Der Startschuss ist gefallen: Der NaNoWriMo2016 läuft

Und ich laufe wider Erwarten mit.

So ganz kann ich es immer noch nicht fassen, dass ich mich dann doch dazu durchgerungen habe, dieses gleichzeitig wahnwitzigste und inspirierendste Schreibevent auch dieses Jahr wieder in Angriff zu nehmen.

Wir erinnern uns noch, was letztes Jahr passierte: In einer Hauruck-Aktion stellte der liebe Michael das Romanmanuskript „Der Beobachter und der Turm“ bis zur Monatsmitte fertig, um dann den Rest der Zeit mit der Novelle „Die Welt der stillen Schiffe“ zu verbringen, die sich zu einem vollständigen Roman auswuchs. Ihr kennt das.

In diesem Jahr war es eine Kurzgeschichte, die vielleicht so um die 2.500 Worte haben sollte, die sich nicht im Zaum halten ließ. Und so entsteht jetzt mit „Der Goldene Tod“ ein neuer Roman, was ich ziemlich aufregend finde.

Für diejenigen, die letztes Jahr noch nicht dabei waren und sich fragen, was es mit diesem NaNoWriMo auf sich hat, hier noch einmal kurz die Rahmenbedingungen:

Jedes Jahr vom ersten bis zum dreißigsten November machen sich weltweit viele Millionen (na gut, ein paar hunderttausend werden es sein) Menschen daran, einen Roman zu schreiben, der mindestens 50.000 Wörter umfasst. Beginnend mit dem ersten und endend mit dem dreißigsten November soll so ein Manuskript im ersten Entwurf entstehen, das im Optimalfall auch abgeschlossen ist. Na gut, das schaffe ich sowieso nicht.

Wichtig ist aber, dass man dieses Pensum nur mit einer hohen Selbstdisziplin erreichen kann. Schließlich muss man, ganz einfach gerechnet, runde 1.667 Wörter pro Tag schreiben, um am Ende auf dem Siegertreppchen zu stehen. Zu gewinnen gibt es nichts, außer dem guten Gefühl, es sich selbst bewiesen zu haben.

Und eben dem guten Gefühl, einen Roman geschrieben zu haben :-).

Dieses Gefühl hatte ich bis jetzt zwei Mal, nämlich in 2015, wie schon erwähnt, mit „Der Beobachter und der Turm“ und in 2012 mit „Der Ruf des Hafens“. Jetzt soll „Der Goldene Tod“ das Duo zum Trio machen.

Der Startschuss ist gestern gefallen und dadurch, dass in Nordrhein-Westfalen ein Feiertag war, hatte ich viel Zeit zum Schreiben. So habe ich gestern runde 4.200 Wörter geschrieben, was mir bereits ein schönes Polster verschafft. Denn über eines muss man sich im NaNo immer im Klaren sein: Es werden Tage kommen, an denen es nicht gut läuft, man keine Lust oder keine Zeit hat. Da ist es dann wichtig, dass man sich beizeiten Reserven angelegt hat, von denen man zehren kann.

Aber ich weiß auch, dass es jetzt so nicht weitergehen wird, auch wenn der Gedanke „nur noch 12 Mal so viel, dann hast du es geschafft“ schon irgendwo durch das Hirn geistert. Der NaNo ist eine Langstrecke, ein Marathon. Man darf sich nicht zu früh total verausgaben.

In diesem Sinne werde ich mal schauen, was ich heute so zustande bringe. In meiner Mittagspause habe ich schon ein wenig weiter geschrieben und kann sagen, dass ich mit dem Anfang meines Romans zufrieden bin.

Und das ist doch die Hauptsache, nicht wahr?

Ich denke, ich werde euch hier an dieser Stelle jetzt aber nicht jeden Tag mit aktuellen Zahlen auf die Nerven fallen. Das mache ich dann einmal in der Woche im Sonntagsreport. Aber hin und wieder bekommt ihr mit Sicherheit etwas über den Fortlauf des Projekts erzählt. Macht euch darauf gefasst! 🙂

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17 Gedanken zu “Der Startschuss ist gefallen: Der NaNoWriMo2016 läuft

    • Vielen Dank!

      Ich kann schon verstehen, dass man dem NaNo skeptisch gegenüber steht. Für mich ist er einfach ein motivierender Tritt in den Hintern. Die ultimative Aufforderung, jetzt endlich den verdammten Roman zu schreiben. Und in diesem Jahr fielen die Puzzlestücke halt passend zusammen.

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  1. cubow schreibt:

    Ich glaube, man sollte weniger pressen und lieber laufen lassen. Ist immer leichter gesagt als getan, doch funktioniert das bei mir persönlich ganz gut. Ich drücke dir auf jeden Fall auch fest die Daumen 😊

    Gefällt 1 Person

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