Die 10-Seiten-Überarbeitung

Gestern war ein Tag der Extreme. Bevor er absolut beschissen zu Ende ging war er nämlich eigentlich sehr gut zu mir. Und ich habe beschlossen, dass ich euch davon wesentlich lieber erzähle als von den Gründen, wieso das Ende nicht so toll war. Aber wenigstens war es in gewisser Weise ein Ende. Und wir kennen doch alle den tollen Spruch, den man in Bezug auf Enden so gerne in den Mund nimmt, nicht wahr?

Okay, gehen wir zu den Anfängen.

Wie vielleicht einige von euch gesehen haben, habe ich gestern auf Twitter einen Satz geschrieben, in dem es darum ging, dass ich einfach mal, so neben dem normalen Arbeitsprotokoll, 10 Seiten überarbeitet habe. Das hätte was und bringt vielleicht auch was.

Das Projekt, um das es da ging, ist mein Roman „Der Morgen danach“. Ihr erinnert euch, der Roman, mit dem ich mich vor über einem Jahr bei einigen Literaturagenturen beworben habe, von denen ich ganz überwiegend nie wieder etwas hörte. Es ist aber auch der Roman, den ich im September zu einem Verlag geschickt habe, um mich dort einmal vorzustellen.

Nun, wie spreche ich es gelassen aus, ohne zu viel an Erwartungshaltung hinein zu legen. Vielleicht sage ich einfach: Von diesem Verlag habe ich etwas gehört. Genau genommen schon vor etwa einem Monat, als ich an dieser Stelle schrieb, dass ich der Verwirklichung meines Traums vielleicht einen Schritt näher gekommen bin.

Gestern kam nun eine Anfrage, ob ich einen Textteil von etwa zehn Seiten schnell einmal überarbeiten könne. Es gibt da eine neue Idee für den Roman, über die wir im Gespräch sind.

Also habe ich mich an die Überarbeitung gemacht und es hat sich gut angefühlt. Es hat sich für den Text richtig angefühlt. Und was gut für meinen Text ist, das ist auch für mich gut. Und wenn es jetzt auch noch für den Verlag gut so ist …

Es gibt nicht nichts Konkretes. Deswegen benenne ich auch kein Ross und keinen Reiter. Ich halte weiter daran fest, dass ich fürchte, dass, wenn ich mich zu sehr aus dem Fenster lehne, die Sache vielleicht doch noch schief gehen könnte. Aberglaube halt. Das Vorrecht der „Künstler“ ;-).

10 Seiten, die mich vielleicht noch einmal näher an die Erfüllung meines Traums gebracht haben. Nun, wir werden sehen. Und ich halte euch auf dem Laufenden. Ehrensache.

Die wirklich wichtigen Dinge sind hier nicht zu Ende. Sie fangen gerade erst an!

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11 Gedanken zu “Die 10-Seiten-Überarbeitung

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