Was man als Autor alles braucht …

Heute mal ein vielleicht nicht ganz so ernst gemeinter Beitrag. Aber ich würde mich ja schon mal ganz gerne inspirieren lassen. Und wozu habe ich so viele inspirierende Follower und Leser, wenn ich sie dann nicht nach ihrer Meinung fragen würde?

Wir wir alle nicht mehr ignorieren können, steht Weihnachten vor der Tür. Und damit auch wieder die Frage nach den Geschenken im Raum. Da ich keine Lust habe, mir Socken schenken zu lassen, Krawatten aus religiösen Gründen ablehne und um Himmels Willen nicht noch mehr Süßigkeiten brauche, um mich platzen zu lassen, dachte ich daran, dass ich mir ja etwas schenken lassen könnte, das ich als Autor brauchen könnte.

Aber nun kommt die Frage: Was braucht man denn alles als Autor?

Ich fürchte, ich bin da schon ziemlich gut bestückt. Ich habe einen PC mit großem Bildschirm, zwei Drucker und jede Menge Papier. Ich habe mehrere Festplatten und Clouds, um meine Daten immer fein sichern zu lassen. Ich habe jede Menge Fachliteratur im Regal stehen, angefangen vom Handbuch für Autoren und aufgehört beim Schreiben von erotischen Romanen. Die „Federwelt“ und den „Selfpublisher“ habe ich im Abo.

Inzwischen besitze ich ein Tablet (ist gestern angekommen und müht sich noch durch die Windows-Updates), ich habe ein Schreibprogramm, Office abonniert und auch eine Homepage mit Webspace.

Auf meinem Wunschzettel stehen jetzt noch eine Webcam (damit ich euch mit Videos traktieren kann, hä, hä) und ein vernünftiger Trolley für meine Trips nach Leipzig und (wahrscheinlich) Frankfurt.

Das liest sich jetzt vielleicht wie „mein Haus, mein Auto, mein Boot“, aber ich bin mir todsicher, dass es da noch Geheimtipps gibt, nützliche Software, gute Schreibratgeber, und, und, und.

Und da kommt ihr ins Spiel: Was meint ihr, was ein Autor unbedingt braucht? Wie gesagt, es darf auch der humoristische Ansatz sein. Brauche ich vielleicht einen extralangen Nagel für die Wand, um daran meine Absagen aufspießen zu können? Ein Metronom, das mir beim Schreiben den Takt angibt? Eine spezielle Denkerkappe für Schriftsteller?

Kein Vorschlag ist zu skurril, keine Idee zu bescheuert und keine Meinung zu abgedreht. Aber es wird auch kein ernsthafter Vorschlag unbedacht abgelehnt. Diese Frage richtet sich ausdrücklich nicht nur an Autorinnen und Autoren.

Ich freue mich auf eure Inspirationen! 🙂

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23 Gedanken zu “Was man als Autor alles braucht …

  1. Ernstgemeint: Notiz/Tagebuch in schöner, kleiner, in alle Taschen stecken könnender Ausführung und Stifte, mit denen Du wirklich gut schreiben kannst. Papyrus oder ähnliche Software. Und ein STEHPULT, ganz wie beim ollen Goethe, weil man im Stehen herrlich schreiben kann.
    Nicht so ernstgemeint: Einen dieser sündhaftteueren Kopfhörer zum Ausschalten von Lärm. Einen Glücksstein neben deinem faulenden Apfel in der Schublade (Schiller). Noch mehr zu lesende Bücher (braucht ein Schriftsteller immer). Gute Schuhe für den hilfreichen Spaziergang zwischendurch. Eine Metaphernmaschine (was immer das sein mag). Einen goldenen Rahmen für Deine NaNo-Urkunde. Ein Stundenglas aus dem Jahr 1514 für den Schreibtisch, um den Sand der Welt rieseln zu sehen. Und: Das mit dem Nagel an der Wand ist eine wirklich feine Idee 🙂
    Frohes Beschenktwerden!

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    • Danke für deine wirklich umfangreiche Ideensammlung!

      Papyrus habe ich im Einsatz und fange langsam an, mich daran zu gewöhnen. Das war ja auch einer der Hauptgründe, mir das Tablet zuzulegen, weil ich darauf auch mit Papyrus arbeiten kann.

      Wenn ich Platz für das Stehpult hätte, dann würde ich es aufstellen. Ich finde die Dinger auch genial, um daran zu arbeiten!

      Einen Glücksstein habe ich immer in meiner linken Hosentasche. Bücher sind eine gute Idee, aber wer schenkt mir die fehlende/passende Zeit dazu!?

      Über die anderen Dinge denke ich noch einmal nach ;-).

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  2. Hallo lieber Michael 🙂
    Ich hab eine schöne Idee! Lass dir eine Reise schenken zu einem Natur-Ort mit Herzklopfen. Einfach, um ganz viele neue Gefühle zu entdecken. Also irgendwo mit Nervenkitzel. Zum Beispiel an einem Vulkan, oder einem Wasserfall oben, oder an einer Schlucht. Ich weiß nicht, wie du spannende atemberaubende Situationen schreibst, aber ich kann mir vorstellen, dass es echter wirkt, wenn du etwas vergleichbares erlebt hast.

