Der Telefon-Anruf

Da mir diverse Vorgänge der vergangenen Tage ein wenig auf den Magen und den Darm geschlagen sind, liege ich noch im Bett, als mein Smartphone um kurz vor elf Uhr zu läuten beginnt. Noch ehe ich am Apparat bin, ist bereits die Mailbox herangegangen und der oder die Anrufer/in hat auch eine Nachricht hinterlassen.

Diese Nachricht lautet, sinngemäß, wie folgt:

Hallo, hier ist die Frau G. vom S. Verlag. Ich habe Ihre zehn Seiten gelesen und finde sie ganz wunderbar. Und wenn Sie noch Interesse haben, dann würde ich sagen: Auf eine gute Zusammenarbeit. Vielleicht rufen Sie mich einfach mal an unter der Nummer …

Nun, das habe ich auch getan. Und jetzt wird in, hoffentlich, naher Zukunft ein persönliches Gespräch zwischen Frau G. und mir stattfinden. Und wenn nichts von ihrer Seite dagegen spricht, werde ich euch gerne davon berichten, was dabei herausgekommen ist.

Und wenn sich das alles eher nüchtern liest, dann liegt das einfach daran, dass ich in gewisser Weise immer noch unter Schock stehe. Sicher, im Hintergrund wurde schon eifrig an dieser Möglichkeit gearbeitet und geschraubt, aber seit heute ist es, denke ich, offiziell. Solange sich jetzt nicht noch die berühmt-berüchtigten „unüberwindbaren Differenzen“ einstellen. Aber davon gehe ich erst einmal nicht aus. Und davon sollte man auch nie ausgehen.

Also – ich freue mich! Wahnsinnig! Und mit ein wenig Abstand kann ich es vielleicht auch angemessen zum Ausdruck bringen.

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35 Gedanken zu “Der Telefon-Anruf

  1. Boah ist das schööön! Ich freu mich so für dich! Endlich endlich endlich! So positiv und uneingeschränkt wunderbar! Die Freude kommt, wenn du es dann wirklich wirklich realisiert hast! Kommt. Garantiert! *huggs* von Herzen, wenn du magst. 🙂

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  2. Wooooah! 😨😍 Total cool und kann mir gut vorstellen, dass du da noch geschockt warst, um emotional den Beitrag zu schreiben. Wenn sie sich so meldet, muss das ja von den Verlagsanschreiben Anfang des Jahres (?) sein? Hab das Gefühl, es ist schon ewig her. Toll, dass sie sich a) so spät noch die Zeit genommen hat, das durchzulesen und sich b) bei dir zu melden. Apropos melden, wie hast du es nur geschafft, zurück zu rufen. Ich wär ja viel zu zittrig gewesen!

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    • Nein, die Rückmeldung geht zurück auf eine Bewerbung meinerseits von September (glaube ich), die allerdings schon im August hinter den Kulissen eingetütet worden war. Die zehn Seiten hat sie dann innerhalb eines Tages gelesen :-).

      Ich habe über den Rückruf nicht groß nachgedacht. Wenn ich es getan hätte, dann wäre mir genau das passiert, was du befürchtest. Wenn dann jetzt das erste persönliche Gespräch stattfindet, wird das noch einmal eine ganz eigene Herausforderung werden.

      Wo sind meine Baldriantropfen!?

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