Musik zum Schreiben: Drei Alben für den NaNoWriMo 2016

Schreiben und Musik ist immer so eine Sache bei mir. Mal geht es sehr gut zusammen, dass ich Musik höre, während ich mich auf meine Charaktere und die Handlung um sie herum stürze, mal ist es für mich praktisch nicht auszuhalten, wenn ich auch nur die kleinste Ablenkung habe. Ich finde es selber immer wieder überraschend, wenn ich das eine oder das andere Extrem feststelle.

Im diesjährigen NaNo hat es beide Phasen schon gegeben. Einige Tage lang habe ich in absoluter Stille geschrieben. Na ja, was man mit einer mechanischen Tastatur so Stille nennen kann ;-).

Aber dann kam plötzlich der Impuls nach Musik, nach Atmosphäre, nach Stimmung. Der Impuls, noch ein wenig Unterstützung haben zu wollen.

Dabei sind es (bis jetzt) drei Alben, die immer wieder in der Rotation landen und die ich deswegen hier einmal ein wenig vorstellen möchte.

Mike Oldfield – Tubular Beats

Wer meinem Blog schon ein wenig folgt, der weiß, dass Mike Oldfield zu meinen absoluten Lieblingsmusikern gehört. Das Album Tubular Beats hat einige seiner schönsten Tracks einmal kräftig durch den Ambient-Wolf gedreht und ihnen so noch einmal neue Facetten abgewonnen. Stücke wie das hier vorgestellte „Let There Be Light“, „Ommadawn“ oder „Far Above The Clouds“ eignen sich ganz hervorragend zum Schreiben. Aber auch die neuen Versionen von klassischen Songs wie „Moonlight Shadow“ oder „To France“ haben ihren ganz eigenen Reiz.

Moby & The Void Pacific Choir – These Systems Are Failing

Moby gehört sicherlich zu den Musikern, die man niemandem mehr gesondert vorstellen muss. Und genau deswegen lohnt es sich, zu diesem Album, das gerade vor einigen Wochen erschienen ist, ein paar Worte zu verlieren. Wo Moby in den letzten Jahren vor allem durch ruhige Tracks wie das sattsam bekannte „Why Does My Heart Feel So Bad?“ auffiel, ist dieses Album wesentlich energetischer. In manchen Stücken wird es sogar wieder richtig punkig wie in Mobys Anfangszeit. Ein Album für die etwas aufregenderen Passagen eines Romans.

Covenant – Leaving Babylon

Covenant sind eine skandinavische Band, die einen ganz eigenen Zugang zu treibender Elektronik für sich gefunden haben. Dabei harmonieren die charismatische Stimme von Sänger Eskil Simonsson und die mal harten, mal pulsierenden Arrangements der Musik so gut miteinander, dass es bisweilen schwer ist, sich der Auswirkung auf den Schreibfluss zu widersetzen. Covenant liefern die Blaupause für melancholische Stimmung ebenso wie für stringente Storyentwicklung.

Aber jetzt entschuldigt mich bitte, das viele Erzählen über Musik und das Schreiben hat mich in Schreibstimmung gebracht :-).

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