Der Sonntagsreport vom 27.11.2016

Guten Abend zusammen!

Spät kommt er, mal wieder, aber diese Woche kommt er, der Sonntagsreport. Ihr müsst nur entschuldigen, wenn ich zwischendurch immer mal wieder laut huste, denn ich habe mir irgendwie, irgendwo, irgendwas eingefangen. Wenn ich raten müsste, dann war es der unbequeme und zugige Flur, in dem ich am Freitag auf meine Tochter gewartet habe, während sie bei ihrer Therapiestunde war.

Das ist insofern ärgerlich, dass ich jetzt bitte, bitte, bitte nicht krank werden will. Also körperlich krank, nachdem ich ja in der letzten Woche seelisch krank war, wie ihr alle bemerkt haben werdet (und wer es nicht bemerkt hat, der darf es gerne nachlesen). Ich weiß doch genau, wie das aussehen würde, wenn ich jetzt mit einem weiteren Krankenschein anrücken würde.

Deswegen sieht der Plan für morgen vor, auf jeden Fall zur Arbeit zu gehen und wenn es nicht mehr geht, dann muss ich halt nach Hause. Ich sehe meine Hausärztin morgen sowieso turnusmäßig für die Ergebnisse meiner letzten Blutuntersuchung.

Aber sagt mal, was ist eigentlich passiert, dass aus diesem Blog ein Ort geworden ist, an dem es um Wehwehchen und Krankheiten geht?

Ich sage es euch: Es ist ein deutlich ehrlicherer Ort geworden. Denn ich habe mir stark vorgenommen, in Zukunft kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen, wenn es mir mal wegen irgendwas nicht gut gehen sollte. Ihr wollt doch hier den Autor sehen, der auf dem besten Weg ist, seine Schreibziele zu erreichen, nicht wahr? Nun, den plagen halt manchmal Zweifel und diese Zweifel triggern manchmal etwas an. Und dann ist es auch nur in Ordnung, darüber zu schreiben.

Aber jetzt lasst uns mit den Krankheiten aufhören und zu Potte kommen.

Mein Schreiben:

3.850 Wörter.

Das ist die Zahl, die mich noch davon trennt, um mich auch im aktuell noch laufenden NaNo als Gewinner fühlen zu dürfen. Das bedeutet, dass ich an drei Tagen, die noch verbleiben, jeweils im Schnitt 1.300 Wörter schreiben muss. Das ist auf jeden Fall machbar, selbst wenn der grippale Infekt jetzt tatsächlich zuschlagen sollte.

(Hatte ich nicht gerade gesagt, dass wir nicht mehr über Krankheiten reden wollen!?)

Ansonsten habe ich euch immer noch nicht verraten, was ich eigentlich an guter Nachricht verraten könnte. Mir war einfach in den letzten Tagen nicht so danach. Aber das hole ich noch nach.

Und dann mag ich euch in der kommenden Woche noch ein wenig über „Projekt 24“ erzählen, an dem ich ja auch mitgewirkt habe.

Im Moment ist es noch sehr unwirklich, dass der November schon wieder vorbei ist und damit auch der NaNoWriMo sein Ende findet. Als es vor einem knappen Monat losging, hatte ich große Zweifel, ob ich es wirklich schaffen würde, regelmäßig an der Geschichte zu schreiben.

Fertig ist „Der goldene Tod“ noch lange nicht – auch wenn ich jetzt schon wieder einiges an Dingen gesehen habe, die ich hinterher wieder streichen werde. Aber so ist nun einmal meine Arbeitsweise, scheint mir. Ich bin gespannt, wie lange es dann dauern wird, bis ich fertig bin. Ob es wieder ein halbes Jahr sein wird, wie damals mit „Die Welt der stillen Schiffe“?

Egal, ich habe Zeit! Und ich plane, mir auch wieder mehr Zeit zu nehmen. Im Moment hetze ich mich immer ein wenig und das ist auf Dauer auch nicht gesund. Und es macht keinen Spaß. Beides Dinge, die ich nicht haben will.

Mein Blog

Ich weiß, dass ich noch vor nicht allzu langer Zeit ein wenig darüber genast habe, dass die Statistik meines Blog sofort einbricht, wenn ich mal einen Tag nichts geschrieben habe. Nun, in dieser Woche habt ihr mir das Gegenteil bewiesen. Ich hatte durchweg sehr hohe Zugriffszahlen und ich glaube, dass meine Ehrlichkeit, die ich in den Artikeln so gut wie möglich versucht habe, durchzuhalten, mit daran „Schuld“ ist.

Es war für mich, ich habe es bereits gesagt und wiederhole mich gerne, eine ganz tolle Erfahrung, wie viel Zuspruch ich von euch bekommen habe, als ihr merktet, dass es mir nicht gut geht. Das reichte von Kommentaren im Blog bis zu E-Mails und Twitter-Direktnachrichten.

Ich mag es eigentlich nicht, weil es sich immer so nach Lobhudelei anhört, aber jetzt schreibe ich es: Ich habe einfach fantastische Leser, so fantastisch, wie man sie sich als Blogger und Autor nur wünschen kann!

Ich danke euch noch einmal von ganzem Herzen und werde das nicht vergessen. Wie könnte ich!?

Multimedia

Gestern habe ich mit meinen Kindern den Film „Wall-E“ gesehen. Für die Große war es eine Zweitsichtung, die Kleine sah ihn zum ersten Mal.

Ich fand es einfach beeindruckend, wie gut der Film zum einen gealtert ist und zum anderen, wie die Autoren es hinbekommen, dass in der Anfangsphase so viel über Ausdruck und Imagination des Zuschauers transportiert wird. Die erste halbe Stunde ist praktisch frei von Dialogen und doch hört man den kleinen Müllroboter und schließt ihn in sein Herz.

Einfach wunderschön und wahrscheinlich immer noch einer der drei besten Filme aus dem Hause Pixar!

Ansonsten habe ich in letzter Zeit viele Hörspiele gehört. Amazon hat jetzt auch einen vollwertigen Musikdienst á la Spotify und Co. Und da wir da sowieso gute Kunden sind, probieren wir das jetzt einfach mal aus.

Ganz ehrlich: In Sachen Musik bin ich, bis auf Weiteres, „altmodisch“ und kaufe mir die Sachen, die mich interessieren. Aber für Hörspiele kann ich mir vorstellen, den Dienst weiter zu abonnieren.

Famous Last Words

Leute, ihr könnt es zwar nicht hören, aber ich huste mir jetzt wirklich die Seele aus dem Leib. Ich werde wohl gleich mal in mein Bett marschieren und hoffen, dass es mir morgen wieder besser geht.

Bleibt gesund!

Euer Michael

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11 Gedanken zu “Der Sonntagsreport vom 27.11.2016

  1. Gute Besserung, lieber Michael, für alle Arten von „Wehwehchen“, wie du es nennst. Ich drücke weiterhin die Daumen, dass du auch noch die restlichen Wörter schaffst, damit du dich als Sieger fühlst – das hilft bestimmt beim Gesundwerden!

    Gefällt 1 Person

    • Das hoffe ich, liebe Margaux! Und danach versuche ich erst einmal, eine Weile zu chillen – was ich sowieso nicht durchhalte ;-).

      Aber da gibt es ja noch ein anderes Manuskript, das meiner Aufmerksamkeit bedarf.

      Und eine Rezension wollte auch noch geschrieben werden :-).

      Und ja, ich habe den leicht tadelnden Unterton bei „Wehwehchen“ verstanden. Hast ja Recht …

      Gefällt mir

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