E-Mails bin ich gerade darüber gestolpert, dass die Anmeldungsseite für den NaNoWriMo 2016 an den Start gegangen ist. Ihr wisst schon, das ist diese Sache, bei der man im November einen Roman mit mindestens 50.000 Wörtern schreibt und sich dabei mehr oder weniger stark mit anderen Autoren vernetzt.

Ich habe bis jetzt zwei Mal erfolgreich am NaNo teilgenommen. Beim ersten Mal in 2013 entstand mein Roman „Der Ruf des Hafens“, beim zweiten Mal in 2015 das Finale von „Der Beobachter und der Turm“ und der Anfang von „Die Welt der stillen Schiffe“. Also drei Romane, die sich alle in einem „Universum“ befinden und so etwas wie eine Nordersand-Trilogie bilden.

Dieses Jahr werde ich nicht dabei sein, weder mit einer Geschichte aus dem hohen Norden, noch mit einer anderen Geschichte. Ich habe schlicht keine Zeit dafür. Ich muss überarbeiten, überarbeiten, überarbeiten. Irgendwann muss nach dem Schreiben schließlich auch mal das Veröffentlichen kommen, oder?

Aber es zieht in meinem Bauch. Ein wehmütiges Ziehen, seit ich das Logo gesehen habe, das auch diesen Artikel ziert und dessen Rechte natürlich beim National Novel Writing Month liegen, der mir die Verwendung hoffentlich nicht übel nimmt.

Ein Teil von mir träumt immer noch davon, in irgendeiner Weise teilzuhaben an diesem alljährlichen Spaß. Ideen hätte ich genug, aber man soll ja nicht über Dinge reden, die noch nicht spruchreif sind (es sei denn, genügend Leute machen »Bitte, Bitte« *g).

Und so werde ich die E-Mail jetzt seufzend löschen, als ob das irgendwas ändern würde … denn das Ziehen im Bauch, es wird bleiben. Und bis zum November sogar noch stärker werden. Aber ich kann mich nun einmal nicht in zwei Hälften teilen.

*Seufz*

Wie steht es mit euch, werte Kolleginnen und Kollegen: Irgendwelche Teilnehmer, die ich im Auge behalten sollte?

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21 Gedanken zu “Ein leichtes Ziehen im Bauch

  1. Jetzt will ich doch gar nicht in der Wunde herumpuhlen, ich bin ja fast wider besseres Wissen dabei, trotz der Reihe, die ich noch fertigüberarbeiten muss (na gut, dann muss halt der traditionell freie Dezember auch als Überarbeitungsmodus herhalten) und des Buches, das ich noch schreiben muss, bis es November ist (und mit dem ich nicht so weit bin, wie ich es gerne wäre).
    Aber hier sitze ich und kann nicht anders ^^

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  2. Sonja schreibt:

    Kann ich gut verstehen, dass du nicht mitmachst. Ich übrigens auch nicht, allerdings aus einem anderen Grund: schreibprojekt.wordpress.com/2016/09/02/warum-ich-jetzt-schon-weiss-dass-ich-beim-naechsten-nanowrimo-nicht-mitmache

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    • Okay, da habe ich andere Erfahrungen gemacht als du. Aber ich habe meinen ersten NaNo geschrieben, als ich schon acht Romane als Discovery Writer geschrieben hatte. Da klappte es mit dem drauflos fabulieren und trotzdem etwas fabrizieren, was das Überarbeiten angeht, eigentlich ganz gut (behaupte ich jetzt einfach mal). Zumal das Tempo im NaNo sich nicht nennenswert von meinem normalen Schreibtempo unterscheidet.

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  3. Ich wollte beim NaNoWriMo immer mal mitmachen. Ich scheitere nur irgendwie immer an meiner Schweinehündin und der englischen Webseite. Irgendwie blicke ich da nicht durch. 🙂
    Bei diesem Gedichte Monat im April, da habe ich schon mal mitgemacht. An jedem Tag ein Gedicht. Hat riesig Spaß gemacht.

    Liebe Grüße Mea

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    • Jeden Tag ein Gedicht? Na, das wäre mal eine übermenschliche Herausforderung für mich *lach*.

      Der NaNo ist eigentlich wirklich eine tolle Sache. Aber man braucht die Zeit und die Disziplin dafür. Und an einem von beiden wird es diesmal leider wohl bei mir scheitern.

      In die Website könnte man dich ja einweisen. Das ist alles andere als kompliziert. Und in den Foren wird dann ja eh deutsch gesprochen.

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