    Drück dich,
    Kiira

    P.S.: Zu den Vulkanen würde ich gerne mitkommen +breit grins+

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    • Liebe Kiira,

      das ist eine wundervolle Idee, aber ich fürchte, das sprengt etwas das Budget für Weihnachtsgeschenke ;-). Einen Wasserfall fände ich toll. An einer Schlucht würde ich vor Angst sterben und ich war schon mal am Ätna, als er aktiv war. Da lassen sie einen dann leider (?) nur nicht so nahe heran.

      Drück zurück
      Michael

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      • Lieber Michael,
        Vielleicht findet sich ja ein kleines Wunder hier in Deutschland. Standest du schon mal oben auf der Loreley? Das fand ich auch sehr atemberaubend.

        Oh, da warst du schon mal? 😍😍

        Ja, und das vor Angst sterben, zumindest das Gefühl, wäre ja auch eine Erfahrung, die man umsetzen könnte. 😉 Aber ich mit meiner Höhenangst hab hier gut reden. .. +schmunzel+

        Liebe Grüße,
        Kiira

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      • Liebe Kiira,

        nein, die Loreley kenne ich bis jetzt nur vom Vorbeifahren. Das wäre sicherlich noch einmal eine Inspirationsquelle :-).

        In Sachen Höhenangst kann ich auch ein Wörtchen mitreden. Wenn ich schon Bilder von dieser Aussichtsplattform am Grand Canyon sehe, die einen durchsichtigen Boden hat. Brrrrrr.

        LG
        Michael

        Gefällt 1 Person

      • Lieber Michael,
        Die kann ich nur empfehlen! Am besten im Sommer und dann irgendwo in der Nähe in den Weinbergen in einem Gut übernachten. Dann kann man auch Weinproben mitmachen und sich die Weinstöcke ansehen.

        Oh ja! Furchtbar! Mein Vater liebt das. Der war da auch schon. >.< Bei meinem Glück würde dieses unzerbrechliche Glas genau bei mir nachgeben. Brrrr.

        LG
        Kiira

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      • Liebe Kiira,

        nee, dass das nachgeben würde, glaube ich nicht. Auch bei deinem Glück nicht ;-). Aber dennoch …

        Das mit den Weinbergen klingt gut, auch wenn ich mit meinen Medis leider keinen Wein mehr trinken darf. Das wäre dann aber was, was ich mit meiner Frau unternehmen würde.

        Machst du bei uns das Babysitting? 😉 🙂

        Liebe Grüße
        Michael

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  3. LIeber Michael,

    also: ein kleines Geschenk könnte ein Buch von Wolf Schneider sein über die deutsche Sprache. Faszinierend, wie er Sätze auseinandernimmt, und seine Tipps kann man immer brauchen (und dann – wie immer – die beherzigen, die einem am meisten zusagen).
    Als größeres Geschenk finde ich die Idee mit dem Stehpult super, denn ich werde mir selbst eines anschaffen. Ein schwedisches Möbelhaus hat diverse Ausgaben, die gerade groß genug sind, einen Laptop draufzustellen. Alternativ hat gleiches Möbelhaus Schreibtische im Angebot, die per Knopfdruck auf jede (!) beliebige Höhe einzustellen sind!
    Praktisch finde ich eine Art Fußbank, die sich im Winkel verstellen lässt, so dass die Füße nicht auf dem Boden aufstehen und der Winkel besser stimmt.
    Unerlässlich sind: ein Berg Schreibblocks, Notizzettel in allen Farben, eine große Pinwand, auf der man gut plotten kann, Fotos, die Landschaften oder Orte darstellen, die inspirierend für deine Geschichten sind, einen Timer, der die den Internetzugang nur zu bestimmten Zeiten erlaubt, Textmarker in ungefähr zehn Farben für die Überarbeitung, Gutscheine für Schreibkurse im Kreise anderer Autoren, alternativ für Messebesuche, Notizbücher, die überall herumliegen und greifbar sind, Bücher von Stephan Waldscheidt übers Schreiben, eine wirklich gute Maus, einen Piepser, der meldet, wenn es nun aber reicht mit der Schokolade, eine Schublade, in der die Schokolade sich immer wieder selbst auffüllt, eine Tür, die man zumachen kann, eine hübsche Nikoläusin, die mit der Rute hinter dir steht und dir schlimme Sachen androht, wenn du wieder mal zu viel Schokolade genascht hast, Schreiburlaub, den du ganz alleine in einem kleinen Häuschen verbringen kannst, in dem auf magische Weise immer Essen auftaucht, wenn du Hunger hast und Gesellschaft, wenn du zu einsam wirst, Bücher, die sich von selbst lesen ohne dass man dabei von der Arbeit abgelenkt wird, Autorenkollegen und -Kolleginnen, mit denen man sich austauschen kann …
    Oh je, so langsam tauche ich in meine eigene Wunschliste ab. Schluss jetzt.

    Eine schöne Weihnachtszeit und viele Geschenke unterm Tannenbaum wünscht
    Margaux

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    • Liebe Margaux,

      vielen Dank für die ganzen Tipps! Ich sehe schon, meine Wünsche und deine Wünsche sind an vielen Stellen gar nicht so unterschiedlich. Wenn sich das alles nur mal eben so einrichten ließe. Das kleine Häuschen … seufz.

      Liebe Grüße
      Michael

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