Ich versuche mal, es kurz zu machen :-)

Ihr Lieben!

Ich bin überwältigt von dem positiven Schub, den ihr hier ausgelöst und hinterlassen habt! Und ich habe ganz viele von euch auch mit in das Gespräch genommen, das ich heute Nachmittag geführt habe. Ihr wart ebenso präsent, wie auch Thema. Denn über meinen kleinen Blog haben wir auch gesprochen.

Wie die Überschrift schon sagt, will ich jetzt versuchen, es kurz zu machen. Nicht, weil es nicht viel zu erzählen gäbe, aber weil es alles noch so frisch ist, sich irgendwie auch noch so anfühlt, als ob das irgendwem anderes passiert wäre.

Also, jetzt aber wirklich in Kurzform.

Ich habe mich heute Nachmittag mit Frau Graf, der Geschäftsführerin des Scylla Verlags getroffen. Über verschlungene Pfade 😉 war mein Manuskript zu „Der Morgen danach“ zu ihr gelangt, bzw. hatte ich den Tipp erhalten, mich damit doch einfach mal zu bewerben. Nachdem ich die zehn Seiten überarbeitet hatte, kam der bewusste Telefon-Anruf und heute haben wir uns halt persönlich einmal zusammengesetzt, um uns gegenseitig zu beschnuppern und um zu schauen, ob eine Zusammenarbeit grundsätzlich möglich erscheint.

Ich werde das sicherlich in den kommenden Tagen noch näher ausführen, ihr kennt mich, aber ich kann schon sagen, dass ich eine hoch engagierte, kompetente, motivierende und einfühlsame Frau kennengelernt habe, die es wirklich versteht, ihren noch jungen Verlag so zu präsentieren, dass man spontan Lust bekommt, genau mit diesem Verlag, mit diesem Team zusammenzuarbeiten. Alleine schon die Räumlichkeiten, in denen wir beisammen gesessen haben, haben einen Stil und eine Gemütlichkeit ausgestrahlt, dass der „geschäftliche Anlass“ so gar nichts geschäftsmäßiges zu haben schien.

Die Fakten liegen jetzt klar auf dem Tisch: Scylla, respektive Frau Graf, will meinen Roman. Wenn es alleine um den persönlichen Draht geht, dann möchte ich den Roman gerne mit Scylla machen. Frau Graf schickt mir jetzt noch den Autorenvertrag zu, damit ich mir den in Ruhe anschauen und durchgehen kann. Auch das ist so ein kleiner, aber feiner Punkt am Rande: Der Vertrag wird nicht etwa auf den Tisch geklatscht und dann „darf“ man den unter dem strengen Blick der Geschäftsführerin lesen. Alles in Ruhe. Alles wohl überlegt und fair.

Tja – und was soll ich also in der Quintessenz sagen? Ich glaube, wenn in dem Vertrag jetzt nichts ganz Beklopptes drin steht, wovon ich jetzt einfach mal nicht ausgehe (zumal Frau Graf schon gesagt hat, dass der nicht in Stein gemeißelt ist), dann habe ich heute einen Verlag für meinen Roman gefunden!

Einfach noch einmal wiederholen: Mein Roman „Der Morgen danach“ wird mit, sagen wir, 90% Wahrscheinlichkeit im Scylla Verlag erscheinen. Da vertraue ich jetzt einfach auf mein Bauchgefühl. Und mein ausgedrucktes Manuskript habe ich deswegen auch gleich da gelassen.

Ist jetzt doch was länger geworden, aber kürzer habe ich es nicht geschafft, es zu schreiben. Noch ist es zu früh, in Euphorie zu verfallen, denn streng genommen fängt die eigentliche Arbeit mit der möglichen Vertragsunterschrift ja erst an. Aber ein absoluter Meilenstein in meiner „Karriere“ als Schriftsteller war das heute auf jeden Fall. Auf jeden Fall!

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und vielleicht wollt ihr mir ja noch einmal die Daumen drücken? Dieses Mal, dass ich vor Aufregung überhaupt schlafen kann, heute Nacht ;-).

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37 Gedanken zu “Ich versuche mal, es kurz zu machen :-)

  1. Hallo Michael,
    Das klingt ja wunderbar. Frau Graf scheint wirklich nett zu sein und dass sie dir den Vertrag zum Drüberschlafen mitgibt, klingt sehr professionell. Trotzdem aufmerksam durchlesen und bei ihr nachfragen, wenn etwas unklar ist. Das gibt dir ein besseres Gefühl und zeigt ihr auch noch mal, dass du das Ganze ernst nimmst. 😊

    Ich freue mich verhalten und stoße dann mit dir an, wenn die Unterschriften drauf sind. 😁

    Drück dich,
    Kiira

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    • Hallo Kiira,

      verhaltene Freude reicht mir für den Anfang auch, danke! Du hast schon Recht, erst muss die Tinte unter dem Vertrag trocken sein. Aber ich bin da nach wie vor guter Dinge.

