Der Telefon-Anruf

Da mir diverse Vorgänge der vergangenen Tage ein wenig auf den Magen und den Darm geschlagen sind, liege ich noch im Bett, als mein Smartphone um kurz vor elf Uhr zu läuten beginnt. Noch ehe ich am Apparat bin, ist bereits die Mailbox herangegangen und der oder die Anrufer/in hat auch eine Nachricht hinterlassen.

Diese Nachricht lautet, sinngemäß, wie folgt:

Hallo, hier ist die Frau G. vom S. Verlag. Ich habe Ihre zehn Seiten gelesen und finde sie ganz wunderbar. Und wenn Sie noch Interesse haben, dann würde ich sagen: Auf eine gute Zusammenarbeit. Vielleicht rufen Sie mich einfach mal an unter der Nummer …

Nun, das habe ich auch getan. Und jetzt wird in, hoffentlich, naher Zukunft ein persönliches Gespräch zwischen Frau G. und mir stattfinden. Und wenn nichts von ihrer Seite dagegen spricht, werde ich euch gerne davon berichten, was dabei herausgekommen ist.

Und wenn sich das alles eher nüchtern liest, dann liegt das einfach daran, dass ich in gewisser Weise immer noch unter Schock stehe. Sicher, im Hintergrund wurde schon eifrig an dieser Möglichkeit gearbeitet und geschraubt, aber seit heute ist es, denke ich, offiziell. Solange sich jetzt nicht noch die berühmt-berüchtigten „unüberwindbaren Differenzen“ einstellen. Aber davon gehe ich erst einmal nicht aus. Und davon sollte man auch nie ausgehen.

Also – ich freue mich! Wahnsinnig! Und mit ein wenig Abstand kann ich es vielleicht auch angemessen zum Ausdruck bringen.