      Das mit dem Anstoßen klingt eigentlich nach einem Plan, finde ich!

      Drücke dich auch,
      Michael

      Gefällt 1 Person

  2. Sonja schreibt:

    Ich gebe jetzt zu, dass ich neidisch bin. Auch, weil mir immer klarer wird, dass ich (aus mehreren Gründen) wohl nie so weit kommen werde.

    Dann kommt bei mir aber auch der Respekt durch, weil ich weiß, wie viel Arbeit und Rückschläge das alles gekostet hat. Ich glaube, es ist ein sehr schönes und unglaublich befriedigendes Gefühl, wenn die eigenen Mühen so entlohnt werden. Und da freue ich mich ehrlich für dich und wünsche dir, dass du ganz lange von diesem Erfolg zehren kannst. 👍🎇

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Sonja,

      Neid zuzugeben ist eine große Stärke, finde ich. Wobei es jetzt nichts gibt, worauf ich denke, dass du bei mir neidisch sein musst. Aber das ist immer eine Frage der Wahrnehmung, ist mir schon klar.

      Wieso denkst du, dass du nie soweit kommen wirst? Wie schon ALF zu sagen wusste: »Es ist selten zu früh und niemals zu spät.«

      Für deine Wünsche bedanke ich mich! Aber sieh‘, was dich angeht, nicht so schwarz. Das ist hier auf dem Blog mein Job! 🙂

      Liebe Grüße
      Michael

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      • Sonja schreibt:

        Lieber Michael,

        ich denke, du hast etwas wirklich Großes erreicht. Insofern muss ich das jetzt ein bisschen rechtfertigen, dass ich neidisch bin. 😉

        Aber mal Spaß beiseite: Ich bin schon richtig lange am Thema Buchprojekt dran. Du bist dir vielleicht meines Hauptblogs bewusst. Dort dreht es sich aber hauptsächlich um mein Studium (und das Drumherum). Tatsächlich gibt es ein anderes Blog zum Thema Schreiben schon seit November 2008 (da musste ich jetzt gerade mal nachschauen – auswendig wusste ich das auch nicht mehr).

        So lange arbeite ich schon daran, einen Roman zu schreiben. Die Betonung liegt auf „schreiben“, denn GEschrieben ist noch kein Projekt so wirklich (also so, dass man auch sagen kann, das Grundgerüst steht). Adam Riese kann bestätigen, dass ich mittlerweile seit acht Jahren an diesem Traum sitze – aber viel zu wenig tue, um ihn wahr werden zu lassen.

        Natürlich hat Alf recht. Nun bist du mir aber einen entscheidenden Schritt voraus: Du tust auch tatsächlich etwas, um deinem Traum näher zu kommen. Ich „ernähre“ mich hauptsächlich davon, tolle Ideen zu haben und die in meinem Kopf zu behalten. Ich träume immer noch und schreibe viel zu wenig. Und leider führt die Erkenntnis, was falsch läuft, bei mir nicht zwangsläufig zur Besserung.

        Ich vertraue weiterhin auf Alf, aber meine Hand würde ich mittlerweile nicht mehr ins Feuer legen.

        Trotzdem: Genieße deinen Erfolg, ich freue mich und bin gespannt, wann ich dein Buch in Händen halten und lesen kann. 😉

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      • Glaub an dich selbst! Ich weiß, das ist alles andere als leicht und ich bin nun wirklich jemand, der gut darin ist, NICHT an sich selbst zu glauben. Aber das ist der einzige Weg, erst einmal einen Roman zu beenden. Erst einmal daran zu glauben, dass man das verdammte Ding fertig schreiben kann. Der erste Entwurf ist immer scheiße, wusste schon Hemingway zu berichten :-).

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  3. Oh wow, wie genial, Michael!

    Der Scylla Verlag war mir schon bekannt, kenne eine Autorin, die dort ist und sehr zufrieden. Ein kleines, ganz junges Team, aber mit viel Herz, da ist dein Buch garantiert in guten Händen – ich würde an deiner Stelle auch nicht zögern, wenn der Vertrag in Ordnung ist 🙂

    Alles Gute weiterhin! Ich hoffe, dass jetzt alles glattgeht für dich ❤